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Das Deutsche Studentenwerk (DSW) ist der freiwillige Zusammenschluss der Studentenwerke in der Bundesrepublik Deutschland.

Diese erfüllen öffentliche Aufgaben der wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Förderung der Studierenden an deutschen Hochschulen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung von Chancengleichheit. Im Zusammenwirken mit Hochschulen und Hochschulstädten tragen sie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Hochschulstudium bei und beteiligen sich insoweit an der Gestaltung des Lebensraums Hochschule.

Zur Erreichung dieser Ziele leistet das DSW seinen Beitrag. Bei der Meinungsbildung des DSW wirken in den Organen und in den satzungsgemäßen Gremien neben den gesetzlichen Vertretern der Studentenwerke die ehrenamtlichen Mitglieder der Organe der örtlichen Studentenwerke mit, insbesondere Studierende und Professoren.

Meldungen

Deutsches Studentenwerk: "Hessen wird seiner sozialen Verantwortung nicht gerecht"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert die in Hessen geplanten Studiengebühren. Master-Studierende sowie Studierende aus Nicht-EU-Ländern sollen in Hessen bald 1.500 Euro im Semester bezahlen – 1.000 Euro mehr als in allen anderen Bundesländern, die Studiengebühren einführen. "Hessen scheint eine Überbietungsspirale in Gang setzen zu wollen, die eindeutig zu Lasten der Studierenden geht", kritisiert Meyer auf der Heyde. Die Schulden aus BAföG-Darlehensanteil und Studiengebühren-Kredit sollen in Hessen erst bei 17.000 Euro gedeckelt werden. Das sind 7.000 Euro mehr als etwa in Nordrhein-Westfalen (10.000) und immerhin 2.000 Euro mehr als in Baden-Württemberg (15.000). Meyer auf der Heyde kommentiert: "Auch hier will man in Hessen offensichtlich eine fragwürdige Spitzenposition gegenüber anderen Ländern einnehmen." Sein Fazit: "Hessen wird seiner sozialpolitischen Verantwortung gegenüber den Studierenden, wie sie das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zu Studiengebühren von den Ländern fordert, nicht gerecht." mehr

12.07.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Verlängerung für 75.000 Fragebögen

Im Rahmen der 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) werden seit Mai 75.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Studierende anonym zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. Sie erhalten nun einen Monat mehr Zeit, um den Fragebogen auszufüllen, teilt das Deutsche Studentenwerk mit. Es lädt die Studierenden ein, nun möglichst bis Ende Juli ihre Antworten abzugeben. mehr

10.07.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Das neue Elterngeld benachteiligt Studierende

Das von der Bundesregierung geplante neue Elterngeld benachteiligt Studierende mit Kind, kritisiert das Deutsche Studentenwerk (DSW). mehr

03.07.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Studiengebühren sind Gift für die Chancengleichheit

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) befürchtet, dass die soziale Schieflage im deutschen Hochschulsystem durch Studiengebühren noch verschärft wird. DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie sagte in Berlin: "Studiengebühren sind Gift für die Chancengleichheit im deutschen Hochschulsystem. Sie können insbesondere auf junge Menschen aus einkommensschwächeren und Mittelstands-Familien abschreckend wirken. Gerade diese Schichten sind aber an unseren Hochschulen bereits jetzt deutlich unterrepräsentiert." mehr

28.06.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Essen wie die Weltmeister, Fußball gucken in der Mensa: Studentenwerke holen Fußball-WM auf den Campus

"Für die Studentenwerke sind die kommenden Tage Festtage. Wir holen für die Studierenden die Fußball-Weltmeisterschaft auf den Campus und bieten zahlreiche Sonderaktionen", erklärt Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, des Dachverbands der 61 Studentenwerke in Deutschland. "Studieren und trotzdem die WM erleben – das geht. mehr

20.06.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Rolf Dobischat ist neuer Präsident des Deutschen Studentenwerks

Professor Dr. Rolf Dobischat ist neuer Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW). Die Delegierten der 61 Studentenwerke wählten den 55jährigen Bildungs- und Berufsforscher von der Universität Duisburg-Essen gestern in Berlin in das Spitzenamt ihres Dachverbands. Dobischat löst den Mathematiker Professor Dr. Hans-Dieter Rinkens ab, der nach über zehn Jahren aus dem Amt scheidet. "Der soziale Auftrag der Studentenwerke wird angesichts der Umbrüche und Reformen im Hochschulsystem immer wichtiger", betonte Dobischat vor den rund 100 Studentenwerks-Vertretern. "Die flächendeckende Umstellung der Abschlüsse auf Bachelor und Master, die politisch beabsichtigte Steigerung der Studierquote auf 40% eines Jahrgangs, der generelle Anstieg der Studierendenzahlen in den nächsten Jahren – all dies kann nur bewältigt werden, wenn die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Studierens ausgebaut wird, die die 61 Studentenwerke in Deutschland bereitstellen." mehr

Föderalismusreform: Korrekturen im Bildungsbereich bitter nötig

Bei der Föderalismusreform müsse im Bildungsbereich deutlich korrigiert und nachgebessert werden. Bund und Länder sollten auch künftig eng kooperieren, um das deutsche Bildungswesen qualitativ weiter zu entwickeln. Das haben der Bundeselternrat (BER), das Deutsche Studentenwerk (DSW), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie der Verband Bildung und Erziehung (VBE) heute anlässlich der öffentlichen Expertenanhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags in einer gemeinsamen Presseerklärung gefordert. mehr

29.05.2006 Pressemeldung

Hochschul-, Sozial-, Arbeitsmarktreformen: "Studierende brauchen mehr Beratung"

Studiengebühren, Bachelor/Master, neue Auswahlverfahren: Das deutsche Hochschulsystem ist im Umbruch, die Anforderungen an die Studierenden steigen. Gleichzeitig häufen sich die Änderungen im Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht. "Die Studierenden brauchen in Zukunft mehr Beratung", sagt Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), des Dachverbands der 61 Studentenwerke in Deutschland. mehr

25.05.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wie leben Studierende?

Wie leben die rund zwei Millionen Studierenden in Deutschland? Aus welchen sozialen Schichten kommen sie? Wie finanzieren sie ihr Studium? Welche Wohnformen bevorzugen sie? Antworten auf diese Fragen will das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit seiner inzwischen 18. Sozialerhebung liefern, die in diesen Tagen anläuft. Die repräsentative Untersuchung zeichnet seit 1951 ein realistisches Bild der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden. Diesmal erhalten 75.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Studierende, darunter 10.000 ausländische, den Fragebogen. An sie appelliert DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens: "Wir hoffen, dass möglichst viele den Fragebogen ausfüllen, denn schließlich geht es um ureigene Interessen der Studierenden." Das Deutsche Studentenwerk wolle Politik und Öffentlichkeit mit konkreten Daten und Fakten darüber informieren, was es heißt, heute zu studieren. Die Ergebnisse sollen im Frühsommer 2007 präsentiert werden. mehr

23.05.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Kuratorium des Deutschen Studentenwerks: "Gemeinschaftliches Handeln von Bund und Ländern für das deutsche Hochschulsystem!"

Auf seiner konstituierenden Sitzung gestern in Berlin einigte sich das Kuratorium des Deutschen Studentenwerks (DSW) mit großer Mehrheit auf folgende Position zur geplanten Föderalismusreform: mehr

18.05.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung