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Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu

  • den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
  • übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.

Meldungen

Ergebnisse der Wintersitzungen des Wissenschaftsrates in Berlin (24.-26. Januar 2007)

Zum zweiten Mal in ihrer Amtszeit nahm die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, heute an einer Vollversammlung des Wissenschaftsrates teil. In der Diskussion mit den Mitgliedern des Wissenschaftsrates zog die Ministerin unter anderem eine erste Zwischenbilanz der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. "Die Exzellenzinitiative als Ideenwettbewerb entfaltet eine Wirkung, die weit über die Beteiligung am Antragsverfahren hinausgeht", so Schavan. Auch ohne eine Förderung erhielten die Universitäten und ihre Forschungsbereiche wichtige Impulse für ihre Weiterentwicklung insbesondere im Kontext des internationalen Wettbewerbs. Die strukturelle Wirkung der Exzellenzinitiative müsse daher sehr hoch eingeschätzt werden. Bund und Länder, so die Ministerin weiter, planten die Exzellenzinitiative zu verstetigen, was den ausdrücklichen Zuspruch des Wissenschaftsrates fand. mehr

29.01.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Zweite Runde der Exzellenzinitiative

Die Gemeinsame Kommission für die Exzellenzinitiative, bestehend aus der Fachkommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Strategiekommission des Wissenschaftsrats, hat in ihrer heutigen Sitzung über 305 Projektvorschläge entschieden. Für die erste und zweite Förderlinie, die Graduiertenschulen und die Exzellenzcluster, lagen der DFG insgesamt 278 Projektvorschläge vor. Der Wissenschaftsrat hat in der dritten Förderlinie für die Zukunftskonzepte zur universitären Spitzenforschung 27 Vorschläge bewertet. mehr

12.01.2007 Pressemeldung Hochschule und Forschung