Bundesregierung: Lage der Bildungsanbieter hat sich verschlechtert

(hib/SUK) Drei Viertel der Lehrenden im Bereich der Weiterbildung sind freiberuflich oder auf Honorarbasis tätig. Nur 14 Prozent der Lehrenden sind fest angestellt, 10 Prozent sind ehrenamtlich tätig. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort ([16/6077](http://dip.bundestag.de/btd/16/060/1606077.pdf)) auf eine Kleine Anfrage der Linken ([16/5840](http://dip.bundestag.de/btd/16/058/1605840.pdf)) mit. Zudem sinke die Zahl der festangestellten Lehrkräfte bei den freien Trägern weiter.

24.07.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Fragen nach der Höhe der Honorare und deren Entwicklung in den vergangenen Jahren kann die Regierung nicht beantworten, da dazu keine Daten vorlägen. Man habe aber mit der Veröffentlichung der Ergebnisse über die berufliche und soziale Lage der Lehrenden in der Weiterbildung "den Anstoß für eine intensive Diskussion" gegeben, die "auch zur Verbesserungen der Arbeitsbedingungen beitragen" solle.

Angesprochen auf die Lage der Honorar-Lehrkräfte in den Integrationskursen für Migrantinnen und Migranten, teilt die Regierung mit, dass nach einer Evaluierung der Firma Ramboll Management der Integrationskurse "von den Kursträgern zur Kostendeckung eine Reduktion der Lehrkräftevergütung von 2 Euro pro Stunde durchgeführt wurde". Grundsätzlich habe sich die wirtschaftliche Lage der Bildungsanbieter im Zuge der jüngsten Reformen "eher verschlechterte" und man erwarte eine stärkere Diversifizierung des Weiterbildungsmarktes.

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