Fachkongress "Die MINT-Karriere ist weiblich - Frauen in Führung"
Mehr zu: Berufsorientierung, Gleichstellung, MINT-Fächer, Schavan, SonderthemenAm 13. Dezember 2012 lädt der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." zum Fachkongress "Die MINT-Karriere ist weiblich - Frauen in Führung" nach Berlin ein. Im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Paktpartner wird sich Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen ein Bild über die gegenwärtige Situation von MINT-Führungsfrauen in Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Verbänden machen.
Der Personalbedarf in den MINT-Berufen ist groß und wird sich aller Prognosen nach weiter erhöhen. Das gerade auch junge Frauen hervorragende Nachwuchskräfte sind, haben in den letzten Jahren mehr und mehr Unternehmen und Forschungseinrichtungen erkannt. Sie werben deshalb verstärkt um Absolventinnen naturwissenschaftlicher und technischer Studiengänge, indem sie sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Aus diesem Grund hat sich in den letzten Jahren die Diskussion um flexible Arbeitszeiten, Elternzeit und Modelle für alternierende Telearbeit deutlich verändert.
Wie aber sieht es aus mit den Karriereperspektiven junger weiblicher Nachwuchstalente? Welche erfolgreichen Maßnahmen werden angewandt, um Frauen nicht nur den Einstieg, sondern auch den Aufstieg in MINT-Berufen zu ermöglichen? Der Wunsch nach Austausch zu diesen Fragen ist groß. Deshalb hat der nationale Pakt "Komm, mach MINT." seinen diesjährigen Fachkongress unter das Thema "Die MINT-Karriere ist weiblich - Frauen in Führung" gestellt. Mit interessanten Beiträgen und spannenden Programmpunkten wird die aktuelle Situation von Frauen auf dem Weg in Führungspositionen - und dort angekommen - beleuchtet. Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen wird im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Paktpartner darüber hinaus erörtern, wie eine größere Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen über das mittlere Management hinaus erreicht werden kann und über selbst gesetzte Zielvereinbarungen diskutieren. Im Anschluss wird die Staatssekretärin den 100. Paktpartner von "Komm, mach MINT." begrüßen. Moderiert wird der Fachkongress von der Journalistin Dunja Hayali.
Der Fachkongress findet statt am 13.12.2011 von 11:00 - 17:00 Uhr im Umweltforum Berlin, Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin. Das ausführliche Programm finden Sie unter folgendem Link: www.komm-mach-mint.de/Anmeldung-Netzwerktagung-Fachkongress-2011. Hier besteht auch die Möglichkeit zur Online-Anmeldung. Exclusiv für die Partner von "Komm, mach MINT." findet am 14.12.2011 (9:00 bis 16:00 h) eine Netzwerktagung zum selben Thema statt. Workshops und die Vorstellung von Best-Practice-Maßnahmen stehen dabei im Vordergrund.
Medienvertreterinnen und -vertreter sind zu beiden Terminen herzlich eingeladen, um Anmeldung wird gebeten.
Über "Komm, mach MINT."
"Komm, mach MINT." - der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien will das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft verändern. "Komm, mach MINT." ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung" und wurde 2008 auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan mit dem Ziel gestartet, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft zu gewinnen. 99 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und den Medien unterstützen aktuell diese Zielsetzung mit vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung junger Frauen. Die Geschäftsstelle von "Komm, mach MINT" ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt.
Das Informationsportal www.komm-mach-mint.de bietet einen Überblick über das breite Spektrum von Angeboten zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte mit konkreten Tipps, Handlungsempfehlungen und einer bundesweiten Projektlandkarte. Auf ihr können Projekte und Maßnahmen eingetragen werden. Außer den Aktivitäten der Paktpartner finden sich dort auch Initiativen zahlreicher weiterer Akteure. Mit bisher 1.000 Projekten ist es gelungen, bis heute mehr als 140.000 Mädchen und junge Frauen anzusprechen.
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