Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) RSS-Feed

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft in fünf Punkten ...

  • ist die zentrale Förderorganisation für die Forschung in Deutschland,
  • fördert wissenschaftliche Exzellenz durch Wettbewerb,
  • berät Parlamente und Behörden in wissenschaftlichen Fragen,
  • setzt Impulse für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und
  • hat sich die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Ziel gesetzt.

Meldungen

Stärkung der Geisteswissenschaften durch neues DFG-Förderverfahren

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in seiner Sommersitzung die Einrichtung der ersten drei Kolleg-Forschergruppen beschlossen. Mit diesem neuen Förderinstrument will die DFG exzellente Forschung in den Geisteswissenschaften stärken. Die Kernidee der Kolleg-Forschergruppen ist es, herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Freiräume zur eigenen Forschungstätigkeit zu schaffen. mehr

16.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Fortsetzung, Wettbewerb und Flexibilisierung

Mit dem heute veröffentlichten Eckpunkte-Papier legen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat erste Überlegungen zur Fortführung und Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative vor. Die Wissenschaft hat bewusst diesen frühen Zeitpunkt gewählt, um Denkanstöße zu liefern und ihren Beitrag zur öffentlichen Debatte zu leisten. mehr

11.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

DFG legt 2008 neben MAK- und BAT-Werten erstmals sogenannte BAR-Werte vor

Wie in jedem Jahr hat die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die sogenannte MAK- und BAT-Werte-Liste Anfang Juli an den Bundesminister für Arbeit und Soziales übergeben und damit nach eingehender wissenschaftlicher Prüfung Empfehlungen für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz vorgelegt. In diesem Jahr kommen jedoch zu den 60 Änderungen und Neuaufnahmen der aktuellen Liste mit ihren maximalen Konzentrationen von Arbeitsstoffen in der Atemluft, die die Gesundheit nicht beeinträchtigen (MAK-Werte), und der Konzentration eines Stoffes im Körper, der ein Mensch sein Arbeitsleben lang ausgesetzt sein kann, ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen (BAT-Werte), erstmals die sogenannten Biologischen Arbeitsstoff-Referenzwerte (BAR-Werte). Diese sind keine Grenzwerte, sondern sie geben die "Hintergrundbelastung" eines Stoffes im Körper an – messbar beispielsweise im Blut. Es geht also um die Belastung von Erwachsenen im berufsfähigen Alter, die bei ihrer Arbeit dem Stoff nicht ausgesetzt sind. Der Vergleich – beispielsweise bei einem Biomonitoring in Betrieben – dieser "Hintergrundbelastung" mit der gemessenen Belastung am Arbeitsplatz ergibt, ob beziehungsweise in welchem Ausmaß ein Mensch im Beruf einen Stoff aufgenommen hat. Dies ist insbesondere wichtig (WARUM?) für krebserzeugende Stoffe, für die bisher kein Grenzwert abgeleitet werden konnte, der sicher vor ihrer gefährlichen Wirkung schützt. Die ersten BAR-Werte hat die Kommission für das bekanntermaßen krebserregende Chrom und seine anorganischen Verbindungen sowie für Trinitrotoluol – auch als Sprengstoff TNT bekannt – vorgelegt. mehr

09.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Mehr Freiräume für die Forschung

Für die deutsche Wissenschaft war 2007 ein erfolgreiches Jahr. Die zweite Runde der Exzellenzinitiative belebte die Forschungslandschaft ebenso wie der neue European Research Council (ERC), für den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Pate stand. Zudem wurden traditionelle DFG-Förderverfahren noch besser auf die aktuellen Bedürfnisse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zugeschnitten. mehr

03.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Mehr Frauen für die Wissenschaft – Mehr Exzellenz für die Forschung – Mehr Geld für Spitzenkräfte

Frauen sollen in der Wissenschaft in Deutschland künftig eine deutlich größere Rolle spielen und weit bessere Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten haben als bislang. Dies ist das Ziel der "Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards", die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entwickelt und jetzt auf der Mitgliederversammlung der DFG in Berlin angenommen wurden. Mit ihnen verpflichten sich Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die Gleichstellung von Frauen und Männern in den kommenden Jahren auf allen Feldern voranzutreiben. So soll unter anderem die Frauenförderung als zentrale Aufgabe für Hochschul- und Institutsleitungen festgeschrieben, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Forschung und Wissenschaft verbessert und der Anteil von Frauen an Professuren und anderen wissenschaftlichen Führungspositionen erhöht werden. mehr

03.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Research Explorer: Online die deutsche Forschungslandschaft entdecken

Mit dem Research Explorer, einer gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) entwickelten Internet-Anwendung, ist ein einzigartiges Verzeichnis deutscher Forschungseinrichtungen online gegangen: Der Research Explorer bietet systematisch und gebündelt umfassende Informationen zu deutschen Forschungseinrichtungen aller Art, und das alles weltweit frei zugänglich und kostenlos. mehr

02.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Neue Gesichter für DFG-Senat

Neue Gesichter im wichtigsten politischen Gremium von Deutschlands größter Forschungsförderorganisation. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wählte am heutigen Mittwoch in Berlin acht neue Mitglieder für den Senat der DFG. Von den acht Senatsplätzen waren vier im Bereich der Ingenieurwissenschaften zu besetzen, zwei im Bereich Mathematik/Naturwissenschaften und jeweils einer in den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Biologie/Medizin/Agrarwissenschaften. Zwei der neuen Senatsmitglieder sind Frauen, die beide aus den Ingenieurwissenschaften kommen. Mit ihnen gehören dem 39-köpfigen Senat nunmehr 14 Wissenschaftlerinnen an, drei mehr als bislang. mehr

02.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Christine Windbichler zur neuen DFG-Vizepräsidentin gewählt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine weitere Vizepräsidentin: Die Berliner Rechtswissenschaftlerin Professor Christine Windbichler wurde am heutigen Mittwoch von der Mitgliederversammlung der DFG in Berlin in das Spitzengremium von Deutschlands größter Forschungsförderorganisation gewählt. Dort will sie sich vor allem für die Internationalisierung der juristischen Forschung und Ausbildung in Deutschland und für eine stärkere Durchlässigkeit zwischen akademischen Tätigkeiten und der Praxis einsetzen. mehr

02.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

DFG-geförderte Projekte aus der Mathematik beim Wissenschaftssommer 2008

Was haben Primzahlen mit Online-Banking zu tun? Wie helfen mathematische Verfahren bei der Bekämpfung von Krankheiten? Und wie kann man Mathematik zum Klingen bringen? Antworten auf diese und weitere Fragen geben Forschungsprojekte aus der Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beim Wissenschaftssommer 2008 in Leipzig. mehr

26.06.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung, Schule

Neue Aufgabe für Ernst-Ludwig Winnacker

Der langjährige DFG-Präsident und amtierende Generalsekretär des European Research Council (ERC), Professor Ernst-Ludwig Winnacker, wird nach Beendigung seiner Amtszeit in Brüssel nach Straßburg wechseln. Am 1. Juli 2009 übernimmt er das Amt des Generalsekretärs der International Human Frontier Science Program Organization (HFSPO) als Nachfolger des Nobelpreisträgers Professor Torsten Wiesel, der neun Jahre lang als Generalsekretär amtierte. mehr

11.06.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung