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Letzte Änderung: 19.12.2014, 16:51
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Günstige Software für Deutschlands Hochschulen

Leibniz-Rechenzentrum und Microsoft unterzeichnen Software-Rahmenvertrag für kostengünstigen Bildungstarif

Mehr zu: Ausstattung, E-Learning, Forschung, Hochschullehre, Lernmittel, Hochschule
Unterschleißheim, 16.05.2012 -

Mit der Unterzeichnung eines Rahmenvertrags zwischen dem Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) und Microsoft steht Deutschlands Hochschulen und deren Verwaltungen ab sofort eine Vereinbarung zur Verfügung, die die Beschaffung von Software nicht nur deutlich vereinfacht, sondern auch großes Einsparpotenzial beinhaltet. Durch den deutschlandweit gültigen Vertrag wird erstmals ein einheitliches Konzept zur Ausstattung der 382 Hochschulen in den 16 Bundesländern mit moderner IT verwirklicht, das mehr Freiraum und Einsparung als alle bisherigen Vereinbarungen bietet. Im Zuge dieses mit dem Arbeitskreis Software-Lizenzen des ZKI (Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung e. V.) ausgehandelten Rahmenvertrags wird zurzeit eine Kooperationsvereinbarung vorbereitet, in der den Beitrittskunden verschiedene Microsoft Initiativen und Programme zu Sonderkonditionen zur Verfügung gestellt werden.

Moderne Hochschulen benötigen moderne IT-Programme. Eine entscheidende Voraussetzung dafür ist, den Instituten intelligente Softwarelösungen zur Verfügung zu stellen, die den neuesten technischen Anforderungen entsprechen. In Zeiten knapper Finanzbudgets stellt dies für viele Hochschulen eine große Herausforderung dar. Zudem war bislang die gängige Praxis, dass Institute, Fachbereiche oder Hochschulen Software über Einzel- oder Landesverträge erworben haben. Mangelnde Kenntnisse bezüglich der Beschaffungsalternativen sowie unterschiedliche Ansprechpartner und Vertriebskanäle machten Kauf und Lizenzierung zu einem aufwändigen Verfahren.

"Durch den mit Microsoft abgeschlossenen Rahmenvertrag unterstützt das LRZ die deutschen Hochschulen, ihre Computer kostengünstig mit aktueller Standardsoftware zu bestücken. Der zentral ausgehandelte Vertrag bietet allen Hochschulen die gleichen günstigen Konditionen, die ihnen als Einzelinstitution so nicht zur Verfügung stünden", betont Prof. Arndt Bode, Vorsitzender des Direktoriums des Leibniz-Rechenzentrums.

Denn anstelle für jeden einzelnen PC eine entsprechende Softwarelizenz zu erwerben, was viel Zeitaufwand und vor allem hohe Kosten bedeutete, werden mithilfe des Rahmenvertrags die Programme zu einem deutlich günstigeren Vorzugspreis erworben. Die Besonderheit hierbei: die Software wird nicht mehr einmalig pro Gerät gekauft, sondern inklusive aller Update-Rechte gemietet. Dabei richtet sich die Lizenzgebühr nicht mehr nach der Menge der Geräte, sondern nach der Anzahl der an der Hochschule fest angestellten Mitarbeiter. Je nach Situation können dadurch Preisvorteile von bis zu 25 Prozent im Vergleich zu den bisherigen Bezugsmöglichkeiten entstehen.

Ein weiterer Pluspunkt des abgeschlossenen Rahmenvertrags: Durch die Vereinbarung dürfen fest angestellte Mitarbeiter die Software ohne weitere Lizenzkosten auf ihren privaten Computern nutzen. Ein großer Vorteil gegenüber den individuellen Vereinbarungen pro Hochschule, vor allem, da mit den jährlichen fixen Zahlungen stabile Preise und eine einfache Finanzierung einhergehen. Die Vertrags- und Preissicherheit gilt bis zum Ende der gesamten Laufzeit des Rahmenvertrags am 31. April 2017.

