Finanzierung von Weiterbildungsmaßnahmen jetzt auf einer neuen Rechtsgrundlage

In einer Verordnung des Kultusministeriums sind die Maßstäbe für eine Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen neu formuliert und zugleich die Qualitätskriterien festgeschrieben worden, denen zu fördernde Maßnahmen entsprechen müssen. Die Verordnung konkretisiert die Vorgaben des Weiterbildungsgesetzes und ist rechtliche Grundlage für die Bezuschussung von Volkshochschulen und anderen Weiterbildungseinrichtungen.

23.06.2004 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Unter anderem wurde eine sichere Finanzierungsgrundlage des Sächsischen Volkshochschulverbandes geschaffen. Durch die klare Regelung des Förderverfahrens und der Förderkriterien mit Nennung eindeutiger Ausschlusskriterien wird eine Kontinuität in der Weiterbildungsförderung gewährleistet. "Damit ist ein zentrales Anliegen der Weiterbildungseinrichtungen berücksichtigt worden", so der sächsische Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Karl Mannsfeld. Durch die Definition von Mindestanforderungen an die Qualität einer Weiterbildungsmaßnahme kann bestimmten Teilnehmergruppen, wie etwa Behinderten, mit Hilfe der neuen Verordnung eine Mindestqualität zugesichert werden. Mannsfeld: "Das stärkt die Rechte und die Interessen der Nutzer von Weiterbildungsangeboten." Im laufenden Jahr stellt der Freistaat Sachsen 6,57 Millionen Euro für die Förderung der Weiterbildung zur Verfügung.


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