ANZEIGE
Mediadaten | Impressum | Feedback | RSS | Mobil | Newsletter
Letzte Änderung: 29.08.2014, 17:29
  • Delicious_bw
  • Studivz_bw
  • Facebook_bw
  • Twitter_bw
  • Drucken-grau
  • Versenden-grau
Pressemeldung
GEW Hamburg
GEW Hamburg

Umverteilung zu Lasten von Hartz IV Kindern

Zur Evaluation des Bildungs- und Teilhabepakets des Hamburger Senats

Mehr zu: Bildungsausgaben, Bildungschancen, Bildungsgerechtigkeit, Bildungspaket, Hamburg, Sonderthemen
Hamburg, 30.03.2012 -

Als "Umverteilung zu Lasten von Kindern armer Eltern" kritisiert die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Hamburg, Sigrid Strauß, die im Zusammenhang mit der Evaluation des Bildungs- und Teilhabepakets des Hamburger Senats veröffentlichten Zahlen, die belegen, dass Hamburg zwar 45 Millionen Euro vom Bund für Hartz IV-Kinder kassiert, aber nur 30 Millionen für sie ausgegeben hat.

"Es ist skandalös, dass der Hamburger Senat den Hamburger Haushalt auf Kosten von Hartz IV-Kindern auffüllt und die Situation nun auch noch so darstellt, dass die Eltern eben nicht genug abgerufen hätten - was für ein Armutszeugnis für die Hamburger Regierung! Ein guter Sozialsenator hat die Pflicht das Geld dorthin zu bringen, wo es benötigt wird und nicht darauf zu warten, dass es abgeholt wird. Will der Senat die restlichen 15 Millionen nun in bodenlosen Fässern wie der Elbphilharmonie und der HSH Nordbank versenken?"

Strauß verweist auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das die Hartz IV-Sätze für Kinder für verfassungswidrig erklärt hatte. "Daraufhin meinte die Bundessozialministerin Frau von der Leyen, der Hartz IV-Satz für Kinder solle nicht erhöht werden, weil die Eltern das Geld angeblich für Flachbildfernseher und Alkohol ausgeben würden. Sie wolle mit dem Bildungs- und Teilhabepaket dafür sorgen, dass das Geld zielgenau bei den Kindern ankommt. Jetzt zeigt sich, dass das Geld der Hartz IV-Kinder im Hamburger Haushalt von Olaf Scholz landet", so Strauß.

Ansprechpartner

0 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)

Hinweis
  • Ein Enter führt zu Zeilenumbruch.
  • Hyperlinks bitte grundsätzlich mit "http://" beginnen (also z.B. http://bildungsklick.de/).
  • Kein HTML unterstützt.

Ihr Kommentar:

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht):
Durch die Eintragung Ihrer E-Mail erkennen Sie die Kommentarregeln an.

6764cac3316647fb92d6dafab6227bbce27f54b6
Bitte den Text aus dem Bild eingeben:


MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS

Schule

"Rettet die Inklusion!"

29.08.2014. (Brigitte Schumann) Der Inklusionsforscher Hans Wocken hat die schulische Inklusionsentwicklung in Bayern und Deutschland gründlich analysiert. Sein Ergebnis lautet: Die Inklusion geht an den Kindern mit Behinderungen in den Sonderschulen vorbei. Für ihn sind sie die Verlierer der Inklusion. ...

Sonderthemen

Länder begrüßen Gesetzentwurf und fordern neue Formen der Zusammenarbeit auch im Bildungsbereich

Düsseldorf, 29.08.2014. Die Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin und Thüringen unterstreichen in einem gemeinsamen Antrag für den Bundesratsausschuss für Kulturfragen die Forderung nach neuen Formen der Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Gemeinden für den gesamten ...

Berufliche Bildung

Muss das Vorbild weiblich sein?

27.08.2014. Wann entscheiden sich Mädchen für Männerberufe? Wohl vor allem dann, wenn sie im Elternhaus Kontakt zu Maschinenbauern, Informatikern und Autoschraubern haben. Mädchen stehen heute so gut wie alle Berufe offen. Sie entscheiden sich jedoch nach wie vor selten für technische und ...
in

+ + + AKTUELLE MELDUNGEN IM ÜBERBLICK + + +
Aus unserem Videokanal didacta-bildungsklick.TV:


ANZEIGE
Aktuelle Kommentare
Unser Partner in Österreich
Bildungaktuell
Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung