Start ins Berufsleben: 8 Tipps für einen erfolgreichen Ausbildungsbeginn

Die Berufsausbildung markiert einen Wendepunkt im Leben. Die Schulzeit ist vorbei und endlich verdient man sein eigenes Geld. Während der Ausbildung sehen sich junge Menschen aber auch vielen Herausforderungen ausgesetzt. Mit diesen acht Tipps gelingt der Berufsstart einfach besser.

12.03.2018 Bundesweit Pressemeldung InKonstellation
  • Auszubildender lernt vom Meister © ALPA PROD – 664269997 / Shutterstock.com In der Ausbildung werden junge Menschen mit vielen neuen Informationen und Kollegen konfrontiert. All das muss erst einmal verarbeitet werden

Die Ausbildung ist für viele Jugendliche oder junge Erwachsene der Start ins Berufsleben. Es ist einer der großen Wendepunkte im Leben. Schließlich muss man nun Verantwortung übernehmen und verdient endlich sein eigenes Geld. Doch gerade die Umstellungsphase in den ersten Wochen fällt schwer. Eben noch zur Schule gegangen, muss man nun acht Stunden am Tag arbeiten. Hinzu kommen der Weg zur Arbeit, die vielen neuen Eindrücke und der Lernstoff. Die meisten Auszubildenden sind nach der Arbeit müde und sie bemängeln, keine Zeit mehr für Familie, Freunde und ihre Hobbys zu haben. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, den Start in die Ausbildung erfolgreich zu meistern.

1. Informiere dich über den Betrieb

Bestenfalls hat du dich bereits vor dem Vorstellungsgespräch über den Betrieb informiert, um bei Fragen diesbezüglich brillieren zu können. Aber auch wenn es ans Eingemachte geht, solltest du gut über deinen Arbeitgeber Bescheid wissen. Das hilft dabei Abläufe und Prozesse zu verstehen und vermeidet unnötige, eventuell unangenehme Fragen. Das was das Unternehmen auf seiner Webseite über sich preisgibt, sollte abgespeichert werden. Alles andere darf gern erfragt werden.

2. Sei pünktlich

Wenn man in der Schule mal ein paar Minuten zu spät war, dann hat das den Lehrer schlimmstenfalls geärgert. Machen konnte er ohnehin wenig. Im Betrieb jedoch bist du Arbeitnehmer, der für seine Arbeitsleistung bezahlt wird. Pünktlichkeit ist oberstes Gebot. Im Übrigen sind auch die Kollegen wenig erfreut, wenn sie ihren Dienst stets pünktlich beginnen, du aber ein ständiger Nachzügler bist. Vor dem ersten Arbeitstag solltest du den Weg zur Arbeit einmal abfahren, wenn du es nicht ohnehin schon gemacht hast. So vermeidest du, dass die Anfahrt länger dauert als geplant. Oft ist auch die Parkplatzsituation problematisch und kann zu einer Verspätung führen.

3. Kleide dich angemessen

Wenn der Ausbildungsbetrieb die Arbeitskleidung stellt oder vorschreibt, ist die Kleiderfrage schnell beantwortet. Wer aber nicht gerade Bankazubi oder Mechatroniker ist, der ist sich diesbezüglich häufig unsicher. Grundsätzlich gilt: Dezent und seriös sollte es sein. Damit macht man nichts falsch. Wenn man bei der Arbeit direkten Kundenkontakt hat, dann ist das Auftreten umso wichtiger. Aber auch wer in einem Büro sitzt, sollte sich anpassen. Schon beim Vorstellungsgespräch kann man darauf achten, wie Mitarbeiter und andere Auszubildende gekleidet sind. Im Zweifel ist Fragen nicht schlimm, sondern signalisiert das Verantwortungsbewusstsein.

4. Sei stets höfflich

Gerade am Anfang begegnet man täglich neuen Kollegen. Egal wer dir gerade über den Weg läuft: Sei freundlich und setze ein Lächeln auf. Ein Gruß ist das Mindeste. Wenn du ins Gespräch kommst, dann stelle dich namentlich als neuer Auszubildender vor. Im Berufsalltag wirst du mit vielen Menschen deines Betriebs Kontakt haben. Als Azubi durchläuft man meist ohnehin alle Abteilungen und arbeitet mit jedem Kollegen auch mal enger zusammen. Da kann es nie schaden bereits im Vorfeld einen guten Eindruck gemacht zu haben. Zumal neue Gesichter unter den Kollegen immer auf besonderes Interesse stoßen.

5. Mache dir Notizen

Während du die verschiedenen Abteilungen durchläufst, wirst du ständig in neue Tätigkeiten eingearbeitet. Niemand erwartet von dir, dass du alles auf Anhieb perfekt beherrscht und dir all die Informationen merken kannst. Aber indem du dir Notizen machst, entlastest du dich selbst. Zwar ist Nachfragen erlaubt, aber irgendwann wird es einem selbst unangenehm oder der Kollege steht gerade nicht zur Verfügung. Notizen zeigen außerdem, dass du interessiert und aufmerksam bist. Zudem kann man Geschriebenes einfach besser behalten.

6. Sei flexibel

Flexibilität ist in der heutigen Arbeitswelt unverzichtbar. Wenn du merkst, dass ein Auftrag nicht pünktlich fertig wird, dann lasse nicht alles stehen und liegen, sondern arbeite lieber ein paar Minuten länger. Auch wenn irgendwo Not am Mann ist, kannst du deine Hilfe anbieten. Solche Gesten werden sehr wohl registriert und kommen dir bei der späteren Beurteilung und vielleicht auch bei einer Übernahme zugute. Niemand verlangt von dir ständig Überstunden zu machen, aber wer Hilfe leistet, der bekommt auch welche.

7. Mach dir einen Zeitplan

Ein Arbeitstag kann mit Pausen, Pendeln und Co. locker mehr als zehn Stunden umfassen. Am Anfang der Ausbildung ist man nach Feierabend geschafft und müde. Es fällt schwer sich aufzuraffen um noch etwas zu lernen oder sich mit Freunden zu treffen. Und am Wochenende will man ja auch nicht nur für die Berufsschule ackern, sondern auch etwas Zeit für sich haben. Nachdem du dich ein wenig eingewöhnt hast, solltest du deshalb einen Zeitplan erstellen, der dir bei der Organisation hilft. Trage darin die Fixtermine wie Arbeit und Berufsschule ein. Die restliche Zeit solltest du mit ein paar festen Lerneinheiten und natürlich mit deinen Freizeitbeschäftigungen füllen. "Mit so einem Plan vor Augen fällt das Einhalten viel leichter", erklärt uns der Trainer & Coach - Timo Schlage von INKONSTELLATION. Auch Sport- und Ausgleichsphasen sind wichtig!

8. Setze dir Ziele

Die drei Ausbildungsjahre vergehen schneller als man denkt. Um die Zeit effektiv zu nutzen, sollte man sich individuelle Ziele setzen, was man mit und am Ende der Ausbildung erreicht haben will. So kann man sich beispielsweise die Wunschnote der Abschlussprüfung als Ziel setzen. Wichtig sind aber auch Etappenziele, die den Weg zum Gesamtziel erleichtern. Ein solcher Meilenstein kann zum Beispiel die Zwischenprüfung sein. Notiere dir diese Ziele schriftlich und hänge sie dir zu Hause in der Nähe des Schreibtisches auf, damit du sie immer vor Augen hast.

Ansprechpartner

InKonstellation
Lindenthalgürtel 103
50935 Köln
Telefon: 0221-453 400 03
E-Mail: willkommen@in-konstellation.de
Web: https://www.in-konstellation.de/


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden