Doppelte Anmeldezahlen an Beruflichen Schulen

Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt den Vorschlag der SPD, die Beruflichen Schulen mit mehr Lehrerstellen auszustatten. "Seit langem sind die Auswirkungen des achtjährigen Gymnasiums bekannt, aber der bevorstehende Schülerzuwachs an den beruflichen Gymnasien wird ignoriert. Die Landesregierung rühmt sich mit der Formel ´kein Abschluss ohne Anschluss´, während an den beruflichen Gymnasien im nächsten Schuljahr viele Schülerinnen und Schüler nicht aufgenommen werden können", sagte am Montag (01.12.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

01.12.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Wie bisher rechnen derzeit die Schüler/innen an Gymnasien mit der Möglichkeit einer Neuorientierung an einem beruflichen Gymnasium im Schuljahr 2009/10. Aber durch das achtjährige Gymnasium können am Ende dieses Schuljahres die Schüler/innen der neunten und zehnten Klassen auf die Beruflichen Gymnasien wechseln. Entweder werden diese großzügig aufgenommen, dann verdrängen sie die Realschulabsolventen oder es bleibt bei der Deckelung von 15 Prozent der Schulplätze an beruflichen Gymnasien für Bewerber aus Gymnasien. Dann bleiben zwar die Chancen für die Realschülerinnen und Realschüler bestehen, aber viele Gymnasiasten hätten keine Chance mehr.

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden