Übergabe der Zertifikate für die Ausbildung der Hebammen zu Familienhebammen durch Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Dr. Wolfgang Gerhardt, "Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit"

Im Rahmen der Umsetzung des Projektes "Keiner fällt durchs Netz" hat die saarländische Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Annegret Kramp-Karrenbauer, zusammen mit dem Vorsitzenden der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit, Dr. Wolfgang Gerhardt MdB, den saarländischen Hebammen zum Abschluss ihrer Ausbildung zu Familienhebammen gratuliert.

22.02.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

"Heute ist ein guter Tag für die Familien im Saarland. Die Arbeit der Familienhebammen kann nun beginnen und wir sind froh, dass durch die Bemühungen aller beteiligten Akteure ein schnelles Umsetzen unseres Vorhabens gewährleistet werden konnte. Das Saarland ist das erste Bundesland, in dem flächendeckend Familienhebammen zum Einsatz kommen und somit ein solches Hilfsangebot bereitgestellt werden kann", sagte Ministerin Kramp-Karrenbauer.

Die Ministerin betonte, dass die Familienhebammen ein wichtiger Baustein im Netzwerk des Hilfsangebotes für junge Eltern sind. Zusammen mit allen anderen Hebammen ist es nun eine entscheidende Aufgabe rechtzeitig jungen Familien Hilfen zukommen zu lassen.

Im allen saarländischen Landkreisen und dem Regionalverband werden die Hebammen nun zum Einsatz kommen. Sie arbeiten dort mit den örtlichen Koordinatoren der Jugendhilfe und den Gesundheitsämtern zusammen. Die enge Kooperation mit den Geburtskliniken, den Gynäkologinnen und Gynäkologen, Kinderärzten und Kinderärztinnen und allen Berufsgruppen die an der Unterstützung junger werdender Eltern beteiligt sind wird dadurch intensiviert.

Die Finanzierung der Ausbildung der Hebammen wurde durch die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit geleistet, die dem Projekt "Keiner Fällt durchs Netz" eine große Bedeutung zumisst. Ministerin Kramp-Karrenbauer: "Wir danken Herrn Dr. Gerhardt und der Stiftung für sein Engagement und freuen uns Ihn heute anlässlich der Zertifikatsübergabe an die Familienhebammen im Saarland zu Gast zu haben."

Die Arbeit der Familienhebammen und die Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort werden während der Projektlaufzeit bis zum Jahresende 2010 vom Institut für psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg wissenschaftlich begleitet werden.


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