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Das Deutsche Studentenwerk (DSW) ist der freiwillige Zusammenschluss der Studentenwerke in der Bundesrepublik Deutschland.

Diese erfüllen öffentliche Aufgaben der wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Förderung der Studierenden an deutschen Hochschulen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung von Chancengleichheit. Im Zusammenwirken mit Hochschulen und Hochschulstädten tragen sie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Hochschulstudium bei und beteiligen sich insoweit an der Gestaltung des Lebensraums Hochschule.

Zur Erreichung dieser Ziele leistet das DSW seinen Beitrag. Bei der Meinungsbildung des DSW wirken in den Organen und in den satzungsgemäßen Gremien neben den gesetzlichen Vertretern der Studentenwerke die ehrenamtlichen Mitglieder der Organe der örtlichen Studentenwerke mit, insbesondere Studierende und Professoren.

Meldungen

Deutsches Studentenwerk (DSW): Ein Viertel der Studierenden faktisch im Teilzeit-Studium

Ein Viertel aller Studierenden in Deutschland studiert faktisch in Teilzeit. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam, in dessen jüngster Sozialerhebung das durchschnittliche studentische Zeitbudget ermittelt wurde. Danach wenden Studierende im Erststudium im Schnitt 34 Stunden die Woche fürs Studium sowie weitere sieben Stunden für den Nebenjob auf; die 41-Stunden-Woche ist für heutige Studierende also die Regel. "De facto praktiziert ein Viertel der Studierenden ein Teilzeitstudium", erläuterte DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie heute zur Eröffnung einer Konferenz zum Thema "Kultur im Studium" in Kiel. "Allerdings erlauben nur 2,5% der grundständigen Studiengänge in Deutschland formal überhaupt ein solches Teilzeitstudium", so Lilie weiter. Er befürchtet, dass viele Studierende Zeitkonflikte haben, um Studium und Nebenjob vereinbaren zu können, und dass darunter die Bereitschaft zu gesellschaftlichem Engagement oder kultureller Betätigung leiden könnte. "Bleibt den Studierenden überhaupt noch Zeit für Kultur, bleibt ihnen Zeit für Hochschulpolitik?", fragte Lilie in Kiel. mehr

27.06.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks: "Mehr Studierende nur über soziale Öffnung der Hochschulen"

- Ungleiche Bildungschancen: 83 von 100 Akademikerkindern studieren, aber nur 23 von 100 Kindern aus Nicht-Akademikerfamilien - DSW-Präsident Rolf Dobischat nennt soziale Selektivität des deutschen Hochschulsystems "beschämend für eine Demokratie" - Dobischat: "Bundesregierung muss BAföG jetzt erhöhen" - Für 40% der Studierenden ist die Studienfinanzierung unsicher - DSW: Nach Hochschulpakt auch in soziale und wirtschaftliche Infrastruktur investieren! mehr

19.06.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Deutsches Studentenwerk: "Im Hochschulpakt fehlen Mittel für die soziale Infrastruktur!"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt die für heute Nachmittag vorgesehene Unterzeichnung des Hochschulpakts durch die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder. Die Vereinbarung sieht vor, dass 90.000 zusätzliche Studienplätze finanziert werden sollen. Nun muss aber auch in die soziale Infrastruktur investiert werden, fordert der Dachverband der 58 Studentenwerke in Deutschland. mehr

14.06.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

"Im globalen Wettbewerb brauchen Europas Hochschulen exzellente Student Services"

Europa kann seine führende Stellung als weltweit attraktivste Studienregion nur ausbauen, wenn die so genannten "Student Services" – Wohnen, Essen, Information, Beratung, Career Services, Kinderbetreuung – stärker ausgebaut werden und insbesondere die Hochschulen neben ihrer Lehre und Forschung die "Student Services" stärker für ihre Profilbildung einsetzen. Zu diesem Schluss kamen die mehr als 100 Expertinnen und Experten von Hochschulen und Studentenwerken aus 20 Ländern und vier Kontinenten, die sich seit gestern zur ersten internationalen "Student Services"-Konferenz dieser Art in Berlin getroffen haben. Eingeladen hatten das Deutsche Studentenwerk (DSW) sowie der "European Council for Student Affairs" (ECStA); das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte die Konferenz im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. "Im globalen Wettbewerb brauchen Europas Hochschulen exzellente Student Services; sie können den entscheidenden Unterschied ausmachen", sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde, der gleichzeitig den ECStA präsidiert. mehr

12.06.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

EU-Kommissar Ján Figel eröffnet internationale DSW/ECStA-"Student Services"-Konferenz in Berlin

Mehr als 100 Expertinnen und Experten von Hochschulen und Studentenwerken aus 20 Ländern und vier Kontinenten treffen sich ab heute in Berlin, um die Rolle der so genannten "Student Services" – Wohnen, Essen, Information, Beratung, Career Services, Kinderbetreuung – für einen attraktiven und wettbewerbsfähigen Europäischen Hochschulraum und dessen 31 Millionen Studierende zu bestimmen. Welchen Beitrag können die "Student Services" leisten, um die europäischen Hochschulen im globalen Wettbewerb der Bildungsregionen zu stärken? Eingeladen haben das Deutsche Studentenwerk (DSW) sowie der "European Council for Student Affairs" (ECStA); das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Konferenz im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Der EU-Bildungskommissar Ján Figel eröffnete die Konferenz und erklärte, Europa könne nicht nur im Fußball, sondern auch mit seiner Hochschulbildung weltspitze sein. Außerdem sprechen Dr. Birger Hendriks von der Bologna-Follow-up-Gruppe, der DAAD-Generalsekretär Dr. Christian Bode sowie Bernd Wächter von der Academic Cooperation Association. mehr

11.06.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

"Sie machen Integration": 577 Wohnheimtutoren der Studentenwerke für ausländische Studierende

"Sie machen Integration, Sie leben Integration. Sie organisieren den interkulturellen Dialog zwischen deutschen und ausländischen Studierenden und sind Netzwerkerinnen und Netzwerker der Völkerverständigung." Mit diesen Worten würdigte Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, heute in Bad Bevensen zur Eröffnung ihres ersten bundesweiten Treffens die Arbeit der so genannten Wohnheimtutorinnen und -tutoren für internationale Studierende aus den Studentenwerken. Selbst Studierende, unterstützen die Wohnheimtutorinnen und -tutoren im Auftrag der Studentenwerke die rund 65.000 ausländischen Studierenden, die in den Wohnheimen der Studentenwerke leben. 37 der insgesamt 58 Studentenwerke bieten ein Wohnheimtutorenprogramm für internationale Studierende an und beschäftigen insgesamt 577 Wohnheimtutorinnen und -tutoren; die Hälfte von ihnen stammt selbst aus dem Ausland. Allein in Bad Bevensen treffen sich Studierende aus 20 Ländern auf Einladung des Deutschen Studentenwerks (DSW) bis Sonntag zum Informations- und Erfahrungsaustausch. DSW-Generalsekretär Meyer auf der Heyde nannte das Wohnheimtutorenprogramm den "wichtigsten Beitrag der Studentenwerke zur Internationalisierung des deutschen Hochschulsystems". mehr

04.06.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Deutsches Studentenwerk: BAföG-Novelle jetzt, BAföG-Erhöhung jetzt!

Zur heutigen BAföG-Anhörung im Deutschen Bundestag wiederholt das Deutsche Studentenwerk (DSW) seine Forderung, nach nunmehr sechs Jahren Stillstand beim BAföG die Bedarfssätze und Freibeträge noch in diesem Jahr deutlich zu erhöhen und die laufende BAföG-Novellierung wie von der Bundesregierung angekündigt auch 2007 zügig umzusetzen. DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat erklärte in Berlin: "Eine BAföG-Erhöhung ist längst überfällig, und die Studierenden verlassen sich darauf, dass die vielen kleinen Verbesserungen der laufenden 22. BAföG-Novelle wie geplant dieses Jahr greifen. Beides duldet keinen weiteren Aufschub." Noch ein Jahr Stillstand beim BAföG wäre laut Dobischat "ein bildungs- und sozialpolitisch verheerendes Signal". "Verlieren Sie nicht noch mehr Zeit, sondern handeln sie jetzt, um mehr jungen Menschen ein Studium zu ermöglichen!", appellierte Dobischat an die Bundesregierung. mehr

