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Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu

  • den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
  • übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.

Meldungen

Untersuchung

Trend zu kürzeren Studienzeiten

Knapp die Hälfte der Bachelorabsolventinnen und -absolventen an Universitäten schloss im Prüfungsjahr 2007 innerhalb der dort überwiegend geltenden Regelstudienzeit von sechs Fachsemestern ab, 2008 und 2009 waren es jeweils 59 Prozent. Das ist eines der Ergebnisse der regelmäßigen Berichterstattung der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates über die Entwicklung der Fachstudiendauer an Universitäten und Fachhochschulen. mehr

18.11.2011 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Ergebnisse der Herbstsitzungen des Wissenschaftsrates (Halle, 9. - 11.11.2011)

In einem Positionspapier hat der Wissenschaftsrat Stellung zu den Qualitätsdebatten um die deutsche Promotion genommen und Vorschläge unterbreitet, wie hohe Standards künftig noch besser gewährleistet werden. mehr

14.11.2011 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Künftige Gestaltung der Hochschulfinanzierung in der Diskussion

In seinem jährlichen [Bericht zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem](http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/VS_Bericht_Juli_2011.pdf) setzte sich der Vorsitzende des Wissenschaftsrats dieses Mal mit neueren Entwicklungen in der Hochschulfinanzierung in Deutschland auseinander. mehr

11.07.2011 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Forschungsrating

Elektro- und Informationstechnik in Deutschland − ein leistungsstarkes Fach

Die Elektro- und Informationstechnik an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland überzeugt mit hoher Forschungsqualität. Das ist der Tenor des ersten Forschungsratings in einem technikwissenschaftlichen Fach. Ein breites Fundament guter bis sehr guter Forschungsleistungen zusammen mit einer herausragenden Spitzenforschung macht das überzeugende Leistungsniveau aus. In allen untersuchten Teilbereichen der Elektro- und Informationstechnik gibt es sehr gute bis herausragende Forschung. Bemerkenswert ist die Drittmittelstärke der Elektro- und Informationstechnik. Zwischen 2004 und 2008 haben die teilnehmenden 47 Einrichtungen nahezu zwei Milliarden Euro an Drittmitteln verausgabt, die knapp zur Hälfte von Unternehmen und zu einem Viertel von Bund und Ländern stammen. mehr

15.06.2011 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Zwei Entscheidungen im Verfahren der Institutionellen Akkreditierung

Auf seinen Frühjahrssitzungen hat der Wissenschaftsrat zwei Verfahren der Institutionellen Akkreditierung beraten. In beiden Fällen gelangte er zu einer positiven Akkreditierungsentscheidung. Zu den Ergebnissen im Einzelnen: mehr

30.05.2011 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Keine Aufnahme des Chemotherapeutischen Forschungsinstituts Georg-Speyer-Haus (Frankfurt am Main) in die Leibniz-Gemeinschaft

Strukturelle und systematische Mängel sprechen aus Sicht des Wissenschaftsrates derzeit dagegen, das 1906 gegründete Chemotherapeutische Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus in die Leibniz-Gemeinschaft aufzunehmen. Das Institut, in dem bio-medizinische Grundlagenforschung betrieben wird, überträgt Erkenntnisse der Molekular- und Zellbiologie in therapeutische Konzepte und Strategien zur Bekämpfung von Krebs und anderen schweren Krankheiten. Es war auf Wunsch des Landes Hessen evaluiert und geprüft worden. mehr

30.05.2011 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Forschung des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Sozialmedizin von überregionaler Bedeutung

Das Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) ist eine deutschlandweit einmalige und international sichtbare epidemiologische Forschungseinrichtung. Seine Forschungsthemen, vor allem im Rahmen der Pharmakoepidemiologie und der Adipositasforschung, sind für die Gesundheitswissenschaften wie für die Gesundheitspolitik und -praxis von hoher Relevanz. Da seine Aufgaben und Leistungen überregional bedeutsam und von gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse sind, empfiehlt der Wissenschaftsrat, das Institut als außeruniversitäre Forschungseinrichtung in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern aufzunehmen. mehr

30.05.2011 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Ergebnisse der Frühjahrssitzungen des Wissenschaftsrates

Auf der Tagesordnung der Frühjahrssitzungen des Wissenschaftsrates standen dieses Mal vier Evaluationsverfahren und zwei Verfahren der institutionellen Akkreditierung. mehr

27.05.2011 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Forschung

Erste Entscheidungen in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder

In der zweiten Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder sind die ersten Entscheidungen gefallen. Die Gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates für die Exzellenzinitiative hat am 2. März in Bonn insgesamt 59 Projekte an 32 Universitäten für die Endrunde des Programms zur Stärkung der universitären Spitzenforschung bestimmt. mehr

02.03.2011 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Standards müssen eingehalten werden

Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt, erklärt zu der aktuellen Diskussion im Zusammenhang mit den Plagiatsvorwürfen gegen die Doktorarbeit des Bundesministers der Verteidigung: mehr

25.02.2011 Pressemeldung Hochschule und Forschung