Ministerin Schulze ruft Nachwuchstalente nach NRW zurück
Start des NRW-Rückkehrerprogramms – Schwerpunkt Lebenswissenschaften
Mehr zu: Forschung, Hochschulstandort, Nordrhein-Westfalen, HochschuleWissenschaftsministerin Schulze hat heute den Startschuss für die nächste Bewerbungsrunde im NRW-Rückkehrerprogramm gegeben. "Wir suchen weltweit nach den besten jungen Köpfen, die an der Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen im Bereich der Lebenswissenschaften arbeiten wollen. NRW bietet dafür mit seiner forschungsstarken Hochschullandschaft hervorragende Bedingungen", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
Die aktuelle Ausschreibung eröffnet exzellenten Nachwuchsforscherinnen und -forschern die Möglichkeit, eine eigene Nachwuchsgruppe an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl aufzubauen. Dafür stehen den Rückkehrern über fünf Jahre jeweils bis zu 1,25 Millionen Euro für den Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe zur Verfügung.
Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein herausragendes wissenschaftliches Profil. Die Nachwuchstalente können sich bis zum 26. März 2012 bewerben. Drei Kandidaten sollen Ende Mai im Rahmen eines Symposiums durch eine internationale Fachjury nominiert werden. "Das Programm ist ein wichtiger und notwendiger Baustein der Nachwuchsförderung in Nordrhein-Westfalen", so Ministerin Schulze. "Und es ist ein hervorragender Weg, um die besten Köpfe für Nordrhein-Westfalen zu begeistern."
Als Ergebnis der ersten vier Ausschreibungsrunden wurden bisher 14 Forscherinnen und Forscher (fünf Frauen, neun Männer) für die Leitung einer Nachwuchsgruppe ausgewählt, von denen je zwei an den Hochschulen in Aachen, Bochum, Duisburg-Essen, Köln und Münster arbeiten. Insgesamt vier wurden an der Universität Bonn aufgenommen.
Mehr zur Ausschreibung und den Bewerbungsmodalitäten unter www.rueckkehrerprogramm.nrw.de.
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