Bildung ohne Umsteigen

Die Bildungsgewerkschaft GEW erwartet von der Landesregierung ein neues übergreifendes Bildungskonzept für 0-10-jährige Kinder. "Die Bildungskonzepte der Landesregierung haben nicht in erster Linie die Stärkung der Kinder zum Ziel, sondern bereiten sie auf ein nicht immer kindgerechtes Schulsystem vor. Wir brauchen in Baden-Württemberg keine schulreifen Kinder, sondern kindreife Schulen. Statt den sich teilweise widersprechenden Konzepten ´Schulreifes Kind´ und Orientierungsplan muss ein einheitliches Modell entwickelt werden", sagte am Dienstag (23.05.) Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der GEW Baden-Württemberg.

23.05.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Die GEW setzt sich für eine stärkere Kooperation von Erzieher/innen und Lehrer/innen ein. "Bildung ohne Umsteigen wird aber nur gelingen, wenn der Beruf der Erzieherinnen durch qualifizierte Aus- und Weiterbildung aufgewertet wird. Zu einem einheitlichen Bildungskonzept gehören auch Zeitbudgets für die Kooperation, gemeinsame Fortbildung und Ausbildung sowie die Entwicklung gemeinsamer Lernkulturen, damit Bildungsprozesse aufeinander aufbauen können. Eine weitere Konsequenz ist die mittelfristige Einführung eines kostenfreien Kindergartenbesuchs", sagte Dahlem.

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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