Deutsches Studentenwerk RSS-Feed

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) ist der freiwillige Zusammenschluss der Studentenwerke in der Bundesrepublik Deutschland.

Diese erfüllen öffentliche Aufgaben der wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Förderung der Studierenden an deutschen Hochschulen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung von Chancengleichheit. Im Zusammenwirken mit Hochschulen und Hochschulstädten tragen sie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Hochschulstudium bei und beteiligen sich insoweit an der Gestaltung des Lebensraums Hochschule.

Zur Erreichung dieser Ziele leistet das DSW seinen Beitrag. Bei der Meinungsbildung des DSW wirken in den Organen und in den satzungsgemäßen Gremien neben den gesetzlichen Vertretern der Studentenwerke die ehrenamtlichen Mitglieder der Organe der örtlichen Studentenwerke mit, insbesondere Studierende und Professoren.

Meldungen

12.500 Euro: Studentisches Ehrenamt wird belohnt!

Mehr als Ehre für studentische Ehrenamtliche: Das Deutsche Studentenwerk (DSW) sucht Studierende, die sich in besonderer Weise unentgeltlich für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen einsetzen. Noch bis zum 9. Januar 2006 können einzelne Studierende oder studentische Gruppen nominiert werden. Seinen Wettbewerb "Studierende für Studierende. Studentenwerkspreis für besonderes soziales Engagement" lobt das Deutsche Studentenwerk zum zweiten Mal aus. Es winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 12.500 Euro und eine Einladung zur Preisverleihung nach Berlin. mehr

13.12.2005 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Studentenwerke: Mehr Chancengerechtigkeit im deutschen Hochschulsystem!

"Kernaufgabe einer modernen Bildungspolitik muss es sein, für mehr Chancengerechtigkeit auf allen Stufen unseres Bildungssystem zu sorgen, von der Kita bis zur Hochschule." Mit diesen Worten umriss Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), auf der Mitgliederversammlung in Berlin die Erwartungen der Studentenwerke an die Politik in Bund und Ländern. mehr

Deutsches Studentenwerk: Studienkredite nur ergänzend zu einem starken BAföG

Nach Auffassung des Deutschen Studentenwerks (DSW) können Studienkredite die klassischen Säulen der Studienfinanzierung - BAföG, Elternunterhalt und studentische Erwerbstätigkeit - allenfalls ergänzen, nicht aber ersetzen. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens erklärt: "In bestimmten Studienphasen, etwa während des Examens, kann ein Studienkredit sinnvoll sein." Keinesfalls aber dürfe das gesamte Studienfinanzierungssystem auf Kredite umgestellt werden. Rinkens: "Unsere Sozialerhebung zeigt, dass wir in Zukunft vor allem Studierende aus einkommensschwachen und aus Mittelstands-Familien gewinnen müssen, um die Studierquote in Deutschland wirklich auf 40% zu erhöhen. Das beste Mittel dazu ist ein starkes, attraktives BAföG." Auf ihrer Mitgliederversammlung in Berlin forderten die im Deutschen Studentenwerk zusammengeschlossenen 61 Studentenwerke deshalb Bund und Länder auf, das BAföG zu verbessern. Die Bemessungsgrenzen für das Elterneinkommen seien zu erhöhen, die Fördersätze an die Preis- und Einkommensentwicklung seit der BAföG-Reform des Jahres 2001 anzupassen. Gleichzeitig stellen die Studentenwerke eine Reihe von Ansprüchen an Studienkredite. mehr

30.11.2005 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Studiengebühren für ausländische Studierende können Internationalisierung der Hochschulen gefährden

Keine Studiengebühren für ausländische Studierende aus Entwicklungsländern, mehr und bessere Stipendien für alle ausländischen Studierenden und Rücksicht bei der Gebührenerhebung auf ihre finanziellen Verhältnisse generell: Dies fordern die 61 Studentenwerke in Deutschland von jenen Bundesländern, die Studiengebühren einführen wollen. Ansonsten drohe die Zahl ausländischer Studierender stark zurückzugehen, was die weitere Internationalisierung des deutschen Hochschulsystems gefährden würde. Auch für die stark exportorientierte Wirtschaft könnten negative Folgen entstehen, wenn die zukünftigen Eliten gerade aus Schwellen- und Entwicklungsländern Deutschland als Studienstandort in Zukunft meiden sollten. Auf ihrer Mitgliederversammlung in Berlin betonten die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studentenwerke, die bisherige Studiengebührenfreiheit sei für viele ausländische Studierenden bisher mit ein Grund gewesen, nach Deutschland zu gehen. "Nun sind wir drauf und dran, mitten im globalen Wettstreit um die besten Köpfe aus dem Ausland diesen Wettbewerbsvorteil in einen Nachteil umzuwandeln", warnt DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens. mehr

30.11.2005 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Deutsches Studentenwerk: Länder mit Studiengebühren müssen nachbessern!

