Statistisches Bundesamt (DESTATIS) RSS-Feed

Aufgaben

Das Amt hat den Auftrag, statistische Informationen bereitzustellen und zu verbreiten, die objektiv, unabhängig und qualitativ hochwertig sind. Diese Informationen stehen allen zur Verfügung: Politik, Regierung, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern.

Entsprechend dem föderalen Staats- und Verwaltungsaufbau der Bundesrepublik Deutschland werden die bundesweiten amtlichen Statistiken ("Bundesstatistiken") in Zusammenarbeit zwischen dem Statistischen Bundesamt und den Statistischen Ämtern der 16 Länder durchgeführt. Die Bundesstatistik ist also weitgehend dezentral organisiert. Im Rahmen dieser Arbeitsteilung hat das Statistische Bundesamt in erster Linie eine koordinierende Funktion. Wichtigste Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Bundesstatistiken überschneidungsfrei, nach einheitlichen Methoden und termingerecht durchgeführt werden. Zum Aufgabenkatalog des Statistischen Bundesamtes gehören

  • die methodische und technische Vorbereitung der einzelnen Statistiken,
  • die Weiterentwicklung des Programms der Bundesstatistik,
  • die Koordinierung der Statistiken untereinander,
  • die Zusammenstellung und Veröffentlichung der Bundesergebnisse.

Für die Durchführung der Erhebung und die Aufbereitung bis zum Landesergebnis sind - von wenigen Ausnahmen abgesehen - die Statistischen Ämter der Länder zuständig.

... mehr über die Durchführung von Bundesstatistiken

Wie die Aufgaben im Statistischen Bundesamt verteilt sind geht aus dem Organisationsplan hervor. An der Spitze des Amtes stehen der Präsident und der Vizepräsident. Der Präsident des Statistischen Bundesamtes ist traditionell auch Bundeswahlleiter und damit für die Vorbereitung der Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Europäischen Parlament und die Feststellung der Wahlergebnisse zuständig.

Meldungen

Statistik

6 % der Stu­dieren­den an pri­va­ten Hoch­schu­len – Deutsch­land weit un­ter OECD-Durch­schnitt

Der Anteil der Studierenden, die eine private Hochschule besuchen, lag in Deutschland im Jahr 2011 mit 6 % weit unter dem OECD-Durchschnitt von 29 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte unter den Bundesländern Hamburg mit 22 % den mit Abstand höchsten Anteil Studierender an privaten Hochschulen. Es folgten das Saarland, Berlin und Hessen (jeweils 9 %). Dagegen betrugen die Anteile in Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt 1 % und weniger. mehr

11.09.2013 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Statistik

19 % aller Pro­mo­vier­ten in der For­schung tätig

Rund 99 300 Promovierte waren im Jahr 2011 als Forscherinnen und Forscher in Unternehmen, Hochschulen, anderen wissenschaftlichen Einrichtungen oder sonstigen Wirtschaftsbereichen beschäftigt. Das waren 19 % aller erwerbstätigen Promovierten unter 65 Jahren. mehr

29.08.2013 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Ausbildungsberufe

Mädchen werden Kauffrau - Jungs Kfz-Mechatroniker

Im Jahr 2012 haben insgesamt 549 003 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Dies waren 3,0 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, belegte der Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit 31 902 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut den Spitzenplatz. mehr

22.08.2013 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Jeder Siebte in Deutschland noch nie online, EU-weit jeder Fünfte

Rund jeder siebte Einwohner Deutschlands (15 %) zwischen 16 und 74 Jahren hat noch nie das Internet genutzt. mehr

20.08.2013 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Öffentlicher Dienst

Öffent­licher Dienst 2012: Mehr Per­so­nal an Hoch­schu­len und in Ki­tas

Wie schon im Vorjahr kam es vor allem an Hochschulen (+ 12 700 Personen oder + 2,6 %) und in Kindertageseinrichtungen (+ 9 200 Personen oder + 5,5 %) zu einem Personalzuwachs. Bei den Hochschulen handelt es sich hauptsächlich um zeitlich befristete Arbeitsplätze, während bei Kitas mehrheitlich Personal auf Dauer eingestellt wurde. mehr

18.07.2013 Pressemeldung Hochschule und Forschung

BAföG-Statistik 2012: 979 000 Ge­för­der­te in Deutsch­land

Im Jahr 2012 erhielten in Deutschland 979 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stieg die Zahl der BAföG- Empfängerinnen und Empfänger gegenüber 2011 um knapp 17 000 beziehungsweise 1,7 %. mehr

18.07.2013 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Statistik

Frauenanteil in Professorenschaft 2012 auf über 20 % gestiegen

Ende 2012 lehrten und forschten nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 43 800 Professoren und Professorinnen an deutschen Hochschulen, das waren rund 900 mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Professoren und Professorinnen ist in den letzten zehn Jahren um knapp 16 % gestiegen. Im selben Zeitraum erhöhte sich auch der Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft stetig: Er nahm zwischen 2002 und 2012 von knapp 12 % auf über 20 % zu. Die Zahl der Professorinnen hat sich in diesem Zeitraum fast verdoppelt und erreichte 2012 mit rund 8 900 einen neuen Höchststand. mehr

11.07.2013 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Vorläufige Ergebnisse

Bislang nur 597 000 statt 780 000 Kita-Plätze

Zum 1. März 2013 wurden rund 597 000 Kinder unter 3 Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. Dies waren gut 37 000 Kinder mehr als im Vorjahr. Das zeigen die ersten vorläufigen Ergebnisse zur Statistik der Kindertagesbetreuung des Statistischen Bundesamtes (Destatis). mehr

11.07.2013 Pressemeldung Frühe Bildung

Fortbildung

Meis­ter-BAföG 2012: Zahl der Ge­för­der­ten steigt wei­ter

Die Zahl der Empfänger und Empfängerinnen von "Meister-BAföG" stieg im Jahr 2012 um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten in Deutschland im vergangenen Jahr etwa 168 000 Personen "Meister-BAföG"-Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. Damit stiegen im fünften Jahr in Folge die Empfängerzahlen. mehr

09.07.2013 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Hochschulstatistik 2011

26 % des wissen­schaft­lichen Per­so­nals an Hoch­schu­len durch Dritt­mittel finan­ziert

2011 waren an deutschen Hochschulen 26 % des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals, umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte, durch Drittmittel finanziert. Drittmittel sind Einnahmen, die Hochschulen zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt von öffentlichen und privaten Stellen einwerben, um damit insbesondere Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung zu finanzieren. mehr

04.07.2013 Pressemeldung Hochschule und Forschung