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Meldungen

Warnstreik: 500 KiTas geschlossen

In Stuttgart und den Landkreisen Böblingen, Ludwigsburg und Rems-Murr bleiben heute etwa 500 Kindertageseinrichtungen geschlos­sen. "Wir sind überrascht, dass so viele Erzieherinnen und Erzieher unserem Aufruf gefolgt sind und sich am ganztägigen Warnstreik beteili­gen. Im Unterschied zu den Arbeitgebern haben auch viele Eltern Verständnis gezeigt. Auch sie wollen, dass die gute Arbeit mit ihren Kindern besser bezahlt wird und es keine Betreuung und Bildungsarbeit zum Billigtarif gibt", sagte am Freitag (22.02) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landes­vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). In Stuttgart findet heute um 11 Uhr eine Demonstration statt, die um 12 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Schlossplatz endet. mehr

22.02.2008 Pressemeldung Frühe Bildung

GEW ruft Erzieher/innen in 500 KiTas zu Warnstreiks auf

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft zusammen mit ver.di Erzieher/innen in rund 500 KiTas in der Region Stuttgart am Freitag (22.02) zu Warnstreiks auf. "2.000 Euro für Erzie­herinnen und Erzieher sind angesichts der gewachsenen Anforde­rungen zu wenig. Offenbar müssen die Arbeitgeber mit Warnstreiks unter Druck gesetzt werden, damit sie merken, dass es Qualität nicht zum Billigtarif gibt", sagte am Mittwoch (20.02) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landes­vorsitzender der GEW. Die Beschäftigten in den kommunalen Kinder­tageseinrichtungen in Stuttgart und den Landkreisen Böblingen, Ludwigs­burg und Rems-Murr sind zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. mehr

20.02.2008 Pressemeldung Frühe Bildung

Längeres gemeinsames Lernen für alle Kinder

"Die von Kultusminister Helmut Rau angekündigten Modell¬versuche zum gemeinsamen Unterricht für Haupt- und Realschüler zeigen, wie sehr die Landesregierung beim Thema Schulentwicklung unter Druck steht. Statt solcher halbherziger Fortschritte brauchen wir aber längere gemeinsame Lernzeiten für alle Kinder in der Grundschule", sagte am Mittwoch (20.02.) in Stuttgart auf der Bildungsmesse didacta Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissen¬schaft (GEW). mehr

20.02.2008 Pressemeldung Schule

Schulträger sollen Ausgaben für Schulbücher erhöhen

Gemeinde, Städte und Landkreise sollen mehr Geld für neue Schulbücher ausgeben. Dies verlangt die Bildungsgewerkschaft GEW vor Beginn der internationalen Bildungsmesse didacta in Stuttgart. "Moderne Unterrichtsmethoden und neue Bildungspläne können die Lehrerinnen und Lehrer nicht mit Schulbüchern aus dem letzten Jahrhundert umsetzen. Die Schulträger müssen mehr investieren und nicht weiter an der Ausstattung der Schulen sparen", sagte am Montag (18.02.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. mehr

18.02.2008 Pressemeldung Schule

Zunahme bei Privatschulen ist Folge schlechter Bildungspolitik

Die Bildungsgewerkschaft GEW nennt die weitere Zunahme der Schülerzahlen an privaten Schulen ein "Alarmsignal" für die Bildungspolitik der Landesregierung. "Wenn bald jedes zehnte Kind in Baden-Württemberg eine private Schule besucht, ist das eine Reaktion der Eltern auf zu große Klassen, zuviel Unterrichtsausfall und die Blockade grundlegender Reformen durch die CDU/FDP-Landesregierung. Private Schulen sind zum Beispiel oft besser in der individuellen Förderung und bieten mehr Ganztagsunterricht. Die Landesregierung darf dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen, sondern muss die öffentlichen Schulen besser ausstatten", sagte am Freitag (15.02.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

15.02.2008 Pressemeldung Schule

Gymnasien müssen echte Ganztagsschulen werden

Die Bildungsgewerkschaft GEW bezeichnet die Vorschläge der Landesregierung zur Reform des achtjährigen Gymnasiums als "enttäuschend" und schlägt vor, bis 2013 alle Gymnasien zu echten Ganztagsschulen auszubauen. "Wer 100 Millionen Euro für den Straßenbau ausgibt und den Stuttgarter Hauptbahnhof in die Erde legen kann, der muss auch mehr Geld für die Schulen im Land übrig haben. Wenn jedes Jahr 50 Gymnasien Ganztagsschulen werden, gibt es in sechs Jahren in Baden-Württemberg keine Kinder mehr, die nach dem Unterricht mit Hausaufgaben nach Hause kommen", sagte am Dienstag (12.02.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

12.02.2008 Pressemeldung Schule

An der Waldschule Büchenbronn bei Pforzheim findet auch heute kein Unterricht statt

Nach der durch Gerichtsbeschluss erzwungenen Rückkehr der umstrittenen Rektorin Cornelia Frech-Becker sind fast alle Lehrer/innen krank, da sie offenbar die Konfrontation mit Frech-Becker psychisch nicht mehr aushalten. Vor dem Schulgebäude protestierten auch heute Schüler/innen und Eltern gegen die Rückkehr der Rektorin an die Waldschule in Büchenbronn. mehr

12.02.2008 Pressemeldung Schule

Umstrittene Schulleiterin sitzt in leerer Schule

Die umstrittene Pforzheimer Schulleiterin Cornelia Frech-Becker hat heute in einer leeren Schule ihren Dienst wieder angetreten. Fast alle Lehrer/innen sind krank. Sie erhalten offenbar die Konfrontation mit Frech-Becker psychisch nicht mehr aus. Vor dem Schulgebäude protestierten Schüler/innen und Eltern gegen die Rückkehr der Rektorin an die Waldschule in Büchenbronn. Morgen werden die Betroffenen bei Unterrichtsbeginn wieder vor der Schule demonstrieren. mehr

12.02.2008 Pressemeldung Schule

Versetzte Schulleiterin will morgen an die Schule zurück

Die Bildungsgewerkschaft GEW appelliert an die Pforzheimer Schulleiterin Cornelia Frech-Becker, morgen (01.02.) ihren Dienst an der Waldschule in Büchenbronn nicht anzutreten. "Es ist unverfroren, dass sich Frau Frech-Becker in der Öffentlichkeit als Mobbing-Opfer darstellt, während gleichzeitig ihre angedrohte Rückkehr an die Waldschule in Büchenbronn bei Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern ernsthafte psycho-somatische Beschwerden verursacht", sagte am Donnerstag (31.01.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

31.01.2008 Pressemeldung Schule

Schulsozialarbeiter sind dringender als neue Straßen

Die Bildungsgewerkschaft GEW schlägt vor, ein Zehntel der Ausgaben für Straßenbau für neue Schulsozialarbeiter/innen zu verwenden. "Ministerpräsident Oettinger und Kultusminister Rau stehen im Wort. Sie haben beide zugesagt, über die Landesmittel für Schulsozialarbeit neu zu diskutieren, wenn wieder mehr Geld im Staatssäckel ist. Jetzt werden 100 Millionen Euro für Straßenbau ausgegeben, aber Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen bleiben aus. Mit nur zehn Prozent der Summe könnten 170 neue Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter eingestellt werden", sagte Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissen¬schaft (GEW), am Donnerstag (24.01.) in Stuttgart. mehr

24.01.2008 Pressemeldung Schule