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Pressemeldung von: Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Landesrahmenvertrag macht den Weg frei: Zusätzliche Ganztagsangebote für rund 10.000 weitere Schüler/-innen

Hamburg, 27.01.2012

Vertreter der Schulbehörde, Sozialbehörde und der Jugendhilfe-Dachverbände haben heute im Hamburger Rathaus den Landesrahmenvertrag "Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen (GBS)" unterzeichnet. Damit ist der Weg frei für eine gute Zusammenarbeit von Schule und Hort mit dem Ziel, in den nächsten Jahren für rund 10.000 Schülerinnen und Schülern ein zusätzliches Ganztagsangebot an den Schulen zu schaffen.

Schulsenator Ties Rabe: "Ich freue mich sehr, dass wir nach längeren Verhandlungen den gemeinsamen Vertrag unterzeichnet haben. Das Neben- und teilweise Gegeneinander von Schule und Hort führt jetzt zu einem Miteinander, von dem Hamburgs Schülerinnen und Schüler profitieren: Lehrer, Sozialpädagogen und Erzieher ergänzen einander hervorragend. Durch diesen Schritt können wir in den nächsten Jahren rund 10.000 kostenlose zusätzliche Ganztagsplätze an den Grundschulen anbieten. Statt bisher rund 30 Prozent können künftig bis zu 50 Prozent der Schulkinder an Ganztagsangeboten teilnehmen. Der neue Landesrahmenvertrag bietet große Chancen für einen geordneten Ausbau der Ganztagsangebote. In den letzten Jahren ist der Ausbau des Ganztagsangebots mehrfach gestoppt und sogar unterbrochen worden. Die Nachfrage nach verlässlicher Betreuung an Schulen ist groß, deshalb nutzen wir jetzt im Interesse vieler Kinder und Familien diese Chancen."

Sozialsenator Detlef Scheele: "Bisher haben sich die beiden Systeme Schule und Jugendhilfe oftmals gegeneinander abgegrenzt. Mit diesem Vertrag schaffen wir einen ganz neuen Rahmen dafür, dass Schule und Jugendhilfe die Bildung, Betreuung und Erziehung der Kinder im Ganztag gemeinsam gestalten. So kann eine neue Qualität von Bildung entstehen. Wir hoffen, dass sich durch eine bunte Angebotsgestaltung am Nachmittag die Zufriedenheit der Kinder und der Eltern deutlich verbessert."

Kernpunkte des Landesrahmenvertrags sind:

Schulsenator Ties Rabe: "Mit dem Landesrahmenvertrag haben wir erhebliche Verbesserungen gegenüber der bisherigen Planung durchgesetzt und viele Wünsche nach pädagogischer Qualität und guter Zusammenarbeit berücksichtigt. Auf dieser guten Grundlage werden wir jetzt gemeinsam mit allen Beteiligten, unter anderem mit der Elternkammer und dem Landeselternausschuss, die weitere Umsetzung der Reform beraten. Wir sind sehr zuversichtlich, Fragen rund um den Zeitplan für die Reform, die Teilnahmezeiten und die Gebühren einvernehmlich zu lösen."


Zur Veröffentlichung freigegeben - Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) / bildungsklick.de


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