21.05.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Deutsches Studentenwerk: "Gesunde Ernährung im Studium ist auch eine Frage des Geldes"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Dachverband der für die Verpflegung der rund zwei Millionen Studierenden verantwortlichen Studentenwerke, begrüßt die Präventionsstrategie der Bundesregierung gegen Fehlernährung. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde betont, dass die Studentenwerke in ihren über 700 Mensen und Cafeterien großen Wert auf ausgewogene Ernährung legen: "Anders als in vielen Schulen ist das Ernährungsangebot der Studentenwerke an den Hochschulen in Deutschland qualitativ hochwertig und breit. Unsere Gäste haben beste Voraussetzungen, um sich gesund zu ernähren." Allerdings könne der finanzielle Druck, unter dem viele Studierende angesichts von Studiengebühren und stagnierendem BAföG stehen, leicht dazu führen, dass beim Essen gespart werde. "Gesunde Ernährung ist eben auch eine Frage des Geldes", so Meyer auf der Heyde. Im Bundesdurchschnitt geben Studierende 159 Euro im Monat für Ernährung aus. "Gesunde Ernährung ist eben auch eine Frage des Geldes", so Meyer auf der Heyde. Im Bundesdurchschnitt geben Studierende 159 Euro im Monat für Ernährung aus. mehr

14.05.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Hochschulpakt: Deutsches Studentenwerk fordert Länder-Investitionen für 20.000 neue Wohnheimplätze

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert die Bundesländer auf, im Rahmen des Hochschulpakts auch in die soziale Infrastruktur des Studiums zu investieren und insbesondere Mittel für zusätzliche Wohnheimplätze zur Verfügung zu stellen. Zum Auftakt des diesjährigen Treffens der Wohnheim-Verantwortlichen aller 58 Studentenwerke sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde heute in Wuppertal: "Die bisherige Kalkulation des Hochschulpakts ausschließlich in Studienplätzen greift zu kurz. Was nützen 90.000 zusätzliche Studienplätze, wenn den Studierenden das Dach über dem Kopf fehlt?" Das Deutsche Studentenwerk sieht angesichts der prognostizierten stark steigenden Studierenden-Zahlen für die kommenden Jahre einen Bedarf insbesondere in den alten Bundesländern von 20.000 zusätzlichen Wohnheimplätzen. Meyer auf der Heyde erläuterte: "Im Schnitt kostet der Bau eines Wohnheimplatzes 35.000 Euro; 20.000 Euro benötigen die Studentenwerke als staatlichen Zuschuss der Länder. Hochgerechnet auf die 20.000 zusätzlichen Wohnheimplätze ergibt das eine Gesamtsumme von 700 Millionen Euro und einen Zuschuss-Anteil der Länder von 400 Millionen Euro." mehr

09.05.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Eine Eins in Stromsparen: Studentenwerke starten Stromsparmeisterschaften in ihren Wohnheimen

Übers Stromsparen wird viel geredet und geschrieben. Rund 10.000 Studierende in 55 Studentenwerks-Wohnheimen in ganz Deutschland machen nun Ernst damit: Sie treten bei den Stromsparmeisterschaften an, die die Deutsche Energie-Agentur (dena) zusammen mit dem Deutschen Studentenwerk (DSW) diesen Monat in den Studentenwerken veranstaltet. Jenen drei Wohnheimen, die im Vergleich zum Mai 2006 prozentual am meisten Strom einsparen, winken je nach Größe Barpreise bis zu 1.500 Euro. mehr

03.05.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft