"Männerberufe" (auch) für Frauen?

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle begleitete heute anlässlich des Girls'Day 34 Schülerinnen bei einem Besuch des Mediahauses Biering in München. Er bestärkte die Schülerinnen im Alter von 10 bis 16 Jahren darin, sich intensiv mit ihren Berufswünschen auseinanderzusetzen - unabhängig davon, ob es sich um vermeintliche Männer- oder Frauenberufe handelt.

23.04.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Der GirlsDay bietet eine außerordentlich gute Möglichkeit Mädchen zu motivieren, ihre Berufswahlmöglichkeiten zu erkennen und sich für ein Studium oder eine Berufstätigkeit zu entscheiden, die für Frauen eher untypisch sind", betonte der Minister bei dem Firmenbesuch.

Das Mediahaus Biering öffnete am heutigen Girls'Day die Türen seiner Werkstätten und Büros, damit Schülerinnen Berufsfelder kennenlernen, die bislang eher als Männerdomänen gelten. Die Schülerinnen konnten beispielsweise hautnah Mediengestaltern, Industriebuchbindern oder Druckern über die Schulter blicken und auch in persönlichen Gesprächen ihre eigene Berufswahl thematisieren.

"Es ist uns ein Anliegen, einerseits das Berufswahlspektrum von Mädchen zu erweitern, ihnen frühzeitig Kontakte zur Berufswelt zu ermöglichen, und andererseits die Öffentlichkeit und die Wirtschaft auf die bisweilen immer noch unterschätzten Stärken von Mädchen und jungen Frauen aufmerksam zu machen", betonte Minister Spaenle.

Auch in diesem Jahr boten viele Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen in ganz Bayern spezielle Veranstaltung im Rahmen des Girls'Day für über 20.000 Mädchen und junge Frauen an. "Ich begrüße es sehr, dass unsere Schulen diesen Tag zur Berufsorientierung so engagiert nutzen", ergänzte der Bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, der die Aktivitäten im Umfeld des Girls Days nachdrücklich unterstützt. Er sprach allen beteiligten Unternehmen für die Organisation und Abstimmung vor Ort einen herzlichen Dank aus.


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