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Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu

  • den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
  • übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.

Meldungen

Schlussetappe bei der Evaluation der Ressortforschungseinrichtungen erreicht

Nach der Verabschiedung der Stellungnahmen zu weiteren vier Ressortforschungseinrichtungen des Bundes steht der Wissenschaftsrat kurz vor dem Abschluss seiner Einzelevaluationen auf diesem Sektor. Seit 2005 wurden 39 Einrichtungen dieser Art begutachtet, die mit ihrer Forschung und Entwicklung die Bundesministerien bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützen. Zu ihrem Tätigkeitsspektrum gehören Informations- und Beratungsleistungen, Tätigkeiten der Prüfung, Normierung und Zulassung, Dienstleistungen für Dritte und die Öffentlichkeit sowie Ausbildungsaufgaben. Jährlich etwa 1,36 Milliarden Euro stellt der Bund für seine Ressortforschungseinrichtungen zur Verfügung, davon gut 640 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung. In guten FuE-Leistungen sieht der Wissenschaftsrat, der sich in seinen Stellungnahmen überwiegend auf die Begutachtung der Leistungen in diesem Feld konzentriert hat, die wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Einrichtungen ihre Bundesministerien effektiv beraten und unterstützen können. Insgesamt ergibt sich nach dem Evaluationsdurchgang, das kann schon jetzt gesagt werden, ein positives Bild der Leistungsfähigkeit dieser Einrichtungen. mehr

16.11.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung der Dateninfrastruktur

Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) maßgeblich dazu beigetragen, dass sich der Zugang der Wissenschaft zu Daten der öffentlichen Statistik erheblich verbessert hat. Er bietet darüber hinaus eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Datenhaltern und Datennutzern und berät in kompetenter Weise die Bundesregierung und Wissenschaftsorganisationen hinsichtlich der strategischen Weiterentwicklung der Dateninfrastruktur in den Sozial-, Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften. Die Arbeit des RatSWD wird deshalb auch in Zukunft von großer Bedeutung für die deutsche Forschungslandschaft sein. Zu diesem Ergebnis gelangt der Wissenschaftsrat in einer Stellungnahme zum Status und den Zukunftsperspektiven des RatSWD, die im Zusammenhang einer übergreifenden Untersuchung der Forschungsinfrastruktur in den Sozial- und Geisteswissenschaften erarbeitet wurde. mehr

16.11.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Ambitionierte Zukunftspläne des Sozio-oekonomischen Panels finden Unterstützung

Als eine der wichtigsten Forschungsinfrastrukturen in den Sozial-, Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften hat der Wissenschaftsrat das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) in Berlin gewürdigt. Seit 26 Jahren befragt das am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) angesiedelte Panel jährlich ca. 12.500 deutsche Haushalte zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage und stellt die anonymisierten Informationen der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Analyse zur Verfügung. "Die Daten des SOEP ermöglichen eine beeindruckende Bandbreite empirischer Forschung und tragen damit auf herausragende Weise zu einem besseren Verständnis des Lebens der Menschen in unserer Gesellschaft über den gesamten Lebensverlauf hinweg bei," kommentierte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider, die Verabschiedung der Stellungnahme, die im Zusammenhang einer übergreifenden Untersuchung der Forschungsinfrastruktur in den Sozial- und Geisteswissenschaften erarbeitet wurde. mehr

16.11.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Ergebnisse der Herbstsitzungen des Wissenschaftsrates in Aachen

Die internationale Mobilität in der Wissenschaft machte der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professor Peter Strohschneider, zum Gegenstand seines jährlichen Berichts zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem. Mobilität von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu erleichtern, sei eine wichtige Aufgabe der Wissenschaftspolitik. mehr

16.11.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Steuerungsgruppe Forschungsrating entwickelt Bewertungskriterien für geisteswissenschaftliche Forschung

Die für die Weiterentwicklung des Forschungsratings verantwortliche Steuerungsgruppe hat die Entscheidung des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, das Forschungsrating nicht zu unterstützen, mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Der Verband verzichtet damit auf die Gelegenheit, stellvertretend für die Geisteswissenschaften an der Entwicklung eines angemessenen Ratingverfahrens maßgeblich mitzuwirken. Die Steuerungsgruppe vertritt die Auffassung, dass eine Verständigung über disziplinäre Standards und die Entwicklung geeigneter Bewertungsverfahren und -kriterien notwendig ist, wollen die Geisteswissenschaften den an sie bislang herangetragenen Kriterien wie Drittmittel- und Publikationsstatistiken nicht länger alternativlos ausgesetzt bleiben. mehr

24.07.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Ergebnisse der Sommersitzungen des Wissenschaftsrates in Berlin

In der Schulbuchforschung genießt das 1975 gegründete Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) in Braunschweig national wie international hohe Wertschätzung. Das Institut verbindet erfolgreich anwendungsorientierte Forschung mit qualitativ hochwertigen Transfer- und Serviceleistungen. Da die Aufgaben und Leistungen des GEI überregional bedeutsam sind und an ihnen ein gesamtstaatliches wissenschaftspolitisches Interesse besteht, hat der Wissenschaftsrat empfohlen, das GEI als eine wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern aufzunehmen. mehr

04.06.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat lobt Akademienprogramm

Das von den deutschen Wissenschaftsakademien gemeinsam getragene Forschungsprogramm sei umfassend weiterentwickelt und mit einer zukunftweisenden Perspektive verbunden worden. So lautet das Ergebnis der zweiten Evaluierung des Akademienprogramms durch den Wissenschaftsrat in seiner am 28. Mai 2009 verabschiedeten Stellungnahme. Es könne ein "sehr positives Resümee" gezogen werden, sagte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Strohschneider. mehr

03.06.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen zur Grünen Gentechnik

Alexander von Humboldt-Stiftung Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst FhG - Fraunhofer Gesellschaft Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren HRK - Hochschulrektorenkonferenz WGL - Leibniz-Gemeinschaft MPG - Max-Planck-Gesellschaft Wissenschaftsrat mehr

Ergebnisse der Wintersitzungen des Wissenschaftsrates in Berlin (28.-30. Januar 2009)

Der bisherige Kanzler der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Thomas May, wird neuer Generalsekretär des Wissenschaftsrates. Der 50jährige folgt Wedig von Heyden nach, der die Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates sieben Jahre lang leitete und nun aus Altersgründen ausscheidet. Bevor May 2003 als Kanzler nach München ging, war er jeweils acht Jahre lang bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und in der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates tätig. mehr

02.02.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung