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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft in fünf Punkten ...

  • ist die zentrale Förderorganisation für die Forschung in Deutschland,
  • fördert wissenschaftliche Exzellenz durch Wettbewerb,
  • berät Parlamente und Behörden in wissenschaftlichen Fragen,
  • setzt Impulse für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und
  • hat sich die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Ziel gesetzt.

Meldungen

DFG-Präsident gratuliert Harald zur Hausen zum Nobelpreis für Medizin

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, hat dem Heidelberger Krebsforscher Professor Harald zur Hausen zum diesjährigen Nobelpreis für Medizin gratuliert: "Die DFG und mit ihr die ganze deutsche Wissenschaft freut sich sehr, dass Ihre bahnbrechenden Forschungen zum Gebärmutterhalskrebs nun auch mit der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung gewürdigt werden", so Kleiner in seinem Glückwunschschreiben wörtlich. mehr

06.10.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Communicator-Preis 2009: 50.000 Euro für die beste Darstellung von Wissenschaft in der Öffentlichkeit

Zum zehnten Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, mit einer Preissumme von 50.000 Euro aus. Dieser persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben. mehr

01.10.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Landnutzung im Zeichen des Klimawandels

Die künftige Nutzung der weltweiten Landoberflächen und ihrer natürlichen Ressourcen im Zeichen des Klimawandels – das ist das Thema einer hochkarätigen deutsch-amerikanischen Wissenschaftlerkonferenz, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die National Science Foundation (NSF) in dieser Woche in Berlin veranstalten. mehr

30.09.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Neue Einblicke in das "System Erde"

Anerkennung und Ansporn zugleich: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet eine Nachwuchsforscherin und drei Nachwuchsforscher aus den Geowissenschaften mit dem Bernd Rendel-Preis 2008 aus. Von Schadstoffen in der Atmosphäre bis zu geochemischen Stoffkreisläufen, von der aufschlussreichen Analyse von Werkstoffeigenschaften bis zu neuen Einblicken in den Erdmantel reicht das Spektrum der Forschungen, mit denen sich die vier Preisträger beschäftigen. Sie haben damit bereits in jungen Jahren wichtige und originelle Beiträge zur geologischen Grundlagenforschung geleistet. mehr

26.09.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Preisgekrönte Mathematik im Doppelpack

Gleich zwei herausragende junge Vertreter ihres Faches erhalten im Jahr der Mathematik 2008 den von Kaven-Ehrenpreis für Mathematik der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verwalteten von Kaven-Stiftung. Die beiden Preisträger sind Professor Dr. Arthur Bartels, der an der Universität Münster im Bereich Topologe arbeitet, sowie Dr. Ulrich Görtz, Zahlentheoretiker an der Universität Bonn. Der mit je 10 000 Euro dotierte Preis wird am 15. September 2008 im Rahmen der Eröffnung der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) in Erlangen verliehen. Für die DFG wird Professor Thomas Peternell als Mitglied des Fachkollegiums Mathematik und des Auswahlgremiums den Preis überreichen. Das Preisgeld stammt aus der im Dezember 2004 von dem aus Detmold stammenden Mathematiker Herbert von Kaven ins Leben gerufenen von Kaven-Stiftung. mehr

04.09.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Ein neuer Blick auf das ökonomische Verhalten

Das ökonomische Verhalten aus wirtschaftswissenschaftlicher, soziologischer und psychologischer Sicht – das ist das Thema einer hochkarätigen Tagung, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ab Donnerstag, dem 21. August, gemeinsam mit der amerikanischen National Science Foundation (NSF) in New York veranstaltet. Zu dem dreitägigen Treffen unter dem Titel "Contextualizing Economic Behaviour" kommen mehr als 60 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen aus den USA und Deutschland zusammen. In Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen wollen sie neue Entwicklungen in der Forschung erörtern und Möglichkeiten für gemeinsame interdisziplinäre Arbeiten ausloten. mehr

20.08.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Zwischen "Lehre ohne Leidenschaft" und "Vertrauenskultur"

Bachelor und Master-Einführung, immer höhere Anforderungen an Forschung und Lehre, immer härterer internationaler Wettbewerb – die deutschen Hochschulen stehen vor großen Herausforderungen. Ob und inwieweit sie dafür gerüstet sind, diskutierten rund 160 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf dem diesjährigen Emmy Noether-Treffen in Potsdam. mehr

01.08.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Stärkung der Geisteswissenschaften durch neues DFG-Förderverfahren

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in seiner Sommersitzung die Einrichtung der ersten drei Kolleg-Forschergruppen beschlossen. Mit diesem neuen Förderinstrument will die DFG exzellente Forschung in den Geisteswissenschaften stärken. Die Kernidee der Kolleg-Forschergruppen ist es, herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Freiräume zur eigenen Forschungstätigkeit zu schaffen. mehr

16.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Fortsetzung, Wettbewerb und Flexibilisierung

Mit dem heute veröffentlichten Eckpunkte-Papier legen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat erste Überlegungen zur Fortführung und Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative vor. Die Wissenschaft hat bewusst diesen frühen Zeitpunkt gewählt, um Denkanstöße zu liefern und ihren Beitrag zur öffentlichen Debatte zu leisten. mehr

11.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

DFG legt 2008 neben MAK- und BAT-Werten erstmals sogenannte BAR-Werte vor

Wie in jedem Jahr hat die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die sogenannte MAK- und BAT-Werte-Liste Anfang Juli an den Bundesminister für Arbeit und Soziales übergeben und damit nach eingehender wissenschaftlicher Prüfung Empfehlungen für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz vorgelegt. In diesem Jahr kommen jedoch zu den 60 Änderungen und Neuaufnahmen der aktuellen Liste mit ihren maximalen Konzentrationen von Arbeitsstoffen in der Atemluft, die die Gesundheit nicht beeinträchtigen (MAK-Werte), und der Konzentration eines Stoffes im Körper, der ein Mensch sein Arbeitsleben lang ausgesetzt sein kann, ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen (BAT-Werte), erstmals die sogenannten Biologischen Arbeitsstoff-Referenzwerte (BAR-Werte). Diese sind keine Grenzwerte, sondern sie geben die "Hintergrundbelastung" eines Stoffes im Körper an – messbar beispielsweise im Blut. Es geht also um die Belastung von Erwachsenen im berufsfähigen Alter, die bei ihrer Arbeit dem Stoff nicht ausgesetzt sind. Der Vergleich – beispielsweise bei einem Biomonitoring in Betrieben – dieser "Hintergrundbelastung" mit der gemessenen Belastung am Arbeitsplatz ergibt, ob beziehungsweise in welchem Ausmaß ein Mensch im Beruf einen Stoff aufgenommen hat. Dies ist insbesondere wichtig (WARUM?) für krebserzeugende Stoffe, für die bisher kein Grenzwert abgeleitet werden konnte, der sicher vor ihrer gefährlichen Wirkung schützt. Die ersten BAR-Werte hat die Kommission für das bekanntermaßen krebserregende Chrom und seine anorganischen Verbindungen sowie für Trinitrotoluol – auch als Sprengstoff TNT bekannt – vorgelegt. mehr

09.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung