Forderung

Weiterbildung für Fachkräfte der kulturellen Bildung

Der Deutsche Kulturrat fordert in seiner aktuellen Stellungnahme vom 17. Januar 2019 eine Qualifizierungsoffensive für Fachkräfte der kulturellen Bildung und positioniert sich damit erstmals zur beruflichen Weiterbildung von Pädagog*innen in diesem Feld.

04.02.2019 Bundesweit Pressemeldung Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) e.V.
  • © www.pixabay.de

Diese ist unablässig, um mit den aktuellen Entwicklungen in der Kunst mitzuhalten aber ebenso, um den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. 

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK) unterstützt die Forderungen des Deutschen Kulturrats. Bereits zu Beginn des letzten Jahres setzte sich die GMK in ihrem Positionspapier „Digitalisierung erfordert professionelle medienpädagogische Unterstützung“ für eine professionelle Begleitung von qualifizierten Fachkräften sowohl in allen Bildungsinstitutionen als auch in sozialen, pädagogischen und kulturellen Einrichtungen ein, um den Herausforderungen des (digital-) technikinduzierten Wandels gerecht zu werden. Denn dieser wirkt sich auf zahlreiche gesellschaftlich relevante Bereiche wie Kommunikation und Medien, Kunst und Kultur, schulische und außerschulische Bildung, Wirtschaft und Beruf, Meinungsfreiheit und Meinungsbildung sowie Demokratie und Politik aus. 

Der Deutsche Kulturrat fordert Förderer auf, zusätzliche Finanzmittel für die berufliche Weiterbildung bereitzustellen, damit sowohl finanzielle als auch personelle Ressourcen geschaffen werden können. Zudem spricht sich der Rat für eine Zertifizierung von Weiterbildungsmaßnahmen sowie deren Evaluierung aus. Dies begrüßt die GMK ausdrücklich. GMK-Vorsitzende Prof. Dr. Dorothee Meister hebt hervor, dass es gerade für medienpädagogisch Tätige ganz zentral ist, ihre Aus- und Fortbildung auch entsprechend nachweisen zu können, damit die Professionalität in diesem Handlungsfeld sichtbar wird. Sabine Eder, ebenfalls GMK-Vorsitzende, betont, dass neben der medienpädagogischen Qualifizierung von fachfremden Pädagog*innen auch modulare Weiterbildungsangebote für Medienpädagog*innen unerlässlich sind. So wird ermöglicht, dass aktuelle, stetig neue Themen und Innovationen in ihrem Handlungsfeld verfolgt und aufgegriffen werden.


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