Die bisher von einigen Bundesländern vorgelegten Modelle zur Einführung von Studiengebühren erfüllen nach Ansicht des Deutschen Studentenwerks (DSW) nicht die sozialstaatlichen Auflagen, die das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zu Studiengebühren den Ländern auferlegt hat. Auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin appellierte der Dachverband der 61 Studentenwerke in Deutschland an die sozialstaatliche Verantwortung jener Länder, die Studiengebühren einführen wollen, und forderte sie zu Nachbesserungen auf. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens erklärt: "Konkret fordern wir, dass die Länder ihre Zuschüsse zur Studienfinanzierung ausbauen, dass sie Stipendienprogramme auflegen und bei der Gebührenerhebung auf die tatsächliche finanzielle Situation der Studierenden abstellen." Insbesondere Studierende, deren Budget unter dem gesetzlichen Mindestbedarf von 640 Euro im Monat liegt, sollten von Studiengebühren grundsätzlich freigestellt werden, präzisiert Rinkens und betont: "Dies muss für deutsche wie auch für ausländische Studierende gleichermaßen gelten." mehr

30.11.2005 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Deutsches Studentenwerk zum Studienfinanzierungsvorschlag der HRK: "Einig im Ziel, uneins in der Wahl der Mittel"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Dachverband der 61 Studentenwerke in Deutschland unterstützt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in ihrer Forderung, dass Bund und Länder die Hochschulen angesichts der für die nächsten Jahre prognostizierten stark steigenden Studierendenzahlen angemessen ausstatten müssen. "Wenn die Zahl der Studierenden tatsächlich von heute zwei Millionen auf 2,7 Millionen bis zum Jahr 2012 ansteigt, dann sind wir mit den Hochschulrektoren klar einer Meinung: Bund und Länder sind gefordert, in einer gemeinsamen Anstrengung die Hochschulen ausreichend zu finanzieren", erklärt DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens. Gleichzeitig bezeichnet Rinkens die heute in Berlin vorgestellten Vorschläge der HRK zu einer Reform der Studienfinanzierung als "widersprüchlich". Für Rinkens gehen die Empfehlungen der HRK, wonach ausnahmslos alle Studierenden Studiengebühren entrichten sollen, einseitig zu Lasten der Studierenden und ihrer Eltern. mehr

24.11.2005 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Kuratorium des Deutschen Studentenwerks: Föderalismusreform darf Zukunftsfähigkeit des deutschen Hochschulsystems nicht gefährden

Das Kuratorium des Deutschen Studentenwerks (DSW) äußert mit großer Mehrheit angesichts der beabsichtigten Kompetenzaufteilung zwischen Bund und Ländern im Zuge der Föderalismusreform seine große Sorge, dass zentrale bildungspolitische Ziele nicht erreicht werden können. Prof. Dr. Peter Gaehtgens, Vorsitzender des DSW-Kuratoriums, erklärt: "Die Studentenwerke, die für die sozialen Rahmenbedingungen des Studiums verantwortlich sind, stehen vor riesigen Herausforderungen, wenn in Zukunft tatsächlich 2,7 Millionen im Vergleich zu heute 2 Millionen Studierenden ausgebildet werden müssen und 40% eines Jahrgangs statt heute 36% ein Hochschulstudium aufnehmen sollen." Um diese Herausforderungen bewältigen, Qualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulausbildung sichern und für mehr Chancengerechtigkeit sorgen zu können, seien Hochschulen und Studentenwerke auf die gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern angewiesen. mehr

11.11.2005 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Das ideale Studium?

Man stelle sich vor: Klimatisierte Hörsäle mit unendlich vielen freien Plätzen, fünfgängige À-la-carte-Menüs in der Mensa ohne Schlangestehen, Professorinnen und Professoren, die ihre Studierenden auf Händen tragen. Sieht so das ideale Studium aus? Oder geht es beim idealen Studium vielmehr um Bildung, Denken, Erkenntnis, um gemeinsame Erlebnisse mit Kommilitoninnen und Kommilitonen? mehr

02.11.2005 Pressemeldung Hochschule und Forschung

© DSW

Plakatwettbewerb "Ready? Go Study!": FH Potsdam räumt ab

Design-Studierende der Fachhochschule Potsdam haben beim 19. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks abgeräumt: Mit Alexander Schmidt (1. Preis), Muriel Biedrzycki und Julian Rueda (beide mit einem 2. Preis) belegen gleich drei Studierende aus Potsdam die ersten Ränge; mit einem dritten Preis wurde Tobias Tilgner von der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg ausgezeichnet. Unter dem Motto "Ready? Go Study!" sollten beim inzwischen 19. Plakatwettbewerb Motive eingereicht werden, die Abiturientinnen und Abiturienten Lust auf ein Studium machen. Insgesamt gingen beim Deutschen Studentenwerk (DSW) 216 Entwürfe von 133 Design-Studierenden aus 20 Hochschulen ein; eine unabhängige Jury wählte die besten aus. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens übergab zusammen mit Harald Ressel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das den Wettbewerb seit 1987 fördert, am Dienstagabend in Berlin die Preisgelder in Höhe von 5.500 Euro. mehr

07.09.2005 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Deutsches Studentenwerk zur Bundestagswahl: Studium im Hochschulraum Europa sozial gestalten

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert von einer zukünftigen Bundesregierung, im Rahmen einer modernen Bildungspolitik auch künftig für die Hochschulpolitik eine Teilzuständigkeit auf Bundesebene zu verankern. Dies geht aus einem Forderungskatalog hervor, den der Dachverband der 61 Studentenwerke in Deutschland heute vorgelegt hat. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens appelliert insbesondere an die Parteien, für mehr Chancengerechtigkeit im deutschen Hochschulsystem zu sorgen. mehr