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Meldungen

Start der Tarifrunde: 2000 Euro sind zu wenig – Erzieherinnen endlich besser bezahlen

"Erzieherinnen müssen endlich besser bezahlt werden. Mit 2000 Euro brutto liegt die Bezahlung kaum über der einer Verkäuferin. Damit wird man der großen Verantwortung des Erzieherinnenberufs hinten und vorne nicht gerecht. Wer für Kinder eine hohe Qualität in der Bildung will, muss Erzieherinnen ein Gehalt zahlen, das dem Niveau und der Verantwortung ihrer Arbeit entspricht", sagte Matthias Heidn, Lan­desvorsitzen­der der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Donnerstag, 10.1.08 in Kiel zum Beginn der Tarifrunde für die 1,3 Millionen Angestellte des Bundes und der Kommunen. Neben einer höheren Eingruppierung für Erzieherinnen will die GEW in dieser Tarifrunde zu­sammen mit den anderen Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes eine Tariferhöhung um 8 Prozent für die Beschäftigten erreichen. mehr

10.01.2008 Pressemeldung Frühe Bildung

GEW zur IGLU-Studie: Gutes Ergebnis – aber gewaltige soziale Ungleichheit

"Nach vielen schlechten Ergebnissen bei internationalen Vergleichsuntersuchungen können wir uns über das gute Abschneiden bei IGLU endlich einmal freuen. Den Grundschulen gelingt es mit gemeinsamem Unterricht und trotz schwieriger Bedingungen, ein günstiges Lernklima für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), zu den Ergebnissen der IGLU-Studie 2006, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. mehr

28.11.2007 Pressemeldung Schule

Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes: GEW setzt auf weitere Indienreise des Ministerpräsidenten

Mit einer Sammlung für eine erneute Indienreise von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen endete die GEW-Landesdelegiertenversammlung am Freitag, den 23.11.07 in Rendsburg. Aus Sicht der GEW scheint Indien für den Ministerpräsidenten ein günstiges Karma zu bieten, um Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. Daher hoffen die Delegierten, dass der Ministerpräsident bei einem weiteren Indienaufenthalt das Weihnachtsgeld für Lehrkräfte und andere Landesbeamte wieder einführt. mehr

26.11.2007 Pressemeldung Schule

Bildungspolitik in Schleswig-Holstein: Karges Moos statt blühender Zitronen

Unter dem Motto "Bildung ist MehrWert!" begann am Mittwoch, den 21.11.07 in Rendsburg die 40. Landesdelegiertenversammlung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Drei Tage beraten die 160 Delegierten über Arbeitsbedingungen, Weiterentwicklung des Bildungssystems und Fragen der Bildungsfinanzierung. Die Bildungsgewerkschaft GEW vertritt in Schleswig-Holstein die Interessen von rund 8400 Mitgliedern aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen. mehr

21.11.2007 Pressemeldung Schule

GEW zu CDU-Vorschlag: Ja zu Gebührenfreiheit! Nein zu Vorschulpflicht!

"Die CDU verdient breite Unterstützung dafür, mit der Gebührenfreiheit in den Kindertagesstätten endlich anzufangen. Allerdings wäre es besser, die Eltern von den Gebühren im ersten statt im letzten Kita-Jahr zu befreien. Das hätte einen größeren bildungspolitischen Effekt, weil schon heute 96 Prozent der Kinder in Schleswig-Holstein im letzten Jahr vor der Schule eine Kita besuchen", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag, 6.11.07 in Kiel zu den Kita-Plänen der CDU-Landtagsfraktion. Ziel müsse es sein, Kindern den Besuch von Kinderstätten genauso wie von Schulen ohne Gebühren zu ermöglichen. mehr

06.11.2007 Pressemeldung Frühe Bildung

Halbzeitbilanz der Landesregierung: Landesregierung droht mit weiteren Erfolgen

Arbeitszeitverlängerung für Lehrkräfte, Streichung des Weihnachtsgeldes für Beamte, der ständige Versuch, die Bedingungen in den Kindertagesstätten zu verschlechtern, dazu eine katastrophale Unterfinanzierung von der Kindertagesstätte bis zur Universität: Bisher hat die schwarz-rote Landesregierung Bildungspolitik auf den Rücken der Beschäftigten betrieben. Da klingt es fast wie eine Drohung, wenn die Bildungsministerin ankündigt, "die Erfolge der vergangenen zweieinhalb Jahre zielstrebig auszubauen", zog Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag, den 9.10.07 eine negative Bilanz der Großen Koalition zur Halbzeit der Wahlperiode. mehr

09.10.2007 Pressemeldung Schule

Schuljahresbeginn: Für große Worte noch zu früh

Eine Nummer zu groß erscheint der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Wortwahl der Bildungsministerin auf ihrer Pressekonferenz zum Schuljahresauftakt. mehr

30.08.2007 Pressemeldung Schule

Internet: Mobbing gegen Lehrkräfte zunehmend ein Problem

Auch in Schleswig-Holstein beobachtet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zunehmend Internet-Mobbing gegen Lehrkräfte. "Zwar besteht zu Dramatisierungen kein Anlass, trotzdem müssen die Lehrerinnen und Lehrer besser vor Attacken im Internet geschützt werden. Beleidigungen, Beschimpfungen und Bloßstellungen via Internet dürfen nicht als neue Variante von Schülerstreichen akzeptiert werden", sagte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn am Mittwoch, den 18.7.07 in Kiel. mehr

18.07.2007 Pressemeldung Schule

Kuckucksei für Lehrkräfte zum Ferienbeginn

Heimlich, still und leise zum Ferienbeginn hat das Bildungsministerium im Nachrichtenblatt die neue Grundschulordnung veröffentlicht. Ab dem kommenden Schuljahr sollen die Kinder in den Klassen 1 und 2 zum Halbjahr und zum Schuljahreswechsel ein Berichtszeugnis erhalten. Gleichzeitig werden die Lehrkräfte im Halbjahresrhythmus zu verbindlichen Elterngesprächen verpflichtet. mehr

12.07.2007 Pressemeldung Schule

"Demographie-Gewinne" müssen im Bildungssystem bleiben

Keinen Anlass für Hosianna-Rufe sieht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nach den bildungspolitischen Beschlüssen der Großen Koalition. "Was uns die Große Koalition als bildungspolitischen Wohltaten verkauft, entspricht in Wirklichkeit noch nicht einmal der blanken Notwendigkeit", sagte GEW-Landesgeschäftsführer Bernd Schauer am Dienstag, 10.7.07 in Kiel. "Wenn Schleswig-Holstein international nicht den Anschluss verlieren will, muss es mehr junge Menschen zu höherwertigen Schulabschlüssen führen. Deshalb darf der Finanzminister nicht einfach 2900 Lehrerstellen "einsacken"." Die so genannten "Demographie-Gewinne müssten im Bildungssystem verbleiben, um die Bildungsqualität zu steigern. mehr

10.07.2007 Pressemeldung Schule