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Wir über uns
Unsere moderne Welt ist vielfältig und unterliegt einem raschen Wandel. Als Entscheidungsgrundlage benötigen daher Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, die Medien sowie die Bürgerinnen und Bürger tagtäglich gesicherte Informationen.

Ob es um Fragen der Lohn- und Preisentwicklung, um Gesundheit und Bildung, um die Bevölkerungsentwicklung oder den Umweltschutz, ob es um Aufträge, Produktion und Absatz der Wirtschaft geht, um Steuern oder um Finanzen privater und öffentlicher Haushalte – für alle wichtigen Lebensbereiche stellt das Statistische Landesamt zuverlässige Informationen bereit.

Meldungen

28 Prozent der Ausbildungsverträge im Jahr 2006 von Absolventen mit Hauptschulabschluss abgeschlossen

Im Jahr 2006 wurden in Baden-Württemberg 76 148 neue Ausbildungsverträge in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Ausbildungssystems abgeschlossen. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes gut 4 Prozent oder 3 072 mehr als ein Jahr zuvor. Mehr als 28 Prozent (21 678) dieser Verträge wurden von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss eingegangen, 35 Prozent (26 825) der Ausbildungsbeginner hatten einen Realschulabschluss oder einen anderen vergleichbaren Abschluss in der Tasche und 13 Prozent (9 984) verfügten über die Fachhochschul- oder Hochschulreife. Lediglich 1,5 Prozent (1 164) der Verträge wurden von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss unterzeichnet. mehr

18.05.2007 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Statistisches Landesamt startet ab sofort neuen Schülerwettbewerb "Baden-Württemberg – Partner Europas"

Mit 20 neuen Fragen rund um das Thema Europa und Baden-Württemberg startet ab sofort das Statistische Landesamt zusammen mit dem Staatsanzeiger-Verlag und mit Unterstützung des Staatsministeriums Baden-Württemberg das diesjährige Europa-Quiz. Der Wettbewerb, der in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal durchgeführt wird, steht erneut unter dem Motto "Baden-Württemberg – Partner Europas". Der Versand der Wettbewerbsunterlagen an die Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien des Landes hat begonnen. Das informative Quiz kann auch [online](http://www.statistik-bw.de/Europa/Quiz/) beantwortet werden. mehr

16.05.2007 Pressemeldung Schule

Anteil der Abgänger ohne Abschluss aus allgemeinbildenden Schulen sinkt im Jahr 2006 auf 6,3 Prozent

Im Jahr 2006 (also zum Ende des Schuljahres 2005/06) sind rund 125 000 Schüler von einer allgemeinbildenden Schule abgegangen. Wie das Statistische Landesamt feststellt, blieb der Realschulabschluss mit einem Anteil von 38,4 Prozent weiterhin die mit Abstand häufigste Abschlussart. 6 760 (14 Prozent, Vorjahr: 13 Prozent) der insgesamt 48 053 Abgänger mit Realschulabschluss konnten diesen Abschluss nach dem Besuch der 10. Klasse einer Hauptschule (Werkrealschule) erwerben. mehr

14.05.2007 Pressemeldung Schule

52 Freie Waldorfschulen mit knapp 23 000 Schülern in Baden-Württemberg

Im laufenden Schuljahr 2006/07 besuchen nach Feststellung des Statistischen Landesamtes 22 971 Schüler eine Freie Waldorfschule, gut 1 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit besucht jeder vierte Privatschüler eine Freie Waldorfschule. Die Freien Waldorfschulen sind Schulen in privater Trägerschaft und unterrichten nach der anthroposophischen Lehre Rudolf Steiners. Sie erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit und konnten ihre Schülerzahlen in den letzten 25 Jahren nahezu verdoppeln. Die öffentlichen allgemeinbildenden Schulen verzeichneten im selben Zeitraum dagegen eine Abnahme um 7 Prozent. Der Anteil der Schüler an privaten Schulen an den Schülern insgesamt ist im laufenden Schuljahr auf 7,1 Prozent gestiegen (Vorjahr: 6,8 Prozent). mehr

03.05.2007 Pressemeldung Schule

Girls Day 2007: Frauen arbeiten nach wie vor überwiegend in "typischen Frauenberufen"

Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Girls Day 2007 am 26. April feststellt, waren Frauen noch nie so gut ausgebildet wie heute. So hat sich der Anteil der berufstätigen Frauen ohne Berufsausbildung seit 1982 von rund 42 Prozent auf 24 Prozent nahezu halbiert. Der Anteil der Akademikerinnen wiederum hat sich in den letzten gut 20 Jahren von 6 Prozent auf 13 Prozent mehr als verdoppelt. Vor allem jüngere erwerbstätige Frauen sind ihren männlichen Altersgenossen bei der beruflichen Ausbildung dicht auf den Fersen. Ungeachtet des stark angestiegenen Bildungsniveaus von Frauen und ihrer zunehmenden Erwerbsbeteiligung, weist der Arbeitsmarkt dennoch nach wie vor eine starke geschlechtsspezifische Unterteilung auf, deren Wurzeln bereits in der Wahl der Ausbildung zu finden sein dürften. Wie die Ergebnisse des Mikrozensus 2006 zeigen, konzentrieren sich berufstätige Männer und Frauen nach wie vor auf jeweils unterschiedliche Branchen, Berufe und Tätigkeiten. mehr

24.04.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Girls Day 2007: Führungspositionen nach wie vor "Männersache"

Obwohl sich die berufliche Qualifikation von Männern und Frauen immer mehr angleicht, sind Frauen in leitender beruflicher Position in Baden-Württemberg noch immer eher die Ausnahme. Wie das Statistische Landesamt nach den Ergebnissen des Mikrozensus feststellt, hatten annähernd 165 000 Männer, jedoch nur knapp 37 000 Frauen eine Führungsposition inne. Gemessen am Frauenanteil unter den Erwerbstätigen insgesamt, der bei 45 Prozent lag, sind "Chefinnen" mit gut 18 Prozent an allen Führungskräften noch immer deutlich unterrepräsentiert. Knapp 82 Prozent der Führungspositionen sind mit Männern besetzt. Wesentliche Ursachen für die unterdurchschnittliche Präsenz von Frauen in Führungspositionen dürften im durchschnittlich niedrigeren Ausbildungsniveau der älteren Frauen, der wesentlich höheren Teilzeitbeschäftigung von Frauen und in familiär bedingten beruflichen Ausfallzeiten begründet sein. mehr

24.04.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Bis 2020 könnte die Zahl der Erwerbspersonen mit abgeschlossener Lehre deutlich zurückgehen

Angesichts der möglichen Entwicklungen im Hinblick auf Umfang und Altersstruktur des zukünftigen Erwerbspersonenpotentials stellt sich auch die Frage, ob Baden-Württemberg in den nächsten Jahren und Jahrzehnten mit einem Fachkräftemangel konfrontiert sein wird. Dazu wurde im Rahmen der aktuellen Erwerbspersonenvorausrechnung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg auch die mögliche Qualifikationsstruktur der Erwerbspersonen für die Jahre 2020 und 2030 berechnet. mehr

16.04.2007 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Jeder Dritte unter 18-jährige Baden-Württemberger mit Migrationshintergrund

Das Statistische Landesamt hat heute der Presse eine neue Erwerbspersonen- und Qualifikationsvoraussrechnung vorgestellt (siehe Pressemitteilungen Nr. 121/2007, 122/2007, 123/2007). Die Vorausrechnung zeigt – vor dem Hintergrund der demographischen Alterung - mögliche Entwicklungen hinsichtlich der zukünftigen Zahl, der Altersstruktur und des beruflichen Qualifikationsniveau der Erwerbspersonen in Baden-Württemberg auf. Bei konstanter Erwerbsbeteiligung ist mit rückläufigen Erwerbspersonenzahlen und damit zum Teil auch mit einem schrumpfenden Fachkräfteangebot zu rechnen. Eine höhere Erwerbsbeteiligung könnte dagegen für ein steigendes Angebot an Erwerbspersonen und an Fachkräften sorgen. mehr

16.04.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Abitur 2006 an allgemeinbildenden Gymnasien: Die Durchschnittsnote liegt bei 2,29

Nach den Osterferien beginnen an den allgemeinbildenden Gymnasien in Baden-Württemberg für rund 29 000 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe die schriftlichen Prüfungen zum Abitur 2007. Dessen Durchschnittsnote ist für die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt sowie auch für die Auswahlverfahren vieler Studiengänge an den Universitäten von hoher Bedeutung. Das Statistische Landesamt gibt daher als Orientierungsrahmen die Ergebnisse der Abiturprüfung 2006 bekannt. mehr

02.04.2007 Pressemeldung

Auch im Jahre 2006 wieder weniger Schwangerschaftsabbrüche

Im Jahre 2006 unterzogen sich bundesweit 13 119 Frauen, die ihren Wohnsitz in Baden-Württemberg hatten, einem legalen Schwangerschaftsabbruch. Das waren 336 Frauen oder 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr. 12 618 dieser Eingriffe erfolgten im Wohnland, 501 Frauen suchten ein anderes Bundesland auf, um ihre Schwangerschaft dort abbrechen zu lassen. Über die Anzahl der Frauen, die sich zum Zwecke eines solchen Eingriffs ins Ausland begeben, liegen der amtlichen Statistik keine Daten vor. 681 Frauen waren zum Zeitpunkt des Eingriffs noch nicht volljährig. mehr

19.03.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft