Statistisches Bundesamt (DESTATIS) RSS-Feed

Aufgaben

Das Amt hat den Auftrag, statistische Informationen bereitzustellen und zu verbreiten, die objektiv, unabhängig und qualitativ hochwertig sind. Diese Informationen stehen allen zur Verfügung: Politik, Regierung, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern.

Entsprechend dem föderalen Staats- und Verwaltungsaufbau der Bundesrepublik Deutschland werden die bundesweiten amtlichen Statistiken ("Bundesstatistiken") in Zusammenarbeit zwischen dem Statistischen Bundesamt und den Statistischen Ämtern der 16 Länder durchgeführt. Die Bundesstatistik ist also weitgehend dezentral organisiert. Im Rahmen dieser Arbeitsteilung hat das Statistische Bundesamt in erster Linie eine koordinierende Funktion. Wichtigste Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Bundesstatistiken überschneidungsfrei, nach einheitlichen Methoden und termingerecht durchgeführt werden. Zum Aufgabenkatalog des Statistischen Bundesamtes gehören

  • die methodische und technische Vorbereitung der einzelnen Statistiken,
  • die Weiterentwicklung des Programms der Bundesstatistik,
  • die Koordinierung der Statistiken untereinander,
  • die Zusammenstellung und Veröffentlichung der Bundesergebnisse.

Für die Durchführung der Erhebung und die Aufbereitung bis zum Landesergebnis sind - von wenigen Ausnahmen abgesehen - die Statistischen Ämter der Länder zuständig.

... mehr über die Durchführung von Bundesstatistiken

Wie die Aufgaben im Statistischen Bundesamt verteilt sind geht aus dem Organisationsplan hervor. An der Spitze des Amtes stehen der Präsident und der Vizepräsident. Der Präsident des Statistischen Bundesamtes ist traditionell auch Bundeswahlleiter und damit für die Vorbereitung der Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Europäischen Parlament und die Feststellung der Wahlergebnisse zuständig.

Meldungen

Frauen erlernen weiterhin häufiger einen Pflegeberuf als Männer

In Deutschland werden Pflegeberufe nach wie vor in erster Linie von jungen Frauen erlernt, bei der Berufswahl von jungen Männern spielen Berufe wie Gesundheits- und Krankenpfleger oder Altenpfleger nur eine untergeordnete Rolle. mehr

Frauenanteil in Professorenschaft steigt weiter auf 16%

Ende 2007 lehrten und forschten nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 37 700 Professoren und Professorinnen an deutschen Hochschulen. Während in den letzten zehn Jahren die Gesamtzahl nahezu unverändert blieb, waren beim Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft stetige Zuwächse zu verzeichnen. Der Anteil der Lehrstuhlinhaberinnen stieg im Vergleich zu 1997 von 9% auf über 16% an. Die Zahl der Professorinnen erreichte 2007 mit rund 6 100 einen neuen Höchststand. mehr

07.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Meister-BAföG 2007: Geringer Rückgang der Gefördertenzahl

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von "Meister-BAföG" im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent abgenommen. 2007 erhielten in Deutschland rund 134 000 Personen "Meister-BAföG"-Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. mehr

27.06.2008 Pressemeldung

Zugang zu statistischen Mikrodaten gefährdet

- Forschungsdatenzentren der amtlichen Statistik fehlt die dauerhafte finanzielle Absicherung. - Wissenschaft und Politikberatung benötigen Zugang zu statistischen Mikrodaten. - Der Statistische Beirat fordert den geregelten Zugang zu Mikrodaten finanziell abzusichern. mehr

24.06.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Mehr Kranke und Tote durch legale Drogen als durch illegale Drogen

Die sogenannten legalen Drogen wie Alkohol, Tabak oder Medikamente verursachen weit mehr Krankheits- und Todesfälle in Deutschland als die illegalen Drogen. mehr

24.06.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Frauen erreichen 24% der Habilitationen 2007

Im Jahr 2007 entfielen 24% der Habilitationen aller Fachrichtungen auf Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Memorandums zum nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen (MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) weiter mitteilt, lag der Frauenanteil bei den Habilitationen in Mathematik/Naturwissenschaften einschließlich Informatik mit 16% und in Ingenieurwissenschaften mit 21% unter dem Durchschnitt. mehr

18.06.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Rund 143 Milliarden Euro für Bildung im Jahr 2006

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Jahr 2006 in Deutschland 142,9 Milliarden Euro für Bildung ausgegeben (2005: 141,6 Milliarden Euro). Das entspricht einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt von 6,2% (2005: 6,3%). mehr

30.05.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Älteste Gasthörer in den Sprach- und Kulturwissenschaften

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Wintersemester 2007/2008 die Gasthörerinnen und Gasthörer, die an deutschen Hochschulen Sprach- und Kulturwissenschaften studierten, mit einem Durchschnittsalter von 55,0 Jahren am ältesten. Innerhalb dieser Fächergruppe wurde für den Studienbereich Geschichte mit 65,9 Jahren das höchste Durchschnittsalter ermittelt. mehr

Höchster Wanderungsgewinn an Studierenden in Berlin

Von allen deutschen Bundesländern hat Berlin im Wintersemester 2006/2007 mit 27 600 den höchsten Wanderungsgewinn an Studierenden aufgewiesen, gefolgt von Hamburg mit 18 300 Studierenden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren unter den Flächenländern Nordrhein-Westfalen (+ 12 700), Rheinland-Pfalz (+ 10 300), Bayern (+ 6 500), Sachsen (+ 3 700) und Hessen (+ 900) die Wanderungsgewinner. Sachsen war dabei das einzige östliche Flächenland mit einer positiven Wanderungsbilanz. Die Länder Niedersachsen (- 27 300) und Brandenburg (- 16 600) hatten die größten negativen Wanderungsbilanzen: Sie verloren deutlich mehr Studierende an andere Länder, als bei ihnen zuwanderten. mehr

20.05.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Große regionale Unterschiede bei Ganztagsbetreuung von Kindern 2007

In den ostdeutschen Landkreisen und kreisfreien Städten haben die Eltern von Kindern bis fünf Jahren im Jahr 2007 Angebote der Ganztagsbetreuung verhältnismäßig stärker in Anspruch genommen als in den westdeutschen Kreisen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, findet sich der größte Anteil ganztägig betreuter Kinder unter drei Jahren (an allen Kindern dieser Altersgruppen) in der thüringischen Stadt Jena (46%) und im Kreis Weimarer Land (41%). Im Vergleich dazu liegt in vielen westdeutschen Kreisen der Anteil der ganztags betreuten Kinder (Ganztagsbetreuungsquote) unter einem Prozent. mehr

08.05.2008 Pressemeldung Frühe Bildung