Deutsche UNESCO-Kommission e.V. RSS-Feed

Die Deutsche UNESCO-Kommission

Die UNESCO war eine der ersten Organisationen der Vereinten Nationen, der die Bundesrepublik Deutschland (1951) beitrat. Damit endete die geistige Isolation, in die unser Land seit dem Zweiten Weltkrieg geraten war. Auch die DDR wurde 1972 hier erstmals Mitglied einer UNO-Organisation. Heute ist Deutschland nach den USA und Japan drittstärkster Beitragszahler der UNESCO.

Die UNESCO hat 193 Mitgliedstaaten, die nationale UNESCO-Kommissionen eingerichtet haben. Diese Nationalkommissionen, die es bei anderen UNO-Organisationen nicht gibt, beziehen die mit Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation befassten Organisationen und Institutionen des jeweiligen Landes in die Planung, Verwirklichung und Evaluierung des breit gefächerten UNESCO-Programms ein.

Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) ist eine Mittlerorganisation der Auswärtigen Kulturpolitik. Sie wirkt als Bindeglied zwischen Staat und Wissenschaft sowie als nationale Verbindungsstelle in allen Arbeitsbereichen der UNESCO. Ihre Aufgabe ist es, die Bundesregierung und die übrigen zuständigen Stellen in UNESCO-Belangen zu beraten, an der Verwirklichung des UNESCO-Programms in Deutschland mitzuarbeiten, die Öffentlichkeit über die Arbeit der UNESCO zu informieren und Institutionen, Fachorganisationen und Experten mit der UNESCO in Verbindung zu bringen.

Meldungen

Älteste Verfassung der Welt gehört zum Kulturerbe der Menschheit

Das UNESCO-Komitee für die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes hat 76 Beispiele für die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in aller Welt in die "Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes" aufgenommen, darunter auch den argentinischen und uruguayischen Tango. Die Liste umfasst insgesamt 166 kulturelle Ausdrucksformen. Das Komitee tagt vom 28. September bis 2. Oktober 2009 in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate. mehr

01.10.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Handeln statt reden: Bundesweite Aktionstage machen Lust auf Nachhaltigkeit

Ob Atomendlager oder Abwrackprämie, Klimawandel oder Finanzkrise: Nachhaltigkeit ist eines der Schlagwörter aktueller politischer Debatten. "Geredet wird bereits genug – wir tun etwas", sagt Ute Hagmaier aus Schleswig-Holstein. Sie steht mit dem Projekt "Wir strampeln für den Klimaschutz" stellvertretend für rund 400 Aktionen in ganz Deutschland, die sich bei den zweiten Aktionstagen "Bildung für nachhaltige Entwicklung" vom 18. bis 27. September 2009 engagieren. Dabei zeigen Organisationen, Schulen und Initiativen, wie sie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vermitteln. mehr

16.09.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft