Computer- und Internetsucht: Neuer klicksafe-Flyer mit Tipps und Anregungen für Eltern
Kinder und Jugendliche vor Abhängigkeit schützen
Mehr zu: Jugendschutz, Medienkompetenz, SonderthemenDie EU-Initiative klicksafe beantwortet im neuen Informationsflyer Elternfragen zur Computer- und Internetabhängigkeit. Sie erfahren hier unter anderem, was sie vorbeugend tun können, um Kinder und Jugendliche vor einer Abhängigkeit zu schützen und wann sie wie eingreifen sollten.
Computerspiele, Chats oder soziale Netzwerke sind für viele Eltern eine unbekannte Welt. Wenn ihre Kinder leidenschaftlich gern und häufig am Computer spielen oder viel Zeit in sozialen Netzwerken und Chats verbringen, ist eine verantwortungsbewusste Medienerziehung im Elternhaus gefragt. Nur wer sich mit den Onlineaktivitäten des Nachwuchses auseinandersetzt, kann mithelfen, Kinder und Jugendliche vor der Abhängigkeit zu schützen. Unter dem Titel "Internet- und Computerspielabhängigkeit - Damit der Spaß nicht aus dem Ruder läuft" hat die EU-Initiative klicksafe in ihrem neuen Flyer das notwendige Elternwissen zur Internet- und Computerspielabhängigkeit zusammengestellt.
klicksafe knüpft damit an aktuelle Forschungsergebnisse an, wonach der Bedarf an Eltern-Beratungsangeboten für problematisches Spielverhalten steigt: Laut einer Studie der Landesanstalt für Medien NRW verbringen Personen ab 14 Jahren durchschnittlich etwa 6,25 Stunden pro Woche mit Computerspielen, 17 Prozent von ihnen lassen sich als "extensive Spieler" bezeichnen, die im Durchschnitt mehr als 90 Minuten pro Tag mit Computerspielen verbringen (vgl. www.lfm-nrw.de/de/forschung/schriftenreihe-medienforschung/band-66-68.html).
Vorbeugen, damit Kinder und Jugendliche nicht medienabhängig werden Ob es um Zeitvorgaben für Computer- und Konsolenspiele oder Alternativen zu virtuellen Erfahrungen geht: Die zehn kompakten Kapitel im neuen Informationsflyer liefern Informationen und konkrete Handlungsempfehlungen. Eine erste Einschätzung, ob ein Kind bereits von einer Abhängigkeit betroffen ist, ermöglicht die Checkliste zum Selbsttest. Sollte sich das Kind bereits in der Medienwelt verloren haben, finden Eltern auch in diesem Fall wertvolle Tipps und Anlaufstellen für professionelle Hilfe. Der Flyer steht kostenfrei zum Download unter www.klicksafe.de zur Verfügung und kann in gedruckter Fassung über die klicksafe-Webseite bestellt werden.
klicksafe ist eine Initiative im Safer Internet Programme der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.
klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Safer Internet Programme der Europäischen Union. Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer (Helpline) an.
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