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Das Deutsche Studentenwerk (DSW) ist der freiwillige Zusammenschluss der Studentenwerke in der Bundesrepublik Deutschland.

Diese erfüllen öffentliche Aufgaben der wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Förderung der Studierenden an deutschen Hochschulen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung von Chancengleichheit. Im Zusammenwirken mit Hochschulen und Hochschulstädten tragen sie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Hochschulstudium bei und beteiligen sich insoweit an der Gestaltung des Lebensraums Hochschule.

Zur Erreichung dieser Ziele leistet das DSW seinen Beitrag. Bei der Meinungsbildung des DSW wirken in den Organen und in den satzungsgemäßen Gremien neben den gesetzlichen Vertretern der Studentenwerke die ehrenamtlichen Mitglieder der Organe der örtlichen Studentenwerke mit, insbesondere Studierende und Professoren.

Meldungen

"Bildung zuerst, Chancengleichheit zuerst!"

Für das Deutsche Studentenwerk (DSW) gehört die Chancengleichheit zuoberst auf die bildungs- und hochschulpolitische Agenda. Der Studentenwerks-Bundesverband legte heute in Berlin seine Forderungen an die Parteien zur Bundestagswahl vor. DSW-Präsident Rolf Dobischat appellierte einen Tag vor der Entscheidung über die drei Sonderprogramme für Bildung und Forschung an Bund und Länder, auch "bei angespanntester Lage der öffentlichen Haushalte forciert in die Bildung" zu investieren. Dobischat wörtlich: "Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise erfordert nicht nur wirtschafts- und finanzpolitisch entschlossenes Handeln - sie erfordert eine klare Prioritätensetzung für die Bildung." mehr

03.06.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Rolf Dobischat: "Keine neuen sozialen Hürden beim Übergang vom Bachelor zum Master"

Vor "neuen sozialen Hürden" beim Übergang vom Bachelor- ins Master-Studium warnt Prof. Dr. Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), in der heute erscheinenden, neuen Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre". Gemeinsam mit Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), und Prof. Dr. Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbands (DHV), hat die Zeitschrift Dobischat zum Bologna-Prozess interviewt. Dobischat wörtlich: "Wir sollten auf keinen Fall beim Übergang vom Bachelor zum Master neue soziale Hürden aufbauen in Form von Quotierungen, informellen NCs oder künstlicher Verknappung vom Master-Studienplätzen. Der Zugang zur Hochschulbildung in Deutschland ist schon exklusiv genug, wir brauchen nicht noch mehr Barrieren." mehr

29.05.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Mehr "Student Services" für das deutsche Hochschulsystem

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), hat heute gegenüber dem Bundestags-Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung einen massiven Ausbau der "Student Services", also der Beratungs- und Serviceangebote für Studierende, gefordert. In einem Gespräch mit den Mitgliedern des Ausschusses zu aktuellen hochschulpolitischen Themen, unter anderem zum Bologna-Prozess sowie zum Hochschulpakt II, sagte Meyer auf der Heyde: "Die 'Student Services' sind ein Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulen, denn nicht allein exzellente Forschung und Lehre entscheiden über den Erfolg eines Studiums, sondern ganz wesentlich die studienbegleitenden Service- und Beratungsangebote." mehr

27.05.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Neue Daten zur Auslandsmobilität von Studierenden "kein gutes Zwischenergebnis für Bologna-Prozess"

- Neue Studie: Auslandsmobilität deutscher Studierender steigt insgesamt, geht in den neuen Studiengängen aber zurück - Kürzere Auslandsaufenthalte nehmen zu, längere ab - Auslandsaufenthalte verlagern sich stärker ins Master-Studium - Mangelnde Finanzierung nach wie vor großes Hemmnis - DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: "Soziale Dimension endlich konkretisieren" mehr

14.05.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

"Durchschnittsstudent", wer bist Du?

- Ab heute Post für 75.000 Studierende: Fragebogen zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage - Neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) - Bundesweite Studierenden-Befragung, durchgeführt vom Hochschul-Informations-System (HIS) mehr

11.05.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

275.000 zusätzliche Studienplätze = 20.000 zusätzliche Wohnheimplätze

Preisgünstiger, campusnaher Wohnraum könnte Mangelware werden, wenn in den Jahren bis 2020 wie erwartet deutlich mehr junge Menschen studieren werden, warnt das Deutsche Studentenwerk (DSW). Die im Hochschulpakt II von Bund und Ländern geplanten 275.000 zusätzlichen Studienplätze müssten dringend von 20.000 zusätzlichen Wohnheimplätzen flankiert werden, forderte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde heute in Chemnitz beim Jahrestreffen der Wohnheim-Verantwortlichen aus den 58 Studentenwerken. mehr

06.05.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

"Erst recht in der Krise": Deutsches Studentenwerk drängt auf Umsetzung des Hochschulpakts II

Prof. Dr. Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), hat eindringlich an die Bundesregierung und die Länder appelliert, die drei Sonderprogramme für Bildung und Forschung rasch umzusetzen, und den Hochschulpakt II um Mittel für die soziale Infrastruktur des Studiums zu ergänzen. "Wer in der Krise an Bildung und Forschung spart, verschärft die Krise mittel- und langfristig", warnte Dobischat vor den heutigen Debatten im Deutschen Bundestag. "Die Bildung, die Hochschulbildung eingeschlossen, ist für ein Hochtechnologieland und eine Wissensgesellschaft mindestens so systemrelevant wie der Finanzsektor", sagte Dobischat. mehr

06.05.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Deutsches Studentenwerk: "Bologna-Prozess auf die Studierenden ausrichten, nicht umgekehrt!"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert Bund, Länder und die Hochschulen auf, den Bologna-Prozess studierendenfreundlich zu gestalten und bei der Konzeption von Bachelor- und Master-Studiengängen viel stärker die sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnisse der Studierenden zu berücksichtigen. Vor den heutigen Beratungen zum Bologna-Prozess im Deutschen Bundestag sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: "Der Bologna-Prozess muss auf die Studierenden und ihre wirtschaftliche und soziale Lage ausgerichtet werden, nicht umgekehrt." mehr

06.05.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

"Kein Wort zu den Student Services": Deutsches Studentenwerk enttäuscht von der Bologna-Konferenz

"Wieder nur warme Worte, wieder keine verbindlichen Aussagen, wie es mit der sozialen Dimension des Bologna-Prozesses weitergehen soll": Für Achim Meyer auf der Heyde, den Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), ist die Konferenz der Bildungsministerinnen und -minister aus den 46 Bologna-Staaten, die heute in Belgien zu Ende ging, eine "Enttäuschung". "Wir haben zwar jetzt nationale Aktionspläne für die soziale Dimension, aber keine verbindlichen Aussagen darüber, wie und bis wann diese Pläne umgesetzt werden sollen. Bei der sozialen Dimension treten wir an Ort und Stelle. Da geht es nicht voran mit dem europäischen Hochschulraum", kritisierte Meyer auf der Heyde. mehr

29.04.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Deutsches Studentenwerk: "Bologna wird nur mit starker sozialer Infrastruktur ein Erfolg"

"Seit Jahren wird über die 'soziale Dimension' des Bologna-Prozesses gesprochen. Die Selbstverpflichtung der 46 Bologna-Minister in London im Jahr 2007, adäquate Student Services bereit zu stellen, bleibt jedoch in den vorgelegten Aktionsplänen weiter uneingelöst." Dies sagte Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), zur heute in Belgien beginnenden Bologna-Nachfolgekonferenz der europäischen Bildungsministerinnen und -minister. Als Beispiele nannte Meyer auf der Heyde eine ausreichende Studienfinanzierung, preisgünstigen Wohnraum, umfassende psychologische und soziale Beratung, kulturelle Förderung sowie Kinderbetreuung. mehr

28.04.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung