"Mit Engagement und Zuversicht Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs erfolgreich bewältigen"

Bayern Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle blickt den Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2011 mit Zuversicht entgegen. "Wir sind auf diese besondere Situation vorbereitet und werden unseren Schülerinnen und Schülern mit wirksamen Maßnahmen zur Seite stehen", versprach Spaenle auf einer Podiumsdiskussion der TU München in Garching.

22.06.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

So werden die Abiturprüfungen des achtjährigen und des neunjährigen Gymnasiums zeitlich entzerrt, erläuterte der Minister eine bereits beschlossene Maßnahme. Die Absolventen des neunjährigen Gymnasiums können somit bereits im Sommersemester 2011 ein Studium aufnehmen. Die Hochschulen bieten hier zahlreiche Studiengänge an. In zulassungsbeschränkten Fächern wird es Brückenangebote geben.

"Den Schülern des letzten G9-Jahrgangs werden wir in vielfältiger Weise entgegenkommen, damit sie nicht aus der Kollegstufe in das achtjährige Gymnasium wechseln müssen", verdeutlichte Spaenle. So wird es ausnahmsweise einen eigenen Nachtermin für die Abiturprüfung geben. Die Fortzahlung des Kindergelds für die Absolventen des letzten G9-Jahrgangs sei selbst dann gesichert, wenn erst zum Wintersemester ein Studium aufgenommen wird. "Zu den Fragen des doppelten Abiturentenjahrgangs planen wir zudem eine breit angelegte Informationsoffensive für Schüler, Eltern und Lehrkräfte", so Spaenle weiter. Er erinnerte auch daran, dass die Staatsregierung beschlossen hatte, 38.000 zusätzliche Studienplätze zur Verfügung zu stellen.

Mit Blick auf die im kommenden Schuljahr beginnende Qualifikationsphase der neuen Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums stellte Minister Spaenle fest: "Die neue Oberstufe bereitet die Abiturientinnen von morgen sehr gut auf die steigenden Anforderungen in Hochschule und Arbeitswelt vor." Der Erwerb von Kernkompetenzen und Grundwissen wird dabei berücksichtigt. Schülerinnen und Schüler bieten sich vielfältige Möglichkeiten, individuelle Schwerpunkte zu setzen. Eine bundesweit einzigartige Neuerung bedeutet die systematische Verankerung der Studien- und Berufsorientierung in der Oberstufe durch die neuen Seminare.

"Das Gymnasium in Bayern ist zukunftsfest. Die gymnasiale Bildung in Bayern bewahrt ihre bundesweit anerkannt hohe Qualität und bietet unseren jungen Menschen optimale Zukunftschancen.", so der Minister abschließend.


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