GEW Nordrhein-Westfalen
Schulen sollen kraftvolles Zeichen setzen
Schweigeminute gegen rechte Gewalt
Mehr zu: Integration, Migration, Nordrhein-Westfalen, Politische Bildung, Werteerziehung, SchuleDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) haben die Menschen in Deutschland dazu aufgerufen, am Donnerstag, den 23. Februar, um 12.00 Uhr für eine Schweigeminute in ihrer Arbeit innezuhalten. Die GEW unterstützt diese Aktion gegen rechte Gewalt und fordert die Schulen zur Beteiligung auf. Auch Schulministerin Löhrmann wünscht sich eine Beteiligung der Schulen. Zeitgleich zu den Aktivitäten vor Ort findet in Berlin ein zentraler Staatsakt für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt statt.
Dorothea Schäfer, Landesvorsitzende der GEW, erklärte: "Auch an den Schulen in NRW soll ein kraftvolles Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt gesetzt werden. Im Stillen gedenken wir der Opfer rechtsextremistischer Gewalt und sprechen ihren Familien und Freunden unser tief empfundenes Mitgefühl aus." Die GEW gehe davon aus, dass unsere Schulen deutliche Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands setzen.
Schulministerin Löhrmann unterstützt GEW-Initiative
Unterstützung erhält die GEW von Schulministerin Sylvia Löhrmann. In einer Schulmail hat die Ministerin auf die Initiative des DGB und der GEW hingewiesen und ihre ganz persönliche Verbundenheit mit dem Thema erklärt: "...Da mir das Gedenken an die Opfer und die Anteilnahme für die Angehörigen besonders am Herzen liegt, halte ich es für richtig, wenn sich auch die Schulen des Landes daran beteiligen. Ich begrüße es, wenn Sie diese Geschehnisse an diesem Tag im Unterricht in geeigneter Weise aufgreifen und zu einer Schweigeminute innehalten."
Link zur Meldung: www.gew-nrw.de/index.php?id=113
weitere Infos: www.gew-nrw.de/index.php?id=622
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