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Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu

  • den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
  • übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.

Meldungen

15.07.2013 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Ergebnisse der Frühjahrssitzungen (Würzburg 24. – 26. April 2013)

Als weltweit einzigartige Längsschnittstudie würdigt der Wissenschaftsrat das Nationale Bildungspanel (NEPS). Im Rahmen des NEPS werden Daten zu Bildungsprozessen und Kompetenzentwicklung in Deutschland von der frühen Kindheit bis ins hohe Erwachsenenalter erhoben. Nach Auffassung des Wissenschaftsrates sind die außergewöhnlich reichhaltigen Daten von großem Wert für die wissenschaftliche Nutzung; sie enthalten aber auch politisch hoch relevante Informationen zu Bildungsverläufen und deren Einflussfaktoren. mehr

29.04.2013 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Forschungsrating

Ergebnisse des ersten Forschungsratings in einem geisteswissenschaftlichen Fach liegen vor

Mit der Anglistik und Amerikanistik hat der Wissenschaftsrat sein Forschungsrating erstmals in den Geisteswissenschaften erprobt. Die Ergebnisse liefern einen aussagekräftigen Einblick in die anglistische und amerikanistische Forschungslandschaft in Deutschland. Insgesamt haben sich 60 Hochschulen am Forschungsrating des Wissenschaftsrats beteiligt, davon sechs Pädagogische Hochschulen, und somit knapp 90 Prozent aller in diesem Fach forschenden Einrichtungen. mehr

07.12.2012 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Ergebnisse der Herbstsitzungen des Wissenschaftsrates (Hamburg, 07. - 09. November 2012)

In seinem jährlichen Bericht zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssys­tem widmete sich der Vorsitzende des Wissenschaftsrates dieses Mal dem Themen­komplex [Demographische Entwicklung und Fachkräftequalifizierung](http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/VS_Bericht_Nov_2012.pdf). Professor Wolf­gang Marquardt skizzierte die Herausforderungen, die sich aus der Alterung der Gesell­schaft und dem sich abzeichnenden Mangel an Fachkräften für den post-schuli­schen Bildungsbereich ergeben. Mit diesen Herausforderungen müsse sich der Wissen­schafts­rat in seiner zukünftigen Arbeit gezielt auseinandersetzen. Ins Zentrum seiner Ausführungen rückte Marquardt die Frage, wie das Hochschulsystem und sein Verhält­nis zur beruflichen Bildung zukünftig zu organisieren seien, um den Bedarf der Volks­wirtschaft an unterschiedlichen Qualifikationen zu befriedigen. mehr

12.11.2012 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Notengebung an Hochschulen muss transparenter werden

Der Durchschnitt der Prüfungsnoten an deutschen Hochschulen weist je nach Studien­fach, Hochschule und Abschluss nach wie vor große Unterschiede auf. "Mit welcher Note ein Studium abgeschlossen wird, hängt in Deutschland nicht nur von der Prü­fungsleistung ab, sondern auch davon, was und wo man studiert", erklärt der Vorsit­zende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt, zum heute veröffentlich­ten Arbeitsbericht für das Prüfungsjahr 2010. Dies bestätigt frühere Analysen der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates. mehr

12.11.2012 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Leistungssteigerung durch gemeinschaftliche Finanzierung

Am kommenden Freitag berät der Bundesrat den Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 91 b). Nach dem Gesetzesentwurf wäre es möglich, künftig neben Vorhaben auch Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen im Zusammenwirken von Bund und Ländern zu fördern. mehr

19.09.2012 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Ergebnisse der Sommersitzungen

(11. – 13. Juli 2012) Fachpersonal, das in komplexen Aufgabenbereichen der Pflege, der Therapieberufe (Physio-, Logo- und Ergotherapie) und der Geburtshilfe tätig ist, soll künftig an Hochschulen ausgebildet werden. In primärqualifizierenden patientenorientierten Studiengängen mit einem Bachelor-Abschluss sollen künftig zehn bis zwanzig Prozent eines Ausbildungsjahrgangs zur unmittelbaren Tätigkeit am Patienten befähigt werden. mehr

16.07.2012 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Signal für die Wettbewerbsfähigkeit der Wissenschaft

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gesetzes zur Flexibilisierung von haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen außeruniversitärer Wissenschaftseinrichtungen (Wissenschaftsfreiheitsgesetz) verabschiedet. mehr

02.05.2012 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Wissenschaftsrat

Ergebnisse der Wintersitzungen des Wissenschaftsrates (Berlin, 25. – 27. Januar 2012)

Auf den diesjährigen Januarsitzungen des Wissenschaftsrates (25. – 27. Januar) ist der Aachener Ingenieurwissenschaftler Wolfgang Marquardt erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Er ist das einzige männliche Mitglied in der ansonsten rein weiblich besetzten Führungsriege des Wissenschaftsrates. So haben für die Wissenschaftliche Kommission erstmals zwei Wissenschaftlerinnen den Vorsitz übernommen. mehr

30.01.2012 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Geisteswissenschaften

Geistes- und Sozialwissenschaften focieren ihr Engagement für Forschungsinfrastrukturen

Die Entwicklung von Forschungsinfrastrukturen in den Geistes- und Sozialwissenschaf­ten ist eine zentrale Zukunftsaufgabe, die ein gemeinsames Engagement von Wissen­schaft, Forschungsförderung und Politik erfordert. Da das dafür notwendige Fachper­sonal mit Zusatzqualifikationen in der Informatik und im Bereich der Kommunikationstechnologien nach wie vor kaum existiert, müssen die erforderlichen Konsequenzen in der Ausbildung der Studierenden so rasch wie möglich gezogen werden. Zu diesem Ergebnis kamen rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Repräsentanten der Förderorganisationen auf einer gemeinsam vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft am 9. Dezember 2011 veranstalteten [Tagung zum Thema "Forschungsinfrastrukturen in den Geistes- und Sozialwissenschaften: Stellenwert - Förderung – Zukunftsperspektiven"](http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Programm_Infrastrukturen.pdf?PHPSESSID=58d695d012345214224a26845fb591c8). Sie vereinbarten abgestimmte Schritte für deren weiteren Ausbau und folgen damit Empfehlungen des Wissenschaftsrates vom Januar 2011. mehr

12.12.2011 Pressemeldung Hochschule und Forschung