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Meldungen

Wer finanziert die Berufsbildung in Deutschland?

Mit dem Rückgang des betrieblichen Ausbildungsplatzangebots sind die Ausgaben der öffentlichen Hand (Bund, Länder, Bundesagentur für Arbeit) zur Finanzierung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in den letzten zwei Jahrzehnten um ein beträchtliches gestiegen - insgesamt um 143 Prozent. Wurden 1980 noch 4,1 Mrd. Euro für die Berufsbildung aufgebracht, so betrug die Summe in 2002 bereits knapp 10 Mrd. Die Anteile, die dabei zum einen in die Finanzierung der beruflichen Schulen, zum anderen in die der außerschulischen Berufsausbildung (z.B. zur Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze oder zur Förderung der Ausbildung benachteiligter Jugendlicher) flossen, haben sich in diesem Zeitraum deutlich verschoben: 1980 standen den beruflichen Schulen knapp 85% der Gesamtsumme zur Verfügung, und die Aufwendungen für die außerschulische Berufsausbildung betrugen mit 638 Mio. nur 15,6 %. Bis zum Jahr 2002 stieg die Finanzierung der außerschulischen Berufsausbildung überproportional an: Von den insgesamt 10 Mrd. Euro gingen 31,8 % in die außerschulische Berufsausbildung (3.167 Mio. Euro), und der Anteil des beruflichen Schulwesens an den gesamten öffentlichen Ausgaben sank auf 68 %. mehr

22.07.2004 Pressemeldung

Ein Beruf für Kreative: Gestalter/in für visuelles Marketing

"Gestalter/in für visuelles Marketing" lautet die neue Bezeichnung für einen zum 1. August 2004 erlassenen, dreijährigen Ausbildungsberuf für kreative junge Leute, die ein Gespür für Trends und Lebensstile haben. Er löst den seit über 20 Jahren gültigen Beruf "Schauwerbegestalter/in" ab und präsentiert sich nicht nur äußerlich, sondern auch in seinen Inhalten von Grund auf neu. Modernisiert wurden die neuen Ausbildungsregelungen von den Sozialparteien unter Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). mehr

15.07.2004 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Wenn Zwei sich streiten - können Dritte vermitteln

Mediation als berufliche Dienstleistung, d.h. die Vermittlung zwischen zwei Konfliktparteien durch einen Dritten, wird nicht nur in den USA, sondern vermehrt auch in Deutschland angeboten: Im Familien- und im Strafrecht wird sie seit Jahren praktiziert, sie wird eingesetzt bei Konflikten im Umweltbereich und bei Wirtschaftsangelegenheiten, und in Schulen vermitteln Schüler/innen als 'Konfliktlotsen' bei Auseinandersetzungen zwischen ihren Mitschülern/innen. Dass Mediation auch bei den in Kammern, Berufsschulen und Betrieben für die Berufsbildung Verantwortlichen als Instrument zur Konfliktbewältigung immer stärker ins Blickfeld rückt, liegt zum einen an dem Anteil vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge während der Berufsausbildung: Konflikte mit Ausbildern/innen sind der Hauptgrund, den Auszubildende für ihren Ausbildungsabbruch angeben01. Zum anderen sind es berufliche Anforderungen insbesondere in den personenbezogenen Dienstleistungsberufen, die bereits während der Ausbildung die Vermittlung 'mediativer Kompetenz' als Bestandteil der Sozialkompetenz sinnvoll erscheinen lassen. mehr

08.07.2004 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Wandel im Handel: Berufsausbildung im Einzelhandel modernisiert!

Am 1. August 2004 gehen sie an den Start - die unter Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit den Sozialparteien grundlegend modernisierten Ausbildungsregelungen für die Berufe "Verkäufer/in" (zweijährige Ausbildung) und "Kaufmann/frau im Einzelhandel" (dreijährige Ausbildung). mehr

30.06.2004 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung