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Meldungen

Kultusminister streut den Eltern Sand in die Augen

Anders als Kultusminister Spaenle kann der Bayerische Elternverband (BEV) in der neuen Regelung zum Übertrittszeugnis keine erhöhten Bildungschancen für Kinder erkennen. Nach wie vor prägt die familiäre Herkunft die Übertrittsentscheidung. Weil das Neue an der Übertrittsempfehlung eine rein formale Angelegenheit sei - ab jetzt bekommt jeder Viertklässler ein Übertrittszeugnis, nicht mehr wie früher nur diejenigen, deren Eltern das beantragt haben -, ändert sich nach Ansicht des BEV an den Schulkarrieren nicht viel. "Kinder, die in der Vergangenheit keine Übertrittsempfehlung für Realschule oder Gymnasium erhalten haben, erhalten sie auch jetzt nicht und gehen wie gehabt in die Hauptschule", erklärt Ulrike Stautner, die stellvertretende Vorsitzende des BEV. mehr

01.05.2009 Pressemeldung Schule

Modell für Kooperationsschule hat verheerende Folgen

Der Bayerische Elternverband (BEV) stellt sich hinter die Regionale Schulentwicklung (RSE) des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV). Die Elternvertreter fragen sich, warum die angeblich so hohe Durchlässigkeit des bayerischen Schulsystems durch Kooperationsmodelle überhaupt noch gesteigert werden muss. Schließlich preise die Staatsregierung das bayerische Schulsystem stets als das beste und durchlässigste in Deutschland. Auch der Zeitpunkt, den der Kultusminister wählt, um die Durchlässigkeit weiter zu steigern, stößt beim Bayerischen Elternverband auf Unverständnis, denn gleichzeitig werden seit Jahren die dringendesten Probleme der Schulen auf dem Land geradezu stiefmütterlich behandelt. mehr

23.04.2009 Pressemeldung Schule

BEV fordert verpflichtendes 10. Schuljahr

Der BEV wiederholt seine Forderung nach einer zehnjährigen Schulpflicht. Ulrike Stautner, die stellvertretende Landesvorsitzende des BEV: "Neun Jahre genügen nicht, um Schüler und Schülerinnen für die Ansprüche der Ausbildungsbetriebe fit zu machen. Nicht ohne Grund wiederholen mehr als zehn Prozent die neunte Klasse freiwillig, um einen besseren Abschluss zu erreichen." mehr

21.04.2009 Pressemeldung Schule

Katzen können die Erziehungskompetenz von Eltern wirkungsvoll unterstützen

Der Bayerische Elternverband (BEV) verweist auf eine bislang wenig beachtete Studie des PetPäd-Instituts aus Fischen im Allgäu, die eine beeindruckende Unterstützung der elterlichen Erziehungskompetenz durch Hauskatzen nachweist. Wenn Eltern den leidigen Kampf ums Aufräumen an die Katze delegieren können, tritt eine signifikante Entspannung des Familienklimas ein. mehr

01.04.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Bürgermeister können ihre Schulen einmotten

Viele Kommunen atmeten nach der Kabinettssitzung im Februar auf. Die Staatsregierung machte endlich die Tür auf, um die Kooperation von Hauptschule und Realschule zu ermöglichen. "Vor allem auf dem Land herrscht an den meisten Hauptschulen Schülermangel und somit besteht dort keine Möglichkeit, diese Schulart allein weiterzuentwickeln", sagt die stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Elternverbands (BEV) Ulrike Stautner. Um die Schulstandorte erhalten zu können, wollten betroffene Gemeinden ihre Kinder, die derzeit zur Realschule in die nächste Stadt fahren müssen, am Wohnort halten. Gleichzeitig wollten sie für Haupt- und Realschüler humanere Bedingungen schaffen, denn sehr oft müssten Realschüler weite Wege in Kauf nehmen. Die Realschulen in den Städten dagegen litten an Platznot und Überfüllung. mehr

24.03.2009 Pressemeldung Schule

Bayerischer Elternverband befürchtet Unterfinanzierung der schulischen Integration behinderter Kinder

Die gemeinsame Pressemitteilung des bayerischen Kultusministers Dr. Ludwig Spaenle mit der Behindertenbeauftragten Irmgard Badura zur Integration von Schülern mit Behinderungen stößt beim Bayerischen Elternverband (BEV) auf Zustimmung. Allerdings ist der BEV skeptisch, ob genügend Mittel für die praktische Umsetzung bereitgestellt werden. mehr

20.03.2009 Pressemeldung Schule

Beim Übertritt nichts Neues: Eltern haben nichts zu melden

Im "Samstalk" bei Antenne Bayern versicherte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle wieder einmal, dass Eltern künftig die Verantwortung für die Schullaufbahn ihrer Kinder tragen. Das sieht der Bayerische Elternverband (BEV) anders. Von mehr Elternverantwortung beim Übertritt könne keine Rede sein, sagte die stellvertretende Vorsitzende des BEV, Ulrike Stautner. Nach wie vor hänge der Übertritt von Noten ab. Wenn der Notendurchschnitt fürs Gymnasium nicht reiche, müsse das Kind in den Probeunterricht, soweit bleibe alles beim Alten. Besteht es den Probeunterricht, dürfe es - wie bisher - ins Gymnasium. Einziger Unterschied: Künftig gilt der Probeunterricht mit zweimal Note vier als bestanden, derzeit darf es höchstens eine Vier sein. mehr

08.03.2009 Pressemeldung Schule

BEV fordert Kultusministerium zum Umdenken auf

Der Bayerische Elternverband appelliert an Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, bei der Schulentwicklung auf dem Land endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Die noch ausstehenden Kriterien für die von der Koalition beschlossene Kooperationsschule müssten so formuliert werden, dass Anträge auf Modellschulen, die dem Ministerium bereits vorliegen, darunter fallen. 76 bayerische Gemeinden haben seit 2006 Anträge auf regionale Modellschulen gestellt, in denen sie einen Realschulabschluss an ihrer Schule fordern. Viele Schulen hätten sonst nicht den Ansatz einer Chance zum Überleben. mehr

05.03.2009 Pressemeldung Schule

Bayerns Kultusminister Spaenle stellt UN-Konvention in Frage

Während Deutschlands Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen in den Medien als Fortschritt für Deutschland und die Menschheit gefeiert wird, verkündet Bayerns Kultusminister Spaenle, er spiele hier nicht mit. Einem Bericht der Mittelbayerischen Zeitung vom 21.02.09 zufolge sagte er, er werde sich "mit aller Kraft gegen eine Aufgabe der Förderschulen zugunsten eines inklusiven Bildungssystems stemmen" und bezeichnete die Forderung nach gemeinsamem Unterricht für alle Kinder als doktrinär. mehr

25.02.2009 Pressemeldung Schule

Lehrermangel an den Förderschulen kommt den Steuerzahler später teuer zu stehen

In Bayern besuchen ca. fünf Prozent der Schulkinder eine Förderschule. Diese Zahl mag auf den ersten Blick nicht groß erscheinen. Sie zeigt ihre wahre Größe erst dann, wenn später ebenso viele Schüler eines jeden Jahrgangs mangels schulischer Qualifikationen dem Staat auf der Tasche liegen. mehr

17.02.2009 Pressemeldung Schule