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Wir über uns
Unsere moderne Welt ist vielfältig und unterliegt einem raschen Wandel. Als Entscheidungsgrundlage benötigen daher Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, die Medien sowie die Bürgerinnen und Bürger tagtäglich gesicherte Informationen.

Ob es um Fragen der Lohn- und Preisentwicklung, um Gesundheit und Bildung, um die Bevölkerungsentwicklung oder den Umweltschutz, ob es um Aufträge, Produktion und Absatz der Wirtschaft geht, um Steuern oder um Finanzen privater und öffentlicher Haushalte – für alle wichtigen Lebensbereiche stellt das Statistische Landesamt zuverlässige Informationen bereit.

Meldungen

Nichtversetzte 2007: Die Quoten sinken

Zum Ende des Monats erhalten die rund 1,3 Millionen Schülerinnen und Schüler an den gut 4 100 allgemeinbildenden Schulen des Landes (ohne Zweiter Bildungsweg) ihre Jahreszeugnisse. Nicht alle werden das Klassenziel erreichen. Das Statistische Landesamt gibt in diesem Zusammenhang die Nichtversetzten-Quoten der Schüler bekannt, die im Sommer 2007 das Klassenziel nicht erreicht hatten.1) mehr

09.07.2008 Pressemeldung Schule

Erwerbslosigkeit der Eltern – Armutsrisiko Nummer eins für Kinder

Aspekte der Kinderarmut auch in Baden-Württemberg stellt Dr. Bernd Eggen in der Juniausgabe des Statistischen Monatshefts vor. In zwei Beiträgen geht es um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Bundeslandes. Bei der Forschung und Entwicklung nimmt das Land einen Spitzenplatz ein, dagegen sind die Lohnstückkosten hierzulande im Vergleich zur internationalen Konkurrenz beachtlich hoch. Zwei weitere Beiträge befassen sich mit dem Thema Tourismus. Die mittelfristigen Entwicklungen in Baden-Württemberg werden untersucht und Auswirkungen der demografischen Veränderungen aufgezeigt, die zur Chance für die Tourismusbranche werden können, wenn sie sich mit ihren Angeboten auf die über 50-jährigen einstellt. Weitere Themen, z.B. zur Entwicklung des Personals im öffentlichen Dienst und zur Aufbereitung und Verwertung von Baustellenabfällen runden im aktuellen Statistischen Monatsheft die Vielfalt aus der amtlichen Statistik ab. mehr

25.06.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Weniger als 6 Prozent der Abgänger aus allgemeinbildenden Schulen ohne Hauptschulabschluss

Rund 126 500 Schülerinnen und Schüler sind im Jahr 2007 (zum Ende des Schuljahres 2006/07) von einer allgemeinbildenden Schule in Baden-Württemberg abgegangen. Mit 39,5 Prozent blieb der mittlere Abschluss (Realschul- oder gleichwertiger Abschluss) weiterhin die häufigste Abschlussart. Am zweithäufigsten wurde mit 31 Prozent der Hauptschulabschluss erworben. 23,3 Prozent der Abgänger hatten die Hochschulreife, weitere 0,2 Prozent die Fachhochschulreife in der Tasche. mehr

20.06.2008 Pressemeldung Schule

Durchschnittlich 3 227 Euro brutto im Monat für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Baden-Württemberg

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes verdienten die vollzeittätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich in Baden-Württemberg im Jahr 2007 durchschnittlich 3 227 Euro brutto im Monat. Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,7 Stunden betrug der durchschnittliche Bruttostundenverdienst umgerechnet 19,19 Euro. Das Verdienstniveau im Produzierenden Gewerbe lag dabei mit einem monatlichen Bruttoverdienst von 3 413 Euro und einem Bruttostundenverdienst von 20,48 Euro rund 15 Prozent höher als im Dienstleistungsbereich mit 2 992 Euro brutto im Monat bzw. 17,60 Euro brutto in der Stunde. mehr

18.06.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Attraktivität einer staatlichen Ausbildung nimmt zu

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes standen am 30. Juni 2007 insgesamt rund 18 700 junge Frauen und Männer beim Land Baden-Württemberg in einem Ausbildungsverhältnis. Die große Mehrheit der Azubis, nämlich rund 14 900 bzw. knapp 80 Prozent, hat sich dabei für eine künftige Beamtenlaufbahn entschieden. Eine Ausbildung beim Land – ob als Arbeitnehmer oder künftiger "Staatsdiener" – scheint damit nach Auswertung der Personalstandstatistik für junge Menschen an Attraktivität zuzunehmen: So ist die Zahl der Auszubildenden insgesamt gegenüber dem Vorjahr um gut 500 angestiegen, gegenüber 2002 sogar um rund 1 500. mehr

28.05.2008 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Über die Hälfte der Habilitationen wurden 2007 im Fachbereich Humanmedizin erworben

Im Jahr 2007 wurden nach Feststellung des Statistischen Landesamtes an den neun Universitäten und sechs Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg insgesamt 311 Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Darunter waren 64 Frauen und 247 Männer. Bezogen auf alle 311 Habilitierten des Jahres 2007 haben Frauen einen verhältnismäßig geringen Anteil von 21 Prozent. Seit dem Jahr 1998 bewegt sich der Frauanteil an den Habilitierten zwischen 15 und 23 Prozent. mehr

27.05.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wintersemester 2007/2008: Zahl der Studierenden an den Hochschulen nimmt erstmals seit acht Jahren ab

Zum Wintersemester 2007/08 waren nach den Ergebnissen des Statistischen Landesamtes rund 231 500 Studierende an einer der 70 Hochschulen Baden-Württembergs eingeschrieben. Dies stellt gegenüber dem letzten Wintersemester einen Rückgang von fast 5 Prozent dar. Damit setzte sich der seit dem Wintersemester 1998/1999 bestehende Aufwärtstrend nicht mehr weiter fort. Seit damals war die Zahl der Studierenden von 186 700 auf fast 243 000 im Wintersemester 2006/2007 gestiegen. Dies sagte die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, zur Entwicklung der Zahl der Studierenden an den Hochschulen des Landes. mehr

19.05.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Zahl der Studienanfänger in Ingenieurwissenschaften nimmt an Hochschulen und insbesondere an Berufsakademien zu

An den baden-württembergischen Hochschulen schrieben sich im Studienjahr 2007 (Sommersemester 2007 und Wintersemester 2007/08) 10 233 Anfänger im ersten Hochschulsemester in ein Studienfach aus der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften ein. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen noch 2 482 Anfänger im Ausbildungsbereich Technik an den 8 Berufsakademien des Landes. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem kräftigen Plus von 27 Prozent. Auch langfristig ist die Bedeutung der technisch orientierten Studiengänge an den Hochschulen und Berufsakademien gestiegen. So verzeichneten die Hochschulen in den letzten 10 Jahren seit 1998 einen Zuwachs von fast 50 Prozent. An den Berufsakademien hat sich die Anfängerzahl sogar mehr als verdoppelt (+118 Prozent). Dadurch stieg der Anteil der Ingenieurstudenten an den Hochschulen von 19 auf 22 Prozent und an den Berufsakademien von 23 auf 31 Prozent. mehr

19.05.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Bestes Ergebnis seit 1990: Über 81 000 junge Menschen haben 2007 einen Ausbildungsvertrag neu abgeschlossen

Im Jahr 2007 wurden in Baden-Württemberg nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes knapp 81 300 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Das sind über 5 100 mehr als im Jahr zuvor (+6,8 Prozent), wobei die einzelnen Ausbildungsbereiche unterschiedlich stark zu diesem Aufschwung beigetragen haben. Im zahlenmäßig am stärksten besetzten Ausbildungsbereich "Industrie und Handel" konnten im vergangenen Jahr über 48 000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen werden. Das sind über 4 200 mehr als im Jahr 2006 (+9,7 Prozent). mehr

15.05.2008 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Qualifikation der Arbeitnehmer im Land spürbar verbessert

In Baden-Württemberg hatten im Jahr 2007 von den rund 3,8 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen fast 400 000 oder gut jeder Zehnte eine akademische Ausbildung. Wie das Statistische Landesamt feststellt, hat sich in den zurückliegenden 20 Jahren die Qualifikation der Beschäftigten in Baden-Württemberg spürbar verbessert. So verdoppelte sich im Zeitraum 1987 bis 2007 der Anteil der Beschäftigten, die einen Abschluss an einer Fachhochschule oder Hochschule/Universität absolviert hatten, von 5 auf 10 Prozent. Gleichzeitig ging der Anteil der Beschäftigten ohne Ausbildungsabschluss von 32 auf 19 Prozent kräftig zurück. Im Jahr 2007 konnten jedoch immer noch fast 720 000 Arbeitnehmer keine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen, im Jahr 1987 waren es sogar 1,14 Mill. Mit fast 2,27 Mill. besitzen heute die meisten Arbeitnehmer (fast 60 Prozent) eine abgeschlossene Lehrausbildung bzw. einen Berufsfach- oder Fachschulabschluss. mehr

14.05.2008 Pressemeldung