Im Zuge dieses Rahmenvertrages wird zur Zeit eine Kooperationsvereinbarung, das Education Alliance Agreement (EAA), vorbereitet. Sie bietet den Beitrittskunden darüber hinaus verschiedene Microsoft Initiativen, Programme und Services wie z.B. dem Microsoft IT-Academy Programm, Partners in Learning oder Dreamspark Software zu Sonderkonditionen (teilweise auch kostenfrei) an.

"Die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen wie Hochschulen und Privatunternehmen ist ein wichtiges Instrument, wenn es um die Optimierung des Standards und der Qualität im Bildungsbereich geht. Es ist das gemeinsame Ziel in dieser Public Private Partnership, den Hochschulbereich durch den verbesserten Zugang zu moderner IT zu entwickeln und zu unterstützen. Mit dem Rahmenvertrag und dem damit verbundenen Education Alliance Agreement bieten wir den deutschen Hochschulen intelligente Softwarelösungen, Programmatiken und Dienstleistungen zu einem Bildungstarif", sagt Dr. Marianne Janik, Senior Direktor Public Sector und Mitglied der Geschäftsleitung, Microsoft Deutschland GmbH.

Die Vorteile des Software-Rahmenvertrags im Überblick:

Hohe Preisvorteile: Entscheidend für die Ermittlung des Lizenzbedarfs ist die Anzahl der Mitarbeiter, nicht die Anzahl der PC-Arbeitsplätze.

Ein Beispiel: Eine Hochschule hat 300 Mitarbeiter und verfügt über 700 Computer. Die Lizenzkosten werden ausschließlich anhand der Angestellten berechnet. Entscheidender Preisvorteil: die Software darf auf allen 700 Rechnern innerhalb der Hochschule und zusätzlich auf jeweils einem zu beruflichen Zwecken genutzten PC eines Mitarbeiters installiert werden

Vorsprung durch Aktualität: Bis zum Ende der Laufzeit Rahmenvertrags am 31. April 2017 erhalten die beitretenden Bildungseinrichtungen die neueste Software. Sämtliche Versions-Updates sind bis zu diesem Termin im jährlichen Preis inkludiert. Enthalten ist auch das Downgrade Recht und das Cross-Plattform Recht für die Nutzung von Windows Update und Office bspw. auf Macintosh Rechnern.

Optionen für Lehrende und Studierende: Mitarbeiter der Bildungseinrichtung können die Software auf ihrem privat genutzten PC zu arbeitsbezogenen Zwecken einsetzen. Studierende können Lizenzen von Einzelprodukten (z.B. MS-Office oder Windows) zu einem geringen Entgelt als Downloadoption erwerben. Nach Abschluss des Studiums kann die Lizenz dem Studierenden ohne weitere Kosten und zur zeitlich unbeschränkten Nutzung überlassen werden.

Hohe Sicherheit und vereinfachtes Lizenzmanagement: Während der gesamten Laufzeit des Vertrages ist die gesamte Bildungseinrichtung lizenzrechtlich abgedeckt. Zusätzliche Lizenzen für Software-Updates entfallen während der kompletten Vertragslaufzeit. Damit hat jede Hochschule nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch vereinfachtes Software Asset Management, deutlich geringeren Verwaltungsaufwand und weniger Lizenzmanagement.

Kontakt:

Ansprechpartner LRZ

Max Diehn, , +49 (0)89 35831 7823

Ansprechpartner Microsoft

Lorenz Kupfer, , +49 (0)89 3176 -5330

Pressekontakt zu dieser Meldung

Microsoft Presseservice
Microsoft Deutschland GmbH
Konrad-Zuse-Straße 1
85716 Unterschleißheim
Tel.: +49 (0) 89 – 3176 – 5000
Fax: +49 (0) 89 – 3176 – 5111
E-Mail:

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