Regierung: Hausordnung für Berliner "Päd Camp" geändert

(hib/SKE) Am Erlebniscamp "Päd Camp" des JobCenters Berlin-Neukölln machen nur noch freiwillige Teilnehmer mit. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort ([16/7257](http://dip.bundestag.de/btd/16/072/1607257.pdf)) auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke ([16/6915](http://dip.bundestag.de/btd/16/069/1606915.pdf)) ausführte, habe die Bundesregierung nach einer Petition vom März dieses Jahres außerdem veranlasst, die Hausordnung zu ändern.

04.12.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Teilnehmer dürfen nun in vorgegebenen Pausen essen und trinken sowie Handys in das Camp mitbringen, wenn sie sie auch nur nach strengen Regeln benutzen dürfen. Das Projekt "Päd Camp" war vom JobCenter Berlin-Neukölln nach Angaben der Regierung für stark benachteiligte Jugendliche bis 24 Jahre konzipiert worden. Teil der Maßnahme sei das einwöchige Erlebniscamp, in denen die Jugendlichen Strukturen des Arbeitstages, Sozial- und Arbeitsverhalten trainieren sollen. Außerdem gebe es für junge Langzeitarbeitslose über 25 eine so genannte Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung, die unter anderem aus einem Qualifizierungscamp bestehe.

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