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Meldungen

17 Millionen können jetzt Geld für die Weiterbildung bekommen

Noch mehr Menschen als bisher bekommen jetzt Geld für ihre Weiterbildung. Mit dem Prämiengutschein unterstützt der Staat die Finanzierung von individueller beruflicher Weiterbildung für Erwerbstätige. Besonders Menschen mit geringem Einkommen sollen unterstützt werden, um vermehrt in die eigene berufliche Zukunft zu investieren. Ab 1. April 2009 gelten hierfür höhere Einkommensgrenzen: Arbeitnehmer sowie Selbständige, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen maximal 20.000 Euro (bei gemeinsam Veranlagten sind es 40.000 Euro) beträgt, können ab sofort bei einer von 300 Beratungsstellen einen Prämiengutschein beantragen. Damit profitieren jetzt rund 17 Millionen Erwerbstätige in Deutschland vom Prämiengutschein - bislang waren es 15 Millionen. "Wir wollen, dass sich deutlich mehr Erwerbstätige als bisher regelmäßig weiterbilden", sagte Bundesbildungsministerin Schavan am Mittwoch in Berlin. "Der Prämiengutschein stärkt die Eigenverantwortung und hilft gezielt denjenigen, die bislang die Kosten einer Weiterbildung nicht ohne weiteres tragen konnten." mehr

31.03.2009 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Meyer-Krahmer: "Gemeinsam Flächen sparen, denn die Zeit läuft"

Ob Wohnhäuser, Industriegebäude oder neue Verkehrswege - alles braucht seinen Platz. Der Flächenverbrauch in Deutschland ist mit 113 Hektar pro Tag hoch. Die Bundesregierung möchte diesen Wert bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar senken. Auch für die Wissenschaft ist das eine Herausforderung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt deshalb entsprechende Forschungsarbeiten über mehrere Jahre mit insgesamt 22 Millionen Euro. In mehr als 110 Forschungsvorhaben entwickeln Wissenschaftler und Akteure innovative Lösungen und Modellkonzepte für ein nachhaltiges Flächenmanagement. mehr

23.03.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Bologna-Prozess gewinnt an Fahrt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat am Mittwoch das Kabinett über den Stand der Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland unterrichtet. Dabei zeigte sich: Die Reform gewinnt an Zugkraft, die Umstellung auf die gestuften Studiengänge macht gute Fortschritte. Immer mehr Hochschulen in Deutschland sind für den internationalen Wettbewerb gerüstet; die Bachelor- und Masterstudiengänge machen mittlerweile bereits 75 Prozent des gesamten Studienangebots aus. Im Wintersemester 2007/2008 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes über 600.000 Studierende in Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben, das entspricht einem Anteil von gut 30 Prozent aller Studierenden. Im Wintersemester 2005/2006 betrug der Anteil noch 12,5 Prozent. mehr

18.03.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Deutschland und USA forschen gemeinsam für zivile Sicherheit

Deutschland und die USA werden in Zukunft enger bei der zivilen Sicherheitsforschung zusammenarbeiten. Dies ist Inhalt des ersten Regierungsabkommens zwischen Deutschland und den USA nach dem Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama. Bundesforschungsministerin Annette Schavan unterzeichnete das Abkommen am Montag in Berlin mit der amerikanischen Heimatschutzministerin Janet Napolitano, dem Geschäftsträger der US-Botschaft John M. Koenig und Staatssekretär Peter Ammon aus dem Auswärtigen Amt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, auf Basis gemeinsamer Stärken in Forschung und Technologie, innovative Lösungen zum Schutz vor Kriminalität, Terroranschlägen, Naturkatastrophen und Großunfällen zu entwickeln. Aktuell ist in diesem Zusammenhang die Frage der Durchleuchtung von Frachtcontainern im transatlantischen Warenverkehr. Die Suche nach innovativen und effizienten Sicherheitslösungen hierfür steht dabei neben rechtlichen und wirtschaftspolitischen Fragen im Vordergrund. mehr

16.03.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Schavan: "Bildung und Forschung stärken die Demokratie"

Deutschland und Kolumbien werden auf den Gebieten Bildung und Forschung künftig intensiver zusammenarbeiten. Darauf einigten sich die deutsche und die kolumbianische Regierung am Freitag in Bogotá. mehr

15.03.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Deutschland und Brasilien bauen riesigen Klima-Messturm am Amazonas

Deutschland und Brasilien werden gemeinsam einen mehr als 300 Meter hohen Messturm für die Klimaforschung mitten im unbesiedelten Amazonasgebiet bauen und betreiben. Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat dazu in São Paulo gemeinsam mit dem brasilianischen Minister für Wissenschaft und Technologie Sergio Machado Rezende ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. ATTO (Amazonian Tall Tower Observatory) dient der Beobachtung der Wechselwirkungen zwischen Klima, Atmosphärenchemie und den Ökosystemen Amazoniens. Schavan: "Das Projekt wird unser Verständnis des Erdsystems verbessern und Grundlagen für verbesserte Klimamodelle liefern." mehr

13.03.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Schavan: "Jetzt in Zukunftstechnologien investieren"

Bundesministerin Annette Schavan hat am Donnerstag in São Paulo die deutsch-brasilianische Messe für Umwelttechnologien ECOGERMA eröffnet. "Angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise müssen wir gerade jetzt in Zukunftstechnologien investieren", sagte Schavan. "Umwelttechnologien schaffen zweierlei: Sie sind ein sehr guter Weg, um den steigenden Herausforderungen beim Klimawandel und beim Umweltschutz gerecht zu werden. Und sie sind ein rasant wachsender Markt, von dem deutsche Unternehmen besonders profitieren können. Unternehmen aus Deutschland sind schon jetzt auf diesem Gebiet weltweit führend - und sie können ihre Spitzenposition künftig weiter ausbauen." Die Messe ECOGERMA bietet Wirtschaft, Forschung und Politik Gelegenheit, sich über neueste Entwicklungen "Made in Germany" zu informieren. Während der vier Messetage werden 20.000 bis 30.000 Besucher auf dem größten Messegelände Südamerikas erwartet. mehr

12.03.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Rachel: "Wir stärken Spitzenforschung in Deutschland und Russland"

Als einen wichtigen Schritt für eine engere Kooperation hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Thomas Rachel am Donnerstag die jüngsten Ergebnisse des zweitägigen Treffens mit seinem russischen Amtskollegen Alexander Chlunow bewertet. Die beiden Politiker trafen sich in Bonn und Jülich, um die Umsetzung der zwischen den Regierungschefs beider Länder vereinbarten strategischen Partnerschaft in Forschung und Wissenschaft voranzutreiben. Die Schwerpunktthemen der künftigen Zusammenarbeit wurden in einem Protokoll festgehalten, dass von Rachel und Chlunow am Ende des Treffens unterzeichnet wurde. mehr

12.03.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

"Es geht um Partner, Potenziale und Gemeinschaft"

Das europäische Programm Erasmus Mundus geht in die zweite Runde. Es soll Menschen besser vernetzen, neue Potenziale erschließen, Partner zusammen bringen und die Gemeinschaft stärken. Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), sagte am Mittwoch anlässlich der nationalen Startkonferenz in Berlin: "Die wichtigste Neuerung sind die Stipendien für Doktoranden - denn dadurch geben wir exzellenten Nachwuchskräften einen Anreiz, über den Master hinaus in Europa zu bleiben. Damit wird der europäische Hochschulraum zu einem Anziehungspunkt für die besten Köpfe aus aller Welt." mehr

11.03.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

BMBF stärkt Forschung für bessere Milch, gesündere Tiere und effiziente Pflanzenzüchtung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Aufbau von international wettbewerbsfähigen, exzellenten Kompetenznetzen in der Agrarforschung. Ihre Forschungsergebnisse sollen die Tiergesundheit erhöhen, die Pflanzen- und Tierzüchtung optimieren, die Erzeugung und Verarbeitung von Milch verbessern sowie die landwirtschaftliche Produktion durch den Einsatz moderner Analyse-Verfahren ressourcenschonend steigern. mehr