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Meldungen

Der Praxis beim Ausbilden helfen!

Insgesamt 230 anerkannte Ausbildungsberufe wurden seit 1996 neu entwickelt bzw. modernisiert (davon allein 101 von 2000 bis 2004), um die Jugendlichen auf eine grundlegend veränderte, flexible und dynamische Arbeitswelt vorzubereiten und ihnen arbeitsmarktfähige Qualifikationen zu vermitteln\*. Wie aber wird die Praxis im Betrieb und in der Berufsschule auf die Umsetzung der neuen Anforderungen an die Berufsausbildung vorbereitet? Welche Hilfen stehen zur Verfügung, um sie über die Intentionen der Neuordnungen zu informieren, sie vertraut zu machen mit den neuen Bestimmungen im betrieblichen Ausbildungsrahmenplan und dem schulischen Rahmenlehrplan oder ihr praktische Hinweise zu geben bei der Umsetzung der neuen Qualifikationsanforderungen? mehr

16.09.2004 Pressemeldung

Verbessern Bildungsgutscheine die öffentlich geförderte Weiterbildung?

Bildungsgutscheine sollen die Qualität öffentlich geförderter Weiterbildung erhöhen, die Transparenz des Weiterbildungsmarktes verbessern und die Wahlmöglichkeiten potentieller Weiterbildungsteilnehmer/innen vergrößern: Mit den seit 1. Januar 2003 von den Arbeitsagenturen ausgegeben Bildungsgutscheinen haben arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen nun die Möglichkeit, ihre Weiterbildung selbst(ständiger) in die Hand zu nehmen. Mit dem Gutschein in der Hand, der u.a. die zwischen Bildungssuchenden und Arbeitsagentur verbindlich festgelegten Qualifikationsziele und -inhalte sowie die Dauer der Weiterbildung beschreibt, können sich seine Besitzer/innen selbst auf dem Weiterbildungsmarkt umtun und ihn bei Bildungsanbietern einlösen, die zugelassen\* sind und deren Angebote den individuellen Bildungsbedürfnissen passgenau entsprechen. Der Zeitraum für die Einlösung der Bildungsgutscheine ist allerdings begrenzt: Seine Gütigkeit erlischt in der Regel nach drei Monaten. Inhaber/innen eines Bildungsgutscheins scheinen sich mit diesen neuen Möglichkeiten jedoch (noch) schwer zu tun: Nach einer internen Übersicht der Bundesagentur für Arbeit wurden mehr als 18 Prozent der bisher ausgegeben Gutscheine durch Zeitablauf oder Stornierung nicht eingelöst. mehr

09.09.2004 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Unternehmerisches Denken und Handeln im elektronischen Zeitalter - in Juniorenfirmen lernen!

Lernen in Juniorenfirmen ist längst kein Geheimtipp mehr. Als Ausbildungskonzept, das Jugendlichen echte wirtschaftliche Verantwortung überträgt und sie praxisnah und handlungsorientiert auf die Anforderungen der Wirtschaftswelt vorbereitet, hat es sich vielfach bewährt - in der betrieblichen Ausbildungspraxis ebenso wie in der Berufsschule: Juniorenfirmen vermitteln unternehmerisches Denken und Handeln, motivieren zur Selbstständigkeit und leiten an zu eigenverantwortlichem Handeln. mehr

26.08.2004 Pressemeldung

Kooperative Berufsausbildung erleichtert benachteiligten Jugendlichen den Übergang von der Ausbildung in den Beruf

Benachteiligte Jugendliche, die eine kooperative Berufsausbildung durchlaufen und sich damit nicht nur in außerbetrieblichen Bildungseinrichtungen, sondern auch in einem Betrieb für ihren Beruf qualifizieren, lernen wichtiges fürs (Berufs)Leben: Die Bewältigung des betrieblichen Alltags fördert ihre Selbständigkeit, ihre Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und nicht zuletzt ihre Motivation, die Ausbildung mit Erfolg zu durchlaufen und abzuschließen. Den bildungspolitischen Maßnahmen, die sich bisher auf die Berufsvorbereitung und damit auf die Überwindung der ersten Schwelle (von der Schule in die Berufsausbildung) konzentrierten, müssen jetzt Initiativen und Konzepte folgen, die die Bewältigung auch der zweiten Schwelle (von der Ausbildung in den Beruf) verbessern. Kooperative Berufsausbildung, bei der betriebliche Anteile stärker als bisher in die außerbetriebliche Berufsausbildung integriert werden, gibt die Richtung an, in die eine Weiterentwicklung der Berufsausbildung in der Benachteiligtenförderung gehen könnte. mehr

11.08.2004 Pressemeldung

Behinderten Menschen den Berufsabschluss ermöglichen- durch Nachteilsausgleich in Prüfungen!

