Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V. RSS-Feed

Meldungen

Hauptschüler brauchen faire Chancen

BLLV-Präsident Klaus Wenzel begrüßt heute unterzeichneten Pakt zwischen Hauptschule und Wirtschaft / "Mehr Ausbildungsplätze sind bitter nötig" München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat sich anerkennend über den heute unterzeichneten Pakt zwischen Hauptschule- und Wirtschaft geäußert. An die Unterzeichner ap- pellierte er, "alles dafür zu tun, um den Jugendlichen faire Chancen auf dem Ar- beitsmarkt zu eröffnen. Die von der Wirtschaft zugesagten Ausbildungsplätze sind bitter nötig." Nicht wenige Schülerinnen und Schüler mit guten und sehr gu- ten Noten erhalten eine Absage nach der anderen. mehr

26.07.2007 Pressemeldung Schule

Sitzenbleiben: BLLV Zahlen sind korrekt

"Die Bemühungen des Kultusministeriums, die Zahl der Wiederholer an Bayerns Schulen zu reduzieren, sind anerkennenswert und erfreulich", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, zur Diskussion um das Thema Sitzenbleiben. Wenzel hatte am Montag die Abschaffung des Sitzenbleibens gefordert und erklärt, dass nach Schätzungen des BLLV in diesem Schuljahr rund 35.000 Schülerinnen und Schüler das Klassenziel nicht erreichen. Das Kultusministerium spricht von 24.000 Schülern. mehr

25.07.2007 Pressemeldung Schule

Höchste Zeit, dass die Politik reagiert

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat den heutigen Kabinettschluss zur Schaffung 600 neuer Lehrerstellen grundsätzlich begrüßt. Er bedauerte jedoch, dass diese Stellen nur zum Teil besetzt werden können, da in Bayern zu wenig Lehrer für Realschulen und Gymnasien ausgebildet wurden. "Der BLLV fordert daher die Staatsregierung auf, einen Zehnjahresplan zu erstellen und den Bedarf an Lehrern transparent zu machen." Scharf kritisierte Wenzel, dass Grund-, Haupt- und Förderschulen leer ausgehen. mehr

24.07.2007 Pressemeldung Schule

Alle Schulkinder haben ein Recht auf Erholung

Schulkinder müssen in den Ferien ausspannen dürfen. "Sie haben ein anstrengendes Jahr bewältigt und ein Recht auf Erholung", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich der bevorstehenden Sommerferien und der Zeugnisvergabe am 27. Juli. Kinder sollten die Ferien möglichst unbelastet verleben und unbeschwerte Wochen genießen dürfen. Eltern, deren Kinder vor dem Übertritt in eine weiterführende Schule stehen, sollten das Thema in den Ferien vermeiden. mehr

23.07.2007 Pressemeldung Schule

Zu viele Hauptschüler ohne Ausbildungsplatz

Nur 40 % der Hauptschulabsolventen hatten bis Ende Juni 2007 bei einem Betrieb einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Ein Viertel war zu diesem Zeitpunkt vollständig unversorgt. Dies ist das erschütternde Ergebnis einer aktuellen Befragung des BLLV von Schulabgängern der Hauptschule, an der sich 55% der Hauptschulen in Bayern beteiligten. Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel kritisierte angesichts dieser Tatsache den positiven Zwischenbericht von Arbeits- und Sozialministerin Christa Stewens im bayerischen Kabinett vom 3.7.2007. "Leichte Verbesserungen dürfen nicht als große Erfolge verkauft werden – das ist angesichts der Umfragezahlen bei den Hauptschulabsolventen unangemessen und verkennt völlig die gesellschaftliche Brisanz", so Wenzel. mehr

23.07.2007 Pressemeldung Schule

Investitionen in Bildung reichen nicht aus

"Die Ankündigungen des bayerischen Ministerpräsidenten sind nicht neu. Mehrfach hat die Staatsregierung den hohen Stellenwert der Bildung eingeräumt. Bildung wurde sogar zum "Megathema" erklärt. "Auch die heute von Stoiber in seiner Regierungserklärung skizzierten schul- und bildungspolitischen Ziele kann der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), nur voll und ganz unterstützen", erklärte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. "Danach erwarten Bayerns Kindergärten, Schulen und Hochschulen blühende Zeiten." Der BLLV befürchtet jedoch, dass es bei der Rhetorik bleibt, denn bislang ist der große schul- und bildungspolitische Wurf ausgeblieben. Die Reformen drohen zu scheitern, weil die nötigen Mittel fehlen. Daran ändert auch die in Aussicht gestellte Summe für das Gesamtprogramm Bayern 2020 - in den kommenden vier Jahren 1,5 Milliarden Euro - nicht viel. "Angesichts der Probleme ist das zu wenig Geld für große Reformen." mehr

18.07.2007 Pressemeldung Frühe Bildung, Schule

Achtjähriges Gymnasium immer noch Großbaustelle

Das achtjährige Gymnasium macht Lehrer und Schüler krank. Eltern beklagen, dass der Stress ihrer Kinder extrem zugenommen hat. Die Schüler haben kaum noch Zeit für Freizeitbetätigungen. Die Klassen sind zu groß - und werden noch größer. Lehrer fehlen und Lehrpläne quellen über. Zu viel Stoff muss in zu kurzer Zeit eingepaukt werden. Haben Zehnjährige nach der vierten Grundschulklasse endlich den Übertritt auf das Gymnasium geschafft, folgt ein weiterer gnadenloser Wettbewerb. Bis zum Abitur schaffen es längst nicht alle: Der Bildungsbericht Bayern hält fest, dass pro Schuljahr rund 14. 200 Schüler das Gymnasium wieder verlassen müssen, 40% erreichen das Abitur nicht, 20% müssen eine Klasse wiederholen. "Das hat mit Bildung und Erziehung nicht mehr viel zu tun", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich der heutigen Debatte im Bildungsausschuss des Landtags zum achtjährigen Gymnasium. Er forderte ein radikales Umdenken - "weg von der Auslese hin zur individuellen Förderung." Das Gymnasium der Zukunft sollte auch offen sein für Formen der Kooperation mit anderen Schularten. mehr

05.07.2007 Pressemeldung Schule

Mehr Geld für Kindergärten und Grundschulen

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung begrüßt, in den kommenden drei bis vier Jahren 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau von Kinderbetreuung, Schulen und Hochschulen zu investieren. Er wertete dies als "überfälligen Schritt", wenngleich die Summe angesichts der zahlreichen schul- und bildungspolitischen Baustellen vorne und hinten nicht ausreicht. "Der Bildungshaushalt müsste nach Berechnungen des BLLV um mindestens 1,5 Milliarden Euro pro Jahr erhöht werden", stellte er klar. Nur so könnten die Lern- und Arbeitsbedingungen für Lehrer und Schüler deutlich verbessert werden. mehr

04.07.2007 Pressemeldung Frühe Bildung, Schule

Bildung gehört in eine Hand

Die Leiterin des Forums Kindertagesstätten im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Sigrid Hepting, fordert, die Zuständigkeit für bayerische Kindertagesstätten wieder dem Kultusministerium zu zuordnen. "Das Sozialministerium geht bei der Kinderbetreuung nach dem gleichen Muster vor wie bei der Altenpflege, nämlich fallspezifisch. Hepting: "Die Bildungsfinanzierung muss aber gruppenbezogen erfolgen, damit der Verwaltungsaufwand möglichst niedrig ist, die Personal-Kind-Relation transparent bleibt und die Sicherheit des Arbeitsplatzes für das pädagogische Personal gewährleistet ist." Kindertagesstätten sind Bildungsinstitutionen und als solche gleichbedeutend mit der Schule und der Universität. "Bildung gehört in eine Hand", erklärte Hepting. Bildungsplan und Lehrplan müssen aufeinander aufbauen, kindliche Entwicklungsverläufe müssen vom Kindergarten in die Schule weitergeführt werden. mehr

29.06.2007 Pressemeldung Frühe Bildung

BayKiBiG sorgt nach wie vor für Ärger

In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Erzieherinnen, Träger und Eltern ihrem Ärger über das Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) Luft gemacht. Es wurde vor zwei Jahren gegen ihren massiven Widerstand eingeführt. Wie sich heute zeigt, haben sich die Befürchtungen bestätigt, resümierten die Vertreter und Vertreterinnen der am damaligen Protest beteiligten Organisationen. Versprochen wurde den Trägern mehr Fördergerechtigkeit, den Kindern mehr pädagogische Qualität und den Eltern bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ihr Fazit: Die Situation an bayerischen Kindertagesstätten hat sich nicht verbessert - im Gegenteil, sie ist für alle Beteiligten untragbar. mehr

29.06.2007 Pressemeldung Frühe Bildung