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Qualitätspakt Lehre

Erfolg für Studienbedingungen und Lehrqualität

Niedersächsische Hochschulen können mit 81 Millionen Euro mehr Fördergeld einwerben als vorgesehen

Mehr zu: Hochschullehre, Niedersachsen, Hochschule
Hannover, 13.12.2011 -

Niedersachsens Hochschulen sind auch in der zweiten Bewilligungsrunde des bundesweiten Programms zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität an deutschen Hochschulen sehr erfolgreich gewesen: Mit vier positiv beschiedenen Förderanträgen mit einem Volumen von 17,6 Millionen Euro konnten die Technische Universität Braunschweig (TU), die Leuphana Universität Lüneburg, die Hochschule Hannover (FHH) und die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) punkten. Nach zwei Bewilligungsrunden werden 17 Hochschulen in Niedersachsen mit ingesamt 81,5 Millionen Euro gefördert. Dadurch können sie weitere wichtige Impulse zur Verbesserung ihrer guten Lehrbedingungen setzen.

"Die Qualität der Anträge unserer Hochschulen war sehr hoch. Dadurch ist es gelungen, für Niedersachsen mehr Fördergeld zu sichern, als der zwischen Bund und Ländern vereinbarte Anteil an der Gesamtförderung vorsah", sagte Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka. "Besonders freut mich, dass alle niedersächsischen Fachhochschulen in staatlicher Verantwortung gefördert werden. Unser konsequent eingeschlagener Weg der Stärkung der Qualität der Lehre und die schon heute überdurchschnittliche Betreuungsquote haben sich ausgezahlt. Damit bauen wir unsere gute Position im Wettbewerb um Studierende weiter aus", so Wanka.

Das Programm stärkt die Lehre durch zahlreiche Vorhaben: Beispielsweise werden an der Universität Lüneburg regelmäßig flächendeckende studentische Lehrevaluationen durchgeführt. Dabei sind die Studierenden in die qualitätssichernden und verbessernden Prozesse unmittelbar eingebunden. Die TU Braunschweig setzt auf eine umfassende didaktische Qualifizierung des Lehrpersonals. Von den gewonnenen Erfahrungen sollen auch andere Hochschulen in Norddeutschland profitieren. An der FHH wiederum liegt der Schwerpunkt in der Beratung und der Stärkung sämtlicher Ressourcen, die den individuellen Lernprozess der Studierenden unterstützen. Die HMTMH nutzt die Förderung zur Profilbildung in der künstlerischen Lehre und für die Professionalisierung von Administration und Beratung als Teil der Qualitätsentwicklung.

Die erfolgreichen Hochschulen der zweiten Runde, deren Anträge von einer unabhängigen Expertenkommission bewertet wurden, werden wie folgt gefördert: Die FHH erhält 4,4 Millionen, die HMTMH 1,3 Millionen, die Leuphana Universität Lüneburg 3,9 Millionen und die TU Braunschweig 8 Millionen Euro.

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