Behinderte Menschen haben bei beruflichen Zwischen- und Abschlussprüfungen einen grundgesetzlich verbrieften Anspruch auf besondere Berücksichtigung ihrer Behinderung(\*). Prüfungen in den neuen bzw. modernisierten Berufen müssen daher ebenso wie in den traditionellen Berufen den spezifischen Behinderungen der Prüfungsteilnehmer/innen angepasst werden. Mehr Zeit für die Bewältigung der Prüfungsaufgaben, Durchführung der Prüfung am Arbeitsplatz, psychische Unterstützung durch eine Begleitperson während des Prüfungsverlaufs, häufigere Pausen oder auch der Einsatz von Lese- und Schreibhilfen sowie des Computers haben kompensatorische Wirkung und können behinderungsbedingte Nachteile im Prüfungsgeschehen ausgleichen. mehr

05.08.2004 Pressemeldung

Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien:

Am 1. August 1998 wurde der neue Ausbildungsberuf "Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien"(\*) erlassen - und er traf unmittelbar das Bedürfnis der Praxis: In den ersten Jahren nach seinem Inkrafttreten konnten zahlreiche neue Ausbildungsplätze geschaffen werden! Neu für die Ausbildung gewonnen wurden Betriebe mit keiner oder nur geringer Ausbildungstradition z.B. in den Bereichen Werbung und Multimedia, und in der ausbildungserfahrenen Druck- und Verlagswirtschaft konnten vorhandene Ausbildungskapazitäten weiter ausgebaut werden. Kleine und mittlere Betriebe waren dabei besonders engagiert: Mehr als drei Viertel der Betriebe, die den neuen Beruf ausbilden, haben weniger als 50 Beschäftigte, und 44 Prozent sogar weniger als 10. Ein wichtiges Ziel der Neuordnung wurde somit erfüllt: Mit dem Beruf "Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien" und seinen vier Fachrichtungen "Medienberatung", "Mediendesign", "Medienoperating" und "Medientechnik" einen neuen Beruf aus ehemals fünf "alten" Berufen zu entwickeln, der möglichst vielen Unterehmen den Einstieg in die Ausbildung bzw. die Vergrößerung ihres Ausbildungsplatzangebots ermöglicht - unabhängig von der Betriebsgröße, der Spezialisierung, den hergestellten Produkten, der technischen Ausstattung und der Organisationsstruktur. mehr

30.07.2004 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Wer finanziert die Berufsbildung in Deutschland?

Mit dem Rückgang des betrieblichen Ausbildungsplatzangebots sind die Ausgaben der öffentlichen Hand (Bund, Länder, Bundesagentur für Arbeit) zur Finanzierung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in den letzten zwei Jahrzehnten um ein beträchtliches gestiegen - insgesamt um 143 Prozent. Wurden 1980 noch 4,1 Mrd. Euro für die Berufsbildung aufgebracht, so betrug die Summe in 2002 bereits knapp 10 Mrd. Die Anteile, die dabei zum einen in die Finanzierung der beruflichen Schulen, zum anderen in die der außerschulischen Berufsausbildung (z.B. zur Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze oder zur Förderung der Ausbildung benachteiligter Jugendlicher) flossen, haben sich in diesem Zeitraum deutlich verschoben: 1980 standen den beruflichen Schulen knapp 85% der Gesamtsumme zur Verfügung, und die Aufwendungen für die außerschulische Berufsausbildung betrugen mit 638 Mio. nur 15,6 %. Bis zum Jahr 2002 stieg die Finanzierung der außerschulischen Berufsausbildung überproportional an: Von den insgesamt 10 Mrd. Euro gingen 31,8 % in die außerschulische Berufsausbildung (3.167 Mio. Euro), und der Anteil des beruflichen Schulwesens an den gesamten öffentlichen Ausgaben sank auf 68 %. mehr

22.07.2004 Pressemeldung

Ein Beruf für Kreative: Gestalter/in für visuelles Marketing

"Gestalter/in für visuelles Marketing" lautet die neue Bezeichnung für einen zum 1. August 2004 erlassenen, dreijährigen Ausbildungsberuf für kreative junge Leute, die ein Gespür für Trends und Lebensstile haben. Er löst den seit über 20 Jahren gültigen Beruf "Schauwerbegestalter/in" ab und präsentiert sich nicht nur äußerlich, sondern auch in seinen Inhalten von Grund auf neu. Modernisiert wurden die neuen Ausbildungsregelungen von den Sozialparteien unter Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). mehr

15.07.2004 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Wenn Zwei sich streiten - können Dritte vermitteln

Mediation als berufliche Dienstleistung, d.h. die Vermittlung zwischen zwei Konfliktparteien durch einen Dritten, wird nicht nur in den USA, sondern vermehrt auch in Deutschland angeboten: Im Familien- und im Strafrecht wird sie seit Jahren praktiziert, sie wird eingesetzt bei Konflikten im Umweltbereich und bei Wirtschaftsangelegenheiten, und in Schulen vermitteln Schüler/innen als 'Konfliktlotsen' bei Auseinandersetzungen zwischen ihren Mitschülern/innen. Dass Mediation auch bei den in Kammern, Berufsschulen und Betrieben für die Berufsbildung Verantwortlichen als Instrument zur Konfliktbewältigung immer stärker ins Blickfeld rückt, liegt zum einen an dem Anteil vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge während der Berufsausbildung: Konflikte mit Ausbildern/innen sind der Hauptgrund, den Auszubildende für ihren Ausbildungsabbruch angeben01. Zum anderen sind es berufliche Anforderungen insbesondere in den personenbezogenen Dienstleistungsberufen, die bereits während der Ausbildung die Vermittlung 'mediativer Kompetenz' als Bestandteil der Sozialkompetenz sinnvoll erscheinen lassen. mehr

08.07.2004 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Wandel im Handel: Berufsausbildung im Einzelhandel modernisiert!

Am 1. August 2004 gehen sie an den Start - die unter Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit den Sozialparteien grundlegend modernisierten Ausbildungsregelungen für die Berufe "Verkäufer/in" (zweijährige Ausbildung) und "Kaufmann/frau im Einzelhandel" (dreijährige Ausbildung). mehr

30.06.2004 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung