Brandenburg

Bildungsminister Rupprecht eröffnet "Tage der Demokratie" vom 25. bis 27. Juni in Potsdam

Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in Potsdam die "Tage der Demokratie" für rund 400 Jugendliche aus Brandenburg und anderen Bundesländern eröffnet. Bei der von der Brandenburgischen Sportjugend im Landessportbund Brandenburg (LSB) und der Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg" organisierten Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Matthias Platzeck vom 25. bis 27. Juni werden politische Bildung und spielerisch-sportliche Elemente in einem vielfältigen Programm miteinander vereint.

25.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

"Wir feiern in diesem Jahr 20 Jahre wiedergewonnene Demokratie im Land Brandenburg. Demokratie lebt von der aktiven Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger – die ´Tage der Demokratie` geben jungen Menschen die Gelegenheit, demokratische Institutionen aus der Nähe kennenzulernen und über ihren Platz in der demokratischen Gesellschaft zu diskutieren", so Bildungsminister Rupprecht. "Ziel der `Tage der Demokratie` ist es, junge Menschen zu ermutigen, sich selbst in der Gesellschaft einzumischen, ihnen die Scheu vor Politik zu nehmen und sich mit anderen Jugendlichen über deren Aktivitäten – etwa in der Feuerwehr, im Jugendklub oder in kirchlichen Jugendgruppen – auszutauschen."

Für die "Tage der Demokratie" wird im Potsdamer Lustgarten eine Zeltstadt errichtet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet zu Beginn der Veranstaltung ein "Markt der Demokratie", auf dem sie sich über verschiedene Institutionen und Projekte im Land Brandenburg informieren können. Außerdem können sie – nach der Eröffnung auf der Bühne – erste Gruppenarbeiten durchführen, an einem Straßenfußballturnier (LBS-Cup) und einer Disco mit DJs von Radio Fritz teilnehmen.

Am Samstag, den 26. Juni 2010 findet von 10 bis 16 Uhr eine große Demokratie-Rallye statt. Dazu werden die Teilnehmer in Gruppen jeweils ein Ministerium, den Landtag und eine dritte Einrichtung wie z.B. die Verbraucherschutzzentrale, SEKIZ e.V., die Verkehrswacht Oranienburg, die Gedenkstätte "Lindenstraße 54/55" oder den Rat für Sorbische Angelegenheiten besuchen. Die Staatskanzlei und alle Ministerien der Landesregierung sind mit ihren Ministerinnen oder Ministern bzw. den Staatssekretärinnen oder Staatssekretären beteiligt.

So werden die Jugendlichen am Samstag ab 10.00 Uhr beispielsweise mit der Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Anita Tack, Fragen des Klimaschutzes und des Verbraucherschutzes diskutieren. "Der Blick wird auf die Möglichkeiten gerichtet, die ein Ministerium hat, um etwas für den Klimaschutz zu tun, den Verzehr gesunder Lebensmittel zu sichern und den Verbraucher vor Internet-Kostenfallen zu schützen", so Tack. Im Anschluss an das Gespräch mit der Ministerin können die Jugendlichen ihr Wissen über eigene Möglichkeiten, selbst etwas für den Klimaschutz zu tun, sich gesund und sicher zu ernähren oder auch Handy- und Internet-Kostenfallen zu entgehen, bei einer interaktiven Ausstellung der Verbraucherzentrale prüfen. "Es geht bei den `Tagen der Demokratie` darum, einerseits das Politikverständnis von jungen Leuten zu schärfen und sie andererseits als Gesprächspartner zu brisanten Themenstellungen unserer Zeit zu gewinnen", so die Ministerin.

Finanziert werden die "Tage der Demokratie" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, durch Sponsoring und (Sach-)Spenden von Vattenfall, von Rolls Royce Deutschland, des Technischen Hilfswerks und des Verkehrsbundes Berlin-Brandenburg und seiner Mitgliedsunternehmen sowie durch Förderungen der Staatskanzlei, der Landeszentrale für politische Bildung, des Landespräventionsrates und der Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg".

Ausführliche Informationen zum Programm gibt es im Internet unter www.tage-der-demokratie.de.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden