Statistisches Bundesamt (DESTATIS) RSS-Feed

Aufgaben

Das Amt hat den Auftrag, statistische Informationen bereitzustellen und zu verbreiten, die objektiv, unabhängig und qualitativ hochwertig sind. Diese Informationen stehen allen zur Verfügung: Politik, Regierung, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern.

Entsprechend dem föderalen Staats- und Verwaltungsaufbau der Bundesrepublik Deutschland werden die bundesweiten amtlichen Statistiken ("Bundesstatistiken") in Zusammenarbeit zwischen dem Statistischen Bundesamt und den Statistischen Ämtern der 16 Länder durchgeführt. Die Bundesstatistik ist also weitgehend dezentral organisiert. Im Rahmen dieser Arbeitsteilung hat das Statistische Bundesamt in erster Linie eine koordinierende Funktion. Wichtigste Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Bundesstatistiken überschneidungsfrei, nach einheitlichen Methoden und termingerecht durchgeführt werden. Zum Aufgabenkatalog des Statistischen Bundesamtes gehören

  • die methodische und technische Vorbereitung der einzelnen Statistiken,
  • die Weiterentwicklung des Programms der Bundesstatistik,
  • die Koordinierung der Statistiken untereinander,
  • die Zusammenstellung und Veröffentlichung der Bundesergebnisse.

Für die Durchführung der Erhebung und die Aufbereitung bis zum Landesergebnis sind - von wenigen Ausnahmen abgesehen - die Statistischen Ämter der Länder zuständig.

... mehr über die Durchführung von Bundesstatistiken

Wie die Aufgaben im Statistischen Bundesamt verteilt sind geht aus dem Organisationsplan hervor. An der Spitze des Amtes stehen der Präsident und der Vizepräsident. Der Präsident des Statistischen Bundesamtes ist traditionell auch Bundeswahlleiter und damit für die Vorbereitung der Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Europäischen Parlament und die Feststellung der Wahlergebnisse zuständig.

Meldungen

4 600 Euro je Schüler an öffentlichen Schulen im Jahr 2003

Im Jahr 2003 gaben die öffentlichen Haushalte wie im Vorjahr durchschnittlich rund 4 600 Euro für die Ausbildung eines Schülers/einer Schülerin an öffentlichen Schulen aus. Das Statistische Bundesamt legt damit die aktuell verfügbaren Zahlen für diesen Bereich vor. Bei allgemein bildenden Schulen waren es 5 000 Euro je Schüler/-in, bei beruflichen Schulen 3 200 Euro. mehr

18.04.2006 Pressemeldung Schule, Aus- und Weiterbildung

Männer nutzen PC-Literatur häufiger als Frauen

Wenn es um den Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten im Umgang mit Computer und Internet geht, setzen Männer eher auf PC-Literatur und Lern-CD-ROMs als Frauen. 35% der Männer haben sich damit ihre PC-Kenntnisse erworben. Der Anteil der Frauen, die PC-Bücher und Lernsoftware verwenden, war dagegen nur knapp halb so groß (17%). Dies zeigen Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes aus der Studie "Informationstechnologie in Unternehmen und Haushalten 2005". mehr

18.04.2006 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Rund 400 000 Absolventen mit Hochschul- und Fachhochschulreife

Am Ende des Schuljahres 2004/05 haben rund 399 200 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 3,2% (+ 12 300) mehr als im Schuljahr 2003/04. Im Vergleich zum Schuljahr 1999/2000 ist damit die Zahl der Absolventen mit Studienberechtigung um 14,8% (+ 51 600) gestiegen. mehr

13.04.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Zur Zukunft der Statistikausbildung

Auf unsere Pressemeldung "Zur Zukunft der Statistikausbildung" vom 9. Februar 2006 haben wir eine breite positive Resonanz erhalten. Insbesondere haben viele weitere Persönlichkeiten erklärt, dieses Anliegen ebenfalls namentlich unterstützen zu wollen. mehr

05.04.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung

2,8% mehr Ausgaben für außeruniversitäre Forschung 2004

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gaben die außeruniversitären Forschungseinrichtungen 7,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung im Jahr 2004 aus. Das waren 2,8% mehr als im Jahr 2003. mehr

31.03.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Abwärtstrend bei neuen Ausbildungsverträgen setzt sich fort

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes haben nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2005 rund 559 200 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen des dualen Systems abgeschlossen, das sind 2,2% (- 12 800) weniger als im Vorjahr. Damit setzt sich der seit dem Jahr 2000 anhaltende Abwärtstrend fort. Die Zunahme im Jahr 2004 von 1,3% führte nicht zu einem anhaltenden Richtungswechsel. Gegenüber dem Jahr 2000 gab es 2005 rund 10% weniger Neuabschlüsse aber rund 3% mehr Schulabgänger an allgemein bildenden Schulen. Standen im Jahr 2000 rein rechnerisch 100 Schulabgängern noch 66 Ausbildungsanfänger im dualen System gegenüber, so waren es 2005 noch 58. Für das kommende Jahr wird mit einem weiteren Ansteigen der Schulabgängerzahlen gerechnet. mehr

29.03.2006 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Anteil der Berufsschüler im dualen System weiter rückläufig

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, besuchen im laufenden Schuljahr 2005/2006 rund 2,8 Millionen Schülerinnen und Schüler berufliche Schulen in Deutschland; das sind 0,3% oder 7 200 mehr als im Vorjahr. In den Berufsschulen im dualen System, der zahlenmäßig größten Schulart des beruflichen Schulwesens, sank dagegen die Schülerzahl um 15 700 (- 0,9%). Auf Grund der anhaltend schwierigen Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt liegt der Anteil dieser Berufsschüler an den beruflichen Schülern insgesamt erstmals knapp unter 60%, im Schuljahr 2000/2001 hatte er noch 67% betragen. mehr

14.03.2006 Pressemeldung Schule, Aus- und Weiterbildung

Frauen haben wenig Interesse am technischen Studium

Wie das Statistische Bundesamt zum Weltfrauentag am 8. März mitteilt, war bei jungen Frauen auch im Studienjahr 2005 kein steigendes Interesse an einem natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Studium festzustellen. Der Anteil der Studienanfängerinnen stagnierte in Mathematik/Naturwissenschaften nach vorläufigen Ergebnissen bei 40%. In den Ingenieurwissenschaften sank der Anteil der Ersteinschreibungen von Frauen um einen Prozentpunkt auf 20%. mehr

07.03.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Weiter sinkende Schülerzahlen in allgemein bildenden Schulen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, besuchen im laufenden Schuljahr 2005/2006 rund 9,5 Millionen Schülerinnen und Schüler allgemein bildende Schulen in Deutschland; das sind 118 900 (- 1,2%) weniger als im Vorjahr. Dieser seit 1998 anhaltende Trend wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Der Rückgang fiel mit 83 500 (- 5,3%) in den neuen Ländern (einschließlich Berlin) deutlich höher aus als im früheren Bundesgebiet (- 35 400, - 0,4%). Hauptursache hierfür ist die unterschiedliche demographische Entwicklung: In Ostdeutschland war in der ersten Hälfte der neunziger Jahre ein deutlicher Geburtenrückgang eingetreten, während seit der zweiten Hälfte die Geburten wieder langsam ansteigen. In Westdeutschland ist seit 1998 ein moderater Geburtenrückgang zu verzeichnen. In den Ländern verlief die Entwicklung der Schülerzahlen unterschiedlich: Die Spanne reicht im Westen von + 0,3% in Hamburg bis - 1,9% im Saarland, im Osten von - 2,6% in Berlin bis - 7,3% in Mecklenburg-Vorpommern. mehr

23.02.2006 Pressemeldung Schule

10% weniger Neueinschreibungen im Bauingenieurwesen in 2005

Wie das Statistische Bundesamt zur Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik "Bautec" in Berlin mitteilt, schrieben sich im Studienjahr 2005 nach vorläufigen Ergebnissen rund 7 900 Studierende (Erstes Fachsemester) neu im Bereich Bauingenieurwesen ein, das waren 10% weniger als im Vorjahr. An Universitäten (- 8%) fiel der Rückgang deutlich geringer aus als an Fachhochschulen (- 21%). mehr

16.02.2006 Pressemeldung Hochschule und Forschung