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Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu

  • den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
  • übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.

Meldungen

Jacobs University Bremen und "BSA - Private Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement" in Saarbrücken vom Wissenschaftsrat akkreditiert

Die Jacobs University Bremen überzeugt den Wissenschaftsrat mit ihrem breiten Angebot an Bachelor-Studiengängen, der frühen Heranführung der Bachelor-Studierenden an Forschungsprojekte, ihrer internationalen Atmosphäre, dem großen Engagement aller Beteiligten sowie mit ihren vorzüglichen Betreuungsverhältnissen. Auch in der Forschung hat sich die Hochschule seit der Konzeptakkreditierung im Jahr 2001 gut weiterentwickelt. Das ehrgeizige Ziel einer international sichtbaren Forschungsuniversität konnte jedoch innerhalb der kurzen Aufbauzeit noch nicht realisiert werden. Mit der Benennung von fünf Schwerpunkten der Forschung und Entwicklung im Jahr 2006 hat die Universität aber einen Konzentrationsprozess angestoßen, dessen Ergebnisse in den nächsten Jahren sichtbar werden dürften. mehr

28.01.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Das Deutsche Archäologische Institut überzeugt durch exzellente Forschung!

Der Wissenschaftsrat bescheinigt dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI), in den vergangenen Jahren eine hervorragende Forschungsarbeit geleistet und seine wissenschaftlichen Serviceleistungen auf höchstem Niveau erfüllt zu haben. Ebenso finden die Modernisierungsmaßnahmen im Bereich Organisation und Forschungsplanung große Anerkennung. "Das DAI hat mit beeindruckender Konsequenz sein Forschungsprofil geschärft, tragfähige Entwicklungskonzepte für das 21. Jahrhundert entwickelt und seine interne Organisation entsprechend neu strukturiert", resümiert der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider. In der Vergangenheit vernachlässigte Aufgaben wie etwa die Bearbeitung kulturwissenschaftlicher, fachübergreifender Fragestellungen oder die Pflege eines intensiven fachlichen Austausches mit den Universitäten würden jetzt überzeugend bewältigt. Zwar hält es der Wissenschaftsrat für erforderlich, die Forschungsplanung weiter zu straffen, Personal noch effektiver einzusetzen und das Drittmittelaufkommen zu erhöhen, jedoch beeinträchtigt diese Kritik die positive Gesamtbewertung nicht. mehr

28.01.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Strohschneider zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem

Erstmals wurden die Wintersitzungen des Wissenschaftsrates mit einem Bericht seines Vorsitzenden zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem abgeschlossen. Dabei griff der Vorsitzende Professor Peter Strohschneider drei grundsätzliche wissenschaftspolitische Themen auf: die Entwicklung institutioneller Kooperationen, das derzeitige Gehaltsgefüge im Wissenschaftssystem sowie die neue Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Hochschulen und Ländern. An der anschließenden Diskussion beteiligte sich auch die an der Vollversammlung als Gast teilnehmende Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan. mehr

28.01.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Deutsche Chemie überzeugt mit überdurchschnittlichen Ergebnissen

Die chemische Forschung in Deutschland kann sich international sehen lassen und verfügt über ein sehr ausgewogenes Profil. Eine breite Basis guter bis sehr guter Forschungsleistungen, eine erfolgreiche Nachwuchsförderung sowie - insbesondere in den anwen-dungsorientierten Einrichtungen - ein gut funktionierender Wissenstransfer machen ihre Stärke aus. Das geht aus einem Forschungsrating hervor, das der Wissenschaftsrat mit finanzieller Unterstützung des Fonds der Chemischen Industrie in Auftrag gegeben hatte. mehr

18.12.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Ergebnisse der Herbstsitzungen des Wissenschaftsrates

Mit drei Stellungnahmen hat der Wissenschaftsrat die *Begutachtung der Ressortforschungseinrichtungen* fortgeführt. Die Forschungs- und Dienstleistungen der aktuell begutachteten Einrichtungen werden positiv bewertet. mehr

12.11.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Begutachtung der Ressortforschungseinrichtungen geht weiter

Erneut hat der Wissenschaftsrat drei Stellungnahmen zu Ressortforschungseinrichtungen des Bundes verabschiedet. Diese Einrichtungen erbringen Forschungs- und Entwicklungsleistungen, um die Bundesministerien bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen. In den Jahren 2005 und 2006 hatte der Wissenschaftsrat bereits 13 Ressortforschungseinrichtungen begutachtet und dabei Verbesserungsbedarf insbesondere in den Bereichen Forschungsplanung, Koordination, Qualitätssicherung und Wettbewerbsorientierung festgestellt. Personal- und haushaltsrechtliche Regelungen hatten sich vielfach als wenig geeignet für eine flexible Anpassung an neue Aufgaben erwiesen. Im Anschluss hieran erhielt der Wissenschaftsrat den Auftrag der Bundesregierung, auch die 25 noch nicht begutachteten Ressortforschungseinrichtungen des Bundes zu evaluieren. Anschließend wird der Wissenschaftsrat, wie schon in der ersten Runde, ergänzende übergreifende Empfehlungen aussprechen. mehr

12.11.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Privat finanziertes Deutsches Historisches Institut Moskau soll in die Bundes-Stiftung DGIA

Die Aufbauleistung des im Jahr 2005 gegründeten Deutschen Historischen Instituts in Moskau ist überzeugend gelungen, so das zentrale Ergebnis der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgten Evaluation durch den Wissenschaftsrat. Die Chancen des Instituts, die bereits erworbene Position in der russischen und deutschen Wissenschaftslandschaft in Zukunft weiter zu stärken, werden als gut eingeschätzt. mehr

12.11.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Von der Nanotechnologie bis zum Europäischen Rechtsvergleich: Forschungsbauten an Hochschulen

Zum zweiten Mal hat der Wissenschaftsrat im Rahmen seiner Begutachtung von Forschungsbauten an Hochschulen die von den Ländern beantragten Vorhaben nach seinen Kriterien überprüft, bewertet und in eine Reihung gebracht. Ziel dieses mit der Föderalismusreform eingeführten Instrumentes zur Finanzierung von Forschungsbauten und Großgeräten ist es, die investiven Voraussetzungen der deutschen Hochschulen für eine erfolgreiche Teilnahme am nationalen und internationalen Wettbewerb in der Forschung zu verbessern. Die jährlichen Fördermittel in Höhe von rund 600 Millionen Euro werden je zur Hälfte von Bund und Ländern getragen. mehr

12.11.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Zweite Runde in der Exzellenzinitiative entschieden

Die Förderentscheidungen in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative sind gefallen. Nach Begutachtung und Beratung von insgesamt 92 Anträgen für die drei Förderlinien in international besetzten Prüfungsgremien und in der Gemeinsamen Kommission von Wissenschaftsrat und Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Bewilligungsausschuss für die Exzellenzinitiative heute die Finanzierung von 21 Graduiertenschulen, 20 Exzellenzclustern und sechs Zukunftskonzepten beschlossen. Die Entscheidungen wurden durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, sowie auf Länderseite durch den Berliner Wissenschaftssenator Professor Jürgen E. Zöllner und den Kultusminister von Sachsen-Anhalt, Professor Jan-Hendrik Olbertz, in Bonn bekannt gegeben. Der Präsident der DFG. Professor Matthias Kleiner, und der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider, erläuterten die Ergebnisse und das Verfahren. Für die Förderung der an insgesamt 28 Hochschulen angesiedelten Initiativen ist in dieser zweiten Runde gut eine Milliarde Euro bewilligt worden. mehr

19.10.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

50 Jahre Wissenschaftsrat: Bilanz und Perspektiven

Ein halbes Jahrhundert wissenschaftspolitischer Beratungstätigkeit des Wissenschaftsrates fand am 5. September in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler und zahlreicher prominenter Gäste aus Wissenschaft und Politik im festlichen Rahmen des Schlüterhofs im Deutschen Historischen Museum Berlin ihre Würdigung. mehr

05.09.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung