Fördergelder

Digital und zukunftsfähig

Projektaufruf zur Einführung digitaler Lernwerkzeuge in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Staatssekretär Stefan Brangs: „Qualifizierte Beschäftigte und Nachwuchskräfte sind ein wesentlicher Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit sächsischer Betriebe.“

21.06.2018 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
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Das sächsische Arbeitsministerium fördert innovative Projekte zur Unterstützung des Digitalisierungsprozesses in der Aus- und Weiterbildung. Interessierte Träger sind aufgerufen, ihre Projektvorschläge bis zum 31. August 2018 bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank (SAB) einzureichen. Bis zu 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben für die Durchführung dieser Projekte können bezuschusst werden. Die Förderung wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Landesmitteln gewährt. Mit dem Aufruf ergänzt die Landesregierung die bundesweit bestehenden Digitalisierungsbemühungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. 

Der Förderaufruf richtet sich an alle Träger, die ganz konkrete Aus- und Weiterbildungsbedarfe – insbesondere von Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigen aufgreifen – und in digitalgestützte Lernwerkzeuge zur Aus- und Weiterbildung integrieren. Um eine hohe Nutzerorientierung zu erreichen, stehen folgende Faktoren im Fokus des Aufrufes: der aktuelle Kompetenzstand der Beschäftigten und der Ausbilder in den Unternehmen, die ganz spezifischen Anforderungen der klein- und kleinstbetrieblichen Strukturen und unterschiedliche Lernansätze für Auszubildende und ältere Beschäftigte.

Stefan Brangs, Staatssekretär für Arbeit und Beauftragter der Staatsregierung für Digitales: „Qualifizierte Beschäftigte und Nachwuchskräfte sind ein wesentlicher Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit sächsischer Betriebe. Der fortschreitende Prozess der Digitalisierung geht mit der Anpassung der Ausbildungsinhalte und der Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einher. Wenn innovative kleine und mittlere Unternehmen in die Köpfe ihrer Mitarbeiter investieren wollen, stoßen sie jedoch mit traditionellen Weiterbildungsansätzen oftmals an ihre Grenzen. So ist beispielsweise die Teilnahme der Beschäftigten an Weiterbildungen in Form von Präsenzkursen wegen damit verbundener Fehlzeiten oftmals nicht möglich. Zudem zeigen die aktuellen Zahlen am Ausbildungsmarkt, dass die duale Ausbildung zunehmend in Konkurrenz zu weiterführenden schulischen und akademischen Angeboten steht und wieder an Attraktivität gewinnen muss. Wir hoffen, dass sich wieder mehr junge Menschen für die duale Ausbildung entscheiden, wenn Betriebe dafür mit digitalen Kompetenzen werben.“


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