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Hessen

"Ein hoch erfreuliches Ergebnis für die hessischen Hochschulen"

Staatsministerin Kühne-Hörmann zur zweiten Runde des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre

Mehr zu: Hessen, Hochschullehre, Hochschule
Wiesbaden, 13.12.2011 -

Als hoch erfreulich für die hessischen Hochschulen hat Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann das Ergebnis der zweiten Auswahlrunde des Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre bewertet: Anträge der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Universität Kassel, der Philipps-Universität Marburg, der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (im Verbund mit anderen deutschen Musik- und Kunsthochschulen) sowie ein Verbundantrag der Universitäten Frankfurt, Gießen und Marburg) mit einem Volumen von zusammen mehr als 30 Millionen Euro sind heute von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz in Berlin zur Förderung angenommen worden.

n der ersten Auswahlrunde im Mai dieses Jahres waren bereits Projekte der Universität Frankfurt, der Technischen Universität Darmstadt, der Hochschule Fulda und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst mit einem Fördervolumen von insgesamt knapp 39 Millionen Euro erfolgreich.

"Ich gratuliere allen Hochschulen sehr herzlich. Sie haben innovative und zukunftsweisende Konzepte zur Verbesserung von Studienstruktur und Lehre vorgelegt", sagte Ministerin Kühne-Hörmann und fügte hinzu: "Hessische Hochschulen haben damit im Vergleich der Bundesländer überdurchschnittlich gut abgeschnitten."

Im Einzelnen fließen nun bis 2016 aus der zweiten Programm-Runde, an der sich 169 Hochschulen beteiligt hatten, rund 8,5 Millionen an die Universität Gießen, knapp 2,4 Millionen an die Universität Kassel, zirka 4,7 Millionen Euro an die Universität Marburg und fast 6,5 Millionen Euro an die Technische Hochschule Mittelhessen. Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst bekommt im Verbund mit anderen Musik- und Kunsthochschulen etwa 6,4 Millionen Euro und für das Verbundprojekt der Universitäten Frankfurt, Gießen und Marburg fließen knapp 2,1 Millionen Euro.

Um die Qualität der Lehre als zentrales Kriterium für Spitzenhochschulen zu etablieren und als strategisches Ziel des Qualitätsmanagements zu profilieren, vergibt das Land bereits seit 2007 gemeinsam mit der gemeinnützigen Hertie-Stiftung jährlich den "Hessischen Hochschulpreis Exzellenz in der Lehre". Mit 375.000 Euro ist das die höchstdotierte staatliche Auszeichnung dieser Art in Deutschland. "Hervorragende Lehre gehört zu den Grundlagen für gute Studienleistungen und damit nicht zuletzt auch für den späteren beruflichen Werdegang der Absolventen", bekräftigte Kühne-Hörmann.

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