Information und Technik Nordrhein-Westfalen
NRW: Mehr Beamte und Richter in den Ruhestand versetzt
Mehr zu: Gesundheit, Lehrerbildung, Lehrermangel, Nordrhein-Westfalen, Statistik, Schule(IT.NRW). 7 007 vormals im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen stehende Beamte und Richter wechselten im Jahr 2010 in den Ruhestand. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 6,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor (6 580). Mehr als ein Drittel (2 606) der 2010 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem aktiven Erwerbsleben aus.
21,7 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit und 12,7 Prozent wegen Erreichens einer früheren Altersgrenze, zum Beispiel wegen Schwerbehinderung (Mindestaltersgrenze: 60 Jahre), pensioniert. Ein Fünftel der Neuzugänge wurden auf eigenen Antrag nach dem 63. Lebensjahr (jedoch vor dem 65. Lebensjahr) und 7,5 Prozent aufgrund der im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.
Rund 70 Prozent der neu hinzugekommenen Ruhegehaltsempfänger/- innen waren Lehrerinnen und Lehrer (4 895). Von diesen im letzten Jahr pensionierten Lehrerinnen und Lehrern schieden 22,9 Prozent vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit (1 120) und weitere 720 aufgrund von Schwerbehinderung aus dem aktiven Dienst aus. Nahezu ein Viertel der vormals im Schuldienst Tätigen quittierten den Dienst auf eigenen Antrag mit dem 63. Lebensjahr. Nur 1 861 pensionierte Lehrerinnen und Lehrer schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus dem Dienst aus.
Die Zahl der Ruhegehaltsempfänger in NRW erhöhte sich zum 31. Dezember 2010 auf 126 604. Weitere 33 590 Empfänger(innen) erhielten Witwen- bzw. Witwergeld und 3 276 bezogen Waisengeld. Sechs von zehn aller Ruhegehaltsempfänger waren vormals im Schuldienst tätig. (IT.NRW)
Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter: www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pdf/237_11.pdf
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