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Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu

  • den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
  • übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.

Meldungen

Erfolgreiche Entwicklung des Hanse-Wissenschaftskollegs weiterführen

Seit seiner Gründung im Jahr 1995 hat sich das Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) im Zusammenwirken mit den Universitäten Oldenburg und Bremen zu einer erfolgreichen, die Wissenschaft und Wissenschaftler fördernden Einrichtung entwickelt. Es erbringt angesehene Leistungen im Bereich des Fellowprogramms und bei der Ausrichtung von Tagungen. Diese dienen der fächerübergreifenden Zusammenarbeit und Vernetzung von besonders qualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des In- und Auslands mit den Universitäten Oldenburg und Bremen und den umliegenden Forschungseinrichtungen. mehr

29.05.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Strategische Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft intensivieren

Eine Verstärkung der Interaktionen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist für die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft wie auch für die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre von hoher Bedeutung. Politik, Wissenschaft und Wirtschaft tragen dem derzeit durch eine Reihe parallel verlaufender Aktivitäten Rechnung. "Der Wissenschaftsrat wird bei der Umsetzung seiner Empfehlungen die Kooperation mit den anderen Akteuren suchen, die sich in jüngster Zeit ebenfalls für das Thema engagiert haben", so der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider. mehr

29.05.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Ergebnisse der Frühjahrssitzungen des Wissenschaftsrates (Oldenburg, 23.-25. Mai 2007)

Mit seiner Bestandsaufnahme zur Interaktion von wissenschaftlichen Institutionen und Unternehmen in Deutschland greift der Wissenschaftsrat einen zentralen Gegenstand der aktuellen Innovationspolitik des Bundes und der Länder auf. Er hält dauerhafte strategische Partnerschaften, die nicht in erster Linie projektorientiert sind, für ein besonders geeignetes Instrument, um den wechselseitigen Wissensfluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren. Ein aus öffentlichen und privaten Mitteln finanzierter Fonds soll dazu beitragen, Ideen so weit zu fördern, bis sie nahezu marktreif sind. Über entsprechende Anreizsysteme (zum Beispiel bei der leistungsorientierten Mittelvergabe oder durch Prämienregelungen im Rahmen der W-Besoldung) sollte sichergestellt sein, dass sich das Engagement in Wissens- und Technologietransfer institutionell, aber auch für die einzelne Wissenschaftlerin oder den Wissenschaftler lohnt. mehr

29.05.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Bessere Bedingungen für die Kommunikations- und Medienwissenschaften in Forschung und Lehre

Die Kommunikations- und Medienwissenschaften geben wesentliche Impulse für kulturelle, ökonomische und technische Entwicklungen unserer Gesellschaft. Auch der Beratungsbedarf von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft wird weiter steigen. Vor diesem Hintergrund hat sich der Wissenschaftsrat umfassend mit der Weiterentwicklung der Kommunikations- und Medienwissenschaften in Deutschland beschäftigt. Mit seinen Empfehlungen wird zum ersten Mal der Versuch unternommen, dieses breite und vielgestaltige Feld zu strukturieren. mehr

29.05.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Notengebung an Hochschulen weiterhin wenig differenziert

Sehr stabile spezifische Fächerkulturen sind offensichtlich bestimmend für die Notenvergabe an deutschen Hochschulen. In zahlreichen Studiengängen wird das gesamte Notenspektrum, das für bestandene Prüfungen von "mit Auszeichnung" bis "ausreichend" reicht, zur Unterscheidung der Leistungen nur unvollständig ausgeschöpft. In einigen Fächern werden zudem auffallend gute Noten überwiegend aus dem oberen Bereich der Notenskala vergeben. Damit hat die mittlerweile zweite von der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates erarbeitete Untersuchung zu Prüfungsnoten an den Hochschulen für das Prüfungsjahr 2005 im Wesentlichen die Ergebnisse des ersten Arbeitsberichts bestätigt. Dieser bezog sich auf Auswertungen der Jahre 1996, 1998 und 2000. mehr

14.05.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Europa zu Gast beim Wissenschaftsrat

Zu einem zweitägigen Informationsaustausch zum Thema "Universitäten als Basis der Innovationsgesellschaft" sind die Vorsitzenden und Generalsekretäre der nationalen Räte für Wissenschafts- und Technologiepolitik einer Vielzahl von EU-Mitgliedstaaten in Berlin zusammengekommen (10./11. Mai). Darunter waren eine Reihe neuer EU-Mitgliedstaaten, wie zum Beispiel Bulgarien, Litauen, die Slowakei und Tschechien. Gastgeber dieses seit 1990 jährlich stattfindenden europäischen Treffens ist im Jahre der deutschen EU-Präsidentschaft der Wissenschaftsrat, der als die deutsche wissenschaftspolitische Beratungseinrichtung regelmäßig an diesen Treffen teilnimmt. mehr

11.05.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Wissenschaftsrat: Endlich!

Das neue Wissenschaftszeitvertragsgesetz ist am 18. April 2007 in Kraft getreten. Es ergänzt das bestehende Befristungsrecht für Wissenschaftler: So soll künftig auch nach Ablauf der 12- bzw. in der Medizin 15-jährigen Qualifizierungsphase eine befristete Beschäftigung möglich sein, wenn sie durch entsprechende Drittmittel finanziert ist. mehr

17.04.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Bundespräsident beruft neue Mitglieder in den Wissenschaftsrat

Der Bundespräsident hat auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz und der Helmholtz-Gemeinschaft folgende Mitglieder für drei Jahre in den Wissenschaftsrat berufen: mehr

30.01.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wahlen im Wissenschaftsrat

Auf den diesjährigen Januarsitzungen des Wissenschaftsrates (24.-26.01.07) ist Peter Strohschneider erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Neben seinem Vorsitzenden hat der Wissenschaftsrat auch die Vorsitzenden seiner beiden Kommissionen für den Zeitraum bis Januar 2008 gewählt. mehr

30.01.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Bessere Lehre durch Professionalisierung der Hochschullehrertätigkeit

Das deutsche Hochschulsystem steht in den nächsten Jahren vor zwei gravierenden Herausforderungen: Die Studienplatzkapazitäten müssen zügig ausgebaut und gleichzeitig die Qualität der Lehre deutlich verbessert werden. Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider: "Die Größe und Komplexität der Herausforderungen machen es unumgänglich, grundsätzliche und mutige Veränderungen anzugehen." mehr

29.01.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung