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Meldungen

1-Euro-Job für arbeitslose Lehrerin

Einer Stuttgarter Referendarin, die ab Ende Juli arbeitslos wird, wurde jetzt ein 1-Euro-Job in der Schulverwaltung angeboten. Ihr soll der Anspruch auf Arbeitslosengeld II gestrichen werden, wenn sie die Stelle nicht annimmt oder kein Bewerbertraining absolviert. Die fertig ausge­bildete Realschullehrerin wäre mit ihrer Abschlussnote im vergangenen Jahr ein­gestellt worden. In diesem Jahr erhalten nur 16 Prozent der Bewer­ber/innen für Realschulen eine Stelle. "Es ist ein Skandal, wie unsere Landesregierung mit gut qualifizierten und hoch motivierten jungen Lehrer/innen umgeht. Die Realschulen haben seit Jahren die vollsten Klassen und brauchen dringend mehr Lehrerinnen und Lehrer", sagte am Dienstag (10.07.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

10.07.2007 Pressemeldung Schule

Arbeitslose Lehrer/innen demonstrieren in Stuttgart

- Erwartete Teilnehmerzahl: 1.000 - Stuttgart, Schlossplatz, 10.07.07, 16-17.30 Uhr mehr

09.07.2007 Pressemeldung Schule

Arbeitslose Lehrer/innen demonstrieren in Stuttgart

Vertreter/innen der 5.000 jungen Lehrer/innen ohne Stelle werden am Dienstag (10.07.) auf dem Stuttgarter Schlossplatz gegen den Wahlbetrug der Landesregierung protestieren. Unter dem Motto "Wir sehen rot! Wahlbetrug – 5.000 Lehrer/innen arbeitslos!" will sich der Lehrernachwuchs für zusätzliche Stellen einsetzen. mehr

05.07.2007 Pressemeldung Schule

Hartz IV für 5.000 Lehrer/innen?

Gut 5.000 fertig ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer werden Ende Juli arbeitslos. Nur etwa 36 Prozent der Bewerber/innen erhalten eine Stelle, an den Grund- und Hauptschulen werden sogar nur 13 Prozent der Lehramtsanwärter im nächsten Schuljahr unterrichten dürfen. Viele wissen nicht, ob sie im Nachrückverfahren oder im nächsten Einstellungsverfahren neue Chancen haben werden. Nach dem Referendariat haben die jungen Lehrer/innen keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, ihnen bleibt in der Regel nur die Möglichkeit einen Antrag auf Arbeitslosengeld zu stellen. Der Regelsatz der Leistungen liegt bei 345 Euro pro Monat und angemessen Unterkunftskosten mehr

29.06.2007 Pressemeldung Schule

Lehrer zum Billigtarif retten die Hauptschule nicht

Die Bildungsgewerkschaft GEW nennt das Hauptschulprogramm der Landesregierung "enttäuschend". "305 Stellen verteilt auf vier Jahre und 300 pädagogische Assistenten werden die 1.200 Hauptschulen nicht retten. Die Vorschläge sind Schönheitsreparaturen an der Fassade, die den Hauptschulen nicht wirklich helfen. Warum haben Ministerpräsident Günther Oettinger und Kultusminister Helmut Rau sich nicht gegen die CDU-Fraktion durchgesetzt und den Klassenteiler gesenkt? Das hätte die Unterrichtsqualität in den besonders belastenden städtischen Hauptschulen wirklich verbessert", sagte am Dienstag (26.06.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

26.06.2007 Pressemeldung Schule

Junglehrer reagieren empört auf Kultusminister Rau

Am Wochenende haben zahlreiche abgelehnte Junglehrer/innen empört auf Äußerungen von Kultusminister Helmut Rau reagiert. Er hatte am Freitag mitgeteilt, die schlechten Einstellungschancen seien seit langem bekannt gewesen. "Uns ist kein Fall bekannt, wo das Kultusministerium an den Ausbildungsseminaren auf diese katastrophale Situation hingewiesen hatte. Auch die Dozenten dort waren nicht informiert und konnten deshalb den Lehrernachwuchs bei ihren Bewerbungen nicht richtig unterstützen", sagte am Montag (25.06.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

25.06.2007 Pressemeldung Schule

5.200 junge Lehrer/innen werden arbeitslos (korrigierte Meldung)

Etwa 5.200 fertig ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer werden Ende Juli arbeitslos. Nur etwa 36 Prozent der Bewerber/innen erhalten eine Stelle, an den Grund- und Hauptschulen werden sogar nur 13 Prozent der Lehramtsanwärter im nächsten Schuljahr unterrichten dürfen. "An unseren Telefonen laufen wütende Lehrerinnen und Lehrer Sturm. Sie sind enttäuscht von der Landesregierung, die jahrelang mit guten Einstellungschancen geworben hat und jetzt durch Stellensperren gut qualifizierte Pädagogen auf die Straße schickt", sagte am Freitag (22.06.) Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

22.06.2007 Pressemeldung Schule

Kinder besser vor sexueller Gewalt schützen

Die Aktion Jugendschutz und die Bildungsgewerkschaft GEW setzen sich für eine besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt ein. "Jugendlichen unterschätzen oft das Risiko, dem sie sich in Internetforen und beim Surfen im Internet aussetzen. Den Umgang mit sexuellen Bildern und Filmen müssen sie lernen und wo geht das besser als gemeinsam mit Gleichaltrigen in der Schule", sagte am Donnerstag (21.06.) in Stuttgart Marion von Wartenberg, Vorsitzende der Aktion Jugendschutz in Baden-Württemberg. mehr

21.06.2007 Pressemeldung Schule

Landesregierung lässt Hauptschulen im Stich

Offenbar bleibt das Anfang Mai angekündigte 10-Millionen-Programm für die Hauptschulen in der Schublade. "Das Kultusministerium blockiert nicht nur jede Diskussion über neue integrative Schulformen, sondern speist wohl erneut die Kinder, deren Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer an den Hauptschulen mit leeren Versprechen ab. Nur ein kleiner Teil der versprochenen 925 Stellen soll im September an die Schulen kommen", sagte am Donnerstag (14.06.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die GEW verlangt, dass Oettinger und Rau ihre Zusagen einhalten. mehr

15.06.2007 Pressemeldung Schule

Schulleiter lassen sich gerne wählen

Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt die Grünen bei ihrem Vorstoß das komplizierte Verhältnis zwischen Land und Kommunen neu zu ordnen. "Es muss eindeutig geklärt werden, welche Aufgaben vom Land und welche von den Schulträgern finanziert werden. Wir brauchen zum Bespiel dringend mehr Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter. So lange die Frage ihrer Finanzierung nicht geklärt wird, passiert nichts und es wird auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen gespart", sagte am Montag (11.06.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

11.06.2007 Pressemeldung Schule