Berufsschule

BLBS begrüßt die Ergebnisse des BIBB-Diskussionspapiers

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat in seinem Diskussionspapier „Berufsschule im dualen System – Daten, Strukturen, Konzepte“ die gegenwärtige Situation an den beruflichen Schulen in Deutschland sehr passend zusammengefasst.

18.08.2017 Bundesweit Pressemeldung Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen e.V. (BLBS)
  • © GaudiLab/Shutterstock

Die betriebliche und schulische Seite der dualen Berufsausbildung wurden in dem Projekt sachlich fundiert, klar und deutlich gegenüber gestellt. Richtig erkannt wurde auch: „Die Berufsschule hat in Deutschland einen besonderen Stellenwert als dualer Lernortpartner.“

Für den Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) sind die Ergebnisse des Projektes nicht neu, wir haben schon immer auf die Schwierigkeiten und Probleme bei den Berufsschulen hingewiesen:

  • den demographischen Wandel und dessen Auswirkungen,
  • die verstärkte Differenzierung innerhalb der Ausbildungsberufe oder
  • die unterschiedliche Zusammensetzung der Berufsschulklassen.

Die Ergebnisse des Projektes unterstützen uns, bieten sie doch fundierte Aussagen und Ergebnisse für die weiteren notwendigen Diskussionen.

Der BLBS fordert daher von der Politik:

die beruflichen Schulen entsprechend der sich wandelnden Anforderungen in der Arbeitswelt personell angepasst, technisch modern auszustatten und sie bei folgenden ausgewählten Forschungsvorhaben zu unterstützen:

  • die Suche nach Möglichkeiten zur Sicherung regionaler Wirtschaftsstandorte,
  • die Untersuchung der Auswirkungen ungünstiger Verkehrsinfrastrukturen für die Berufsschüler und deren Ausbildungsbereitschaft oder
  • die Möglichkeiten der Fachkräftesicherung unter Einbeziehung aller beruflichen Schulen.

Daran müssen sich Bund, Länder und Kommunen gemeinsam beteiligen.

„Nur so können in modernen und innovativen berufsbildenden Schulen weiterhin die Fachkräfte der Gegenwart und Zukunft in hoher Qualität ausgebildet werden“, so der Bundesvorsitzende des BLBS, Eugen Straubinger.


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