Wissenschaftsrat RSS-Feed

Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu

  • den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
  • übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.

Meldungen

Wissenschaftsrat

Wolfgang Marquardt neuer Vorsitzender des Wissenschaftsrates

Auf seinen Wintersitzungen hat der Wissenschaftsrat den Aachener Ingenieur Wolfgang Marquardt zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Marquardt tritt die Nachfolge des Münchner Mittelalter-Philologen Peter Strohschneider an, der den Wissenschaftsrat von 2006-2010 geleitet hat. mehr

31.01.2011 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Wissenschaftsrat

Ergebnisse der Wintersitzungen des Wissenschaftsrates

Bereits zum dritten Mal war der Wissenschaftsrat auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich seiner Wintersitzungen zu Gast im Bundeskanzleramt. Peter Strohschneider, der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, nahm diese Gelegenheit zum Anlass für einen Blick auf die vergangenen fünf Jahre seiner Amtszeit, an deren Beginn die Föderalismusreform I in den Jahren 2005/06 stand, sowie auf aktuelle Herausforderungen der Wissenschaftspolitik. mehr

31.01.2011 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Wissenschaftsrat

Mehr Differenzierung wagen!

Die Hochschultypen Universität und Fachhochschule allein reichen nicht mehr aus, um die gewachsene Vielfalt der individuellen und gesellschaftlichen Erwartungen an akademische Einrichtungen erfüllen zu können, so der Wissenschaftsrat in seinen jüngst verabschiedeten Empfehlungen zur Differenzierung der Hochschulen in Deutschland. Vor allem auch mit Blick auf die wachsende und heterogener werdende Zahl von Studierenden sind mehr alternative Hochschulformen notwendig. mehr

17.11.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Bildungsabschlüsse

Navigationshilfe für Europa - Deutscher Qualifikationsrahmen übersetzt Bildungsabschlüsse

In seinen Empfehlungen zur Differenzierung der Hochschulen nimmt der Wissenschaftsrat auch Stellung zum Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR). "Wir unterstützen die Absichten und Ziele, die mit diesem bildungspolitischen Instrument verfolgt werden", so Professor Peter Strohschneider, der Vorsitzende des Wissenschaftsrats. "Wenn wir aus Europa mehr als ein wirtschaftspolitisches Projekt machen wollen, wenn wir Freizügigkeit verwirklichen wollen, dann müssen die Arbeitgeber in allen europäischen Ländern erkennen können, welches Wissen und welche Fähigkeiten mit einem Abschluss verbunden sind, unabhängig davon, wo und wie er erworben wurde." mehr

15.11.2010 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Wissenschaftsrat

Ergebnisse der Herbstsitzungen des Wissenschaftsrates (Lübeck, 09.-12.11.2010)

Mit der Verabschiedung übergreifender Empfehlungen zur Profilierung der Einrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben des Bundes hat der Wissenschaftsrat nach rund sechs Jahren die Begutachtung der Bundesressortforschung abgeschlossen. Insgesamt verfügen die seit 2004 begutachteten 40 Ressortforschungseinrichtungen über beachtliches Potential, das allerdings vielfach nicht hinreichend realisiert wird. Die Qualitätsunterschiede zwischen den Einrichtungen sind erheblich. mehr

15.11.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Forschung

Wissenschaftsrat empfiehlt Erneuerung und strategische Weiterentwicklung der deutschen marinen Forschungsflotte

Um auch in Zukunft die international anerkannte Stellung Deutschlands in der Meeres- und Polarforschung zu sichern, empfiehlt der Wissenschaftsrat, zeitgerecht Ersatz für die Forschungsschiffe "Polarstern" und "Meteor" zu schaffen. Darüber hinaus sieht er die Chance, Deutschland ein europäisch und international einmaliges Profil und damit eine Vorreiterrolle in der Polarforschung zu verschaffen. mehr

15.11.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Forschungsrating in den Geisteswissenschaften: Erprobung beginnt

Nach einer ersten Pilotstudie in den Fächern Chemie und Soziologie sowie einer Folge­studie in der Elektrotechnik und Informationstechnik wird das Forschungsrating des Wissenschaftsrats nun auch in einem geisteswissenschaftlichen Fach erprobt. mehr

26.10.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Ambulante Universitätsmedizin stärker in den Fokus rücken

Der Wissenschaftsrat hat sich dafür ausgesprochen, die Rolle der Ambulanzen innerhalb der Universitätsmedizin sowohl durch eine verbesserte Ausrichtung auf die universitären Belange, als auch durch eine aufgabenadäquate Einbindung in das Versorgungssystem zu stärken. mehr

05.07.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Sechs Entscheidungen im Verfahren der institutionellen Akkreditierung

Auf seinen Sommersitzungen hat der Wissenschaftsrat sechs Verfahren der institutionellen Akkreditierung beraten. In allen Fällen gelangte er zu einem positiven Akkreditierungsvotum. Zu den Ergebnissen im Einzelnen: mehr

05.07.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Neuer Leitfaden der Konzeptprüfung nichtstaatlicher Hochschulen in Gründung

Mit der Konzeptprüfung bietet der Wissenschaftsrat künftig den Ländern und nichtstaatlichen Hochschulen ein Verfahren an, Konzepte zur Gründung einer Hochschule wissenschaftsgeleitet und transparent zu beurteilen. mehr

05.